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[Projekt] MFT, der Beginn
#1
Moin Gemeinde,

heute habe ich mit dem Bau eines Multifunktionstisches begonnen.
Das heißt, erstmal die Voraussetzungen geschaffen, um ein halbwegs sauberes Lochraster in eine 21mm Multiplexplatte zu bohren.

Erstes Teil war eine Schablone aus 9mm Siebdruck mit 30mm Löchern im 96mm Raster.
Mit den Löchern für Passstifte gab meine CNC-Fräse nur eine Schablone mit 2 x 4 Löchern her.
Das ist etwas wenig und erfordert peinliche Genauigkeit bei der Ausrichtung, aber es geht.

           

Zum Ausrichten habe ich aus Aluminium 4 Bolzen mit einem Durchmesser von 30mm/20mm gedreht.
Die Durchmesser korrespondieren mit meiner 30mm Kopierhülse und dem 20mm Bohrer.

   

Als Fräser habe ich mir einen alten 20mm Bohrer umgeschliffen. Anhaltspunkt für den Schliff war der Spiralnutfräser von Festol.

       

Hier das Ergebnis.
Ich bin sehr zufrieden damit, würde es aber nicht nochmal mit einem selbstgeschliffenen Fräsbohrer machen, zumal wenn man keine Schleiflehre hat.
Am Anfang ging es ganz easy, wurde zunehmend aber immer anstrengender.
Am Ende habe ich mir fast den Mastdarm rausdrücken müssen um die Löcher zu bohren.

                   

Ok, morgen geht's dann an die Lamellos und das verleimen der Randleisten.
Dann muß ich mich um Material für den Unterbau kümmern.

LG Volker
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#2
Hallo Volker,

die Ränder der 20er Bohrungen sehen super aus! Keinerlei Ausriss zu sehen. Alle Achtung für's Bohrerumschleifen. Besser haben es meine japanischen Bohrer, die ich extra für den Zweck angeschafft habe, auch nicht hinbekommen.

Viel Erfolg beim weiteren Bau des MFT, ich bleib' dran an diesem Thread.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#3
Moin,

saubere Arbeit, bin gespannt wie es weitergeht.  Thumbs Up

Gruß Don
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#4
Multifunktionstische sind immer sehr interessant, da jeder anders an die Lösung rangeht, auch unter Berücksichtigung der eigenen Vorlieben und Bedürfnisse.
Ich werde Deinen Bau weiter gespannt verfolgen Thumbs Up
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

YouTube: Mixbambullis
Instagram: Mixbambullis
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#5
Hallo Volker,
das mit dem Bohrer ist ja interessant. Ist das nicht gefährlich mit der hohen Drehzahl der Oberfräse?
Ein 10 mm Bohrer in Holz sollte ja Pi x Daumen 600-700 U/min haben.

Gruß
Gerhard
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#6
(29.01.2020, 17:47)Ggcode schrieb: Hallo Volker,
das mit dem Bohrer ist ja interessant. Ist das nicht gefährlich mit der hohen Drehzahl der Oberfräse?
Ein 10 mm Bohrer in Holz sollte ja Pi x Daumen 600-700 U/min haben.

Gruß
Gerhard

Nein, der Bohrer ist völlig anders geschliffen, vergleiche mal den von Festol.
Es ist im Grunde genommen ein Zweischneider, also ein Fräser geworden.
Trotzdem habe ich mit der Triton nur auf niedrigster Drehzahl gebohrt, auch wegen der Wärmeentwicklung bei so vielen Löchern.

LG Volker
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#7
Hallo Volker,
vielen Dank für die Erklärung. Dachte immer es kommt auf das Material an. Also ist der Schliff ertscheidend.
Wieder was gelernt.
Gruß
Gerhard
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#8
Wow. Coole Sache.
Die Bohrlöcher sehen echt gut aus, Und mit der Oberfräse ist das halt auch viel angenehmer.
Bin gespannt.

Gruß
Martin
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#9
(29.01.2020, 20:18)MartinG schrieb: Die Bohrlöcher sehen echt gut aus, Und mit der Oberfräse ist das halt auch viel angenehmer.

Ja Martin, ein exaktes Lochraster im 1-Millimeterbereich, ohne Oberfräse kann ich mir schwer vorstellen.
Es sei denn, das Raster wird mit einer CNC-Maschine gebohrt.

Gruß Volker
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#10
Volker:  Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up ... toll!

Wie viel Zeit hast du ungefähr "nur" für das Bohren/Fräsen der Löcher investiert?

VG
Holger
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