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[Projekt] Noch ein Tellerschleifer
#1
Hallo,

mir spukt auch schon länger ein Tellerschleifer im Kopf herum. Den Motor habe ich schon vor über einem Jahr gekauft. Er sollte bis mindestens 45 ° verstellbar sein.  Aber nicht die Werkstückauflage sollte verstellbar sein, sondern der Schleifteller. Es gibt ein ähnliches Gerät zu kaufen: https://www.hegner-gmbh.com/index.cfm?contentid=113. Aber der Preis macht das Selberbauen sehr reizvoll.

Angefangen habe ich mit Kartonschablonen:

       

Hier sieht man die Werkstückauflage beim Verleimen. Es handelt sich um Rotbuche kreuzweise verleimt, wie Sperrholz, damit das Teil sich nicht verzieht.

   

Dann folgte ein Versuchsaufbau mit einem Korpus aus Resten:

       

Hier sieht man den späteren Schleifteller im Rohzustand. Den habe ich auf der Drechselbank rund gedreht. Er besteht ebenfalls auch Buche, 5-fach über Kreuz verleimt.

Hier ist nun der fertige Korpus aus Buche mit dem Mechanismus zur Vestellung. Die Spindel stammt von einem Wagenheber aus einem 2er Golf.

           

So sieht es dann fertig aus:

                               

Die Werstückauflage muß beim Schrägstellen nicht verschoben werden, da der Drehpunkt so weit oben uns so weit vorne ist, wie irgend möglich. Die Verstellung geht von 0 ° bis 50°. Allerdings muß man die Abdeckung des Schleiftellers unter der Werkstückauflage beim Schrägstellen in den Schlitzlöchern verschieben. Das wäre sicher auch noch besser gegangen.

Auch die Buchenplatten vom Korpus sind natürlich selbst verleimt. Die Oberfäche ist mit Color-Beize behandelt und dann mit Walnußöl gestrichen.

Der Motor macht 1400 U/min, hat 1,1 KW und ist älter als ich.

Mit freundlichen Grüßen

Walter
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#2
Hallo Walter,

gute Idee, den Motor zu kippen. Werde ich im Hinterkopf behalten, falls ich endlich mal dazu komme, meinen Tellerschleifer zu bauen.

Auf Bild Nr. 10 schaut es so aus, als wäre der äußere Mantel der Leitung zum Motor angeschnitten. Kurz nach dem Hauptschalter, rechts von der Kabelbefestigung am Holzgehäuse. Bitte überprüfe das einmal, bevor es zu einem Schaden kommt.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#3
Hallo Regina,

vielen Dank für den Tipp. Habe gleich nachgesehen, aber das Kabel hat nichts. Es ist eine Markierung mit Edding-Stift.

MfG

Walter
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#4
Cooles Teil - Klasse gemacht  Thumbs Up
Grüße  Shy
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#5
Na, das ist ja mal eine kluge Konstruktion. So hab ich das noch nicht gesehen. Chapeau!

Die von Dir selbst monierte untere Abdeckung könnte man vielleicht so einrichten, dass sie beim Kippen durch das Tellergehäuse nach unten geschoben und mit einem Federmechanismus wieder zurück gedrückt wird. Die Befestigung sollte dann mit kurzen Gleitschienen statt der zwei Schrauben erfolgen damit nichts verklemmt.

Danke für die Vorstellung.

Regina, gutes Auge. Mir ist das gar nicht aufgefallen.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#6
Moin Walter,

gefällt mir ausgesprochen gut, Deine Lösung.

LG Volker
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#7
Gute Idee mit dem kippen des Motors, ich überlege mal einen zu bauen der 90° schwenken kann um einen Tisch dranzubauen ähnlich wie bei der Work-Sharp um schonmal grobe Kerben aus den Eisen zu bekommen....

Aber ob das jemals realisiert wird.....

Gruß Uli
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#8
Moin,

das ist mal eine ganz neue Art einen Tellerschleifer zu bauen. Habe ich so auch noch nicht gesehen. Könntest Du mal ein paar Detailfotos zur Absauglösung und dem Abstand des Schleifteller 90/45° zum Tisch machen? Würde mich interessieren,  wie Du das gelöst hast bzw der Abstand Teller/Tisch ist. Ansonsten schon mal  Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up , das Teil sieht gut aus.

Gruß Don
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#9
Hi Fuzzy,
eine ungewöhnliche Konstruktion. Es sieht so aus, als hätte sie einige Vorteile gegenüber der Standardversion. mir gefällt, dass dabei der Tisch unbewegt bleibt. Das vereinfacht die Handhabung des Wekstücks.
Der Aufbau gefällt mir, und auch die Bauweise.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#10
Klasse gemacht Walter, das muss ich jetzt mal neidlos anerkennen. Du hast den Holzkörper stabil ausgeführt, bei den Kräften die da wirken nicht unerheblich. Die Idee den Schleifkörper zu kippen ist ungewöhnlich und technisch prima gelöst. Ich hätte nur bedenken dass der Spalt zwischen Tisch und Scheibe je nach Kippwinkel zu groß ist. (Oder begreife ich da eine Funktion nicht?) Von mir bekommst Du glatt den Bastelpokal des Monats verliehen Thumbs Up
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