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[Projekt] Teelichthalter
#1
Hallo liebe Community,

ich habe gestern aus Spaß an der Freude begonnen, mir Teelichthalter aus Restholzstücken zu bauen. Dazu habe ich mit einer doppelten Lochsäge einen Ring aus Fichte-Restholzbrettern ausgeschnitten und auf ein entsprechendes Kreisstück Acrlyglas / PMMA geklebt. Jetzt ist es aber so, das durch die Toleranzen leider das Teelicht nicht mit der Aluschale reinpasst, sondern leider nur ohne. Ich habe nun gestern einfach mal ein Teelicht eingestellt und abbrennen lassen, während ich das beobachte.

Hier eine kurze Verbildlichung, da ich gestern leider versäumt habe ein Foto zu schießen:
   

Währenddessen habe ich gegoogelt, weil ich mir Gedanken gemacht habe, ob das Ding nicht Feuer fangen kann. Grundsätzlich sollte eigentlich nichts geschehen, da das flüssige Wachs Temperaturen um die 50-70 Grad hat und das natürlich weit unter dem Flammpunkt des Holzes liegt. Auch hat die Flamme praktisch nie Kontakt zum äußeren Ring. 

Meine Sorge ist folgende: Wenn das Holz sich mit dem flüssigen Wachs vollsaugt, wird es dann nicht deutlich leichter brennbar?
Gäbe es eine Möglichkeit - ohne chemische Anstriche - das Holz zu schließen / zu schützen?

Ich dachte da beispielsweise an Flammen des Innenrings, so stark das eine Kohleschicht entsteht. Oder die gesamte Fläche mit einem Brennstift (die Geräte mit Messingspitzen die sich erhitzen um Holz oder andere Werkstoffe zu "gravieren") schwärze / verruse. Das sollte doch den Widerstand gegen Hitze deutlich erhöhen und die Poren so weit schließen, das kein Wachs mehr einziehen kann oder denke ich falsch?

Danke euch und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich allen. Beste Grüße,

Rob
Ein Mix aus Carpe Diem und Savoir Vivre!
Holz und Mosaik: Die Grundsteine meiner Kunst.
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#2
Hi HighSton3r,
ich halte Ihr Vorgehen für extrem gefährlich!!

Wenn das Wachs komplett geschmolzen ist, kann es passieren, dass der Docht an den Rand rutscht, falls irgendwer an den Tisch stößt oder das Teelicht verschiebt. Dann ist Schluß mit lustig.
Ich würde da eher alles neu machen und dann schauen, ob Sie Ihr Teelicht gleich mit einem Teelichthalter aus Glas bestücken und die Blechdose entfernen.

Grüße
Es ist schon erstaunlich, was man kann, wenn man's tut.
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#3
Ich habe so etwas ähnliches vor längerem hier gepostet, es waren Teelichthalter in Buchenholz, hier meine Versionen:
           
also bis jetzt habe ich keinerlei Probleme mit Brandspuren von den Teelichtern!
LG Hans
Mein Großprojekt: Werkstatt Mein 2. Hobby: Fotografie Meine Werkstatt: 73312 Geislingen
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#4
(16.08.2019, 13:08)Jens Abeler schrieb: Wenn das Wachs komplett geschmolzen ist, kann es passieren, dass der Docht an den Rand rutscht, falls irgendwer an den Tisch stößt oder das Teelicht verschiebt. Dann ist Schluß mit lustig.
Ich würde da eher alles neu machen und dann schauen, ob Sie Ihr Teelicht gleich mit einem Teelichthalter aus Glas bestücken und die Blechdose entfernen.
Ich denke es wird darauf hinauslaufen. Ich habe drei Stück gebaut und werde den einen mal eine Weile lang testen und beobachten. Aber im großen und ganzen sagt mir mein Gefühl, das ich da lieber Vor- statt Nachsicht walten lassen sollte, es leben ja schließlich mehrere Menschen im Haus..

(16.08.2019, 13:34)srambole schrieb: Ich habe so etwas ähnliches vor längerem hier gepostet, es waren Teelichthalter in Buchenholz, hier meine Versionen:

also bis jetzt habe ich keinerlei Probleme mit Brandspuren von den Teelichtern!
LG Hans
Nur wird bei mir die Aluschale entfernt, sodass das Wachs direkten Kontakt zum Holz hat. Daher auch meine (wohl) berechtigte Sorge vor Unfällen...
By the way: sehr, sehr schöne Exemplare, die du da gebastelt hast! Sie gefallen mir sehr gut!

Aber ja, danke für eure Einschätzung!
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#5
Hallo,
ohne Glaseisatz würde ich die auch nicht bauen.
Wie schon geschrieben, ein Docht brennt nicht immer mittig weiter,
schnell fängt der Rand dann an zu kokeln, weiter möcht ich 
gar nicht denken. 
Wenn ich es richtig gelesen habe, dann ist der Ring auf Plastik geklebt.
Wenn die Kerze langsam zum Ende kommt, da hätte ich ebenfalls Bedenken
daß das Plexiglas und so auch dr Tisch oder wo es drauf steht  auch.
Im Anhang mal ein Bild meiner Lösung, die Glaseinsätze gibt es recht günstig,
der Forstenerbohrer ist eine einmalige Anschaffung, zumal es bestimmt 
einige Teile davon zu bauen gibt.
     

Gruß
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#6
(16.08.2019, 14:23)willi schrieb: der Forstenerbohrer ist eine einmalige Anschaffung, zumal es bestimmt einige Teile davon zu bauen gibt.

Stimmt, da hast du Recht. Die Problematik ist mehr, das ich zwar den richtigen Bohrdurchmesser genommen habe, aber durch die Toleranzen das Teelicht MIT Aluschale leider nicht reinpasst. Ich habe dann versucht von Hand den inneren Ring mit einem 40er runterzuschleifen, aber nach circa 20 Minuten Schleifarbeit, hat es immer noch nicht gepasst und dann kam ich auf die Idee das ohne Aluschale zu versuchen...

Hilfreiche wäre auch eine Idee wie man im Innenkreis schnell Material abnehmen kann, ohne Spezialwerkzeug wie einen Spindelschleifer (ich glaube so nennt man das Gerät...) 

@willi: Wow, auch deine Version sieht sehr sehr schön aus! Die Schlitze an der Seite gefallen mir, das inspiriert mich Smile

Grüße
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#7
(16.08.2019, 16:19)HighSton3r schrieb: Hilfreiche wäre auch eine Idee wie man im Innenkreis schnell Material abnehmen kann, ohne Spezialwerkzeug wie einen Spindelschleifer (ich glaube so nennt man das Gerät...) 

Ich habe sowas ähnliches aus Akazie und hatte auch das Problem mit dem richtigen Innendurchmesser bzw. Maßhaltigen Forsterbohrern aber nicht maßhaltigen Teelichtern.

Meine Lösung: Ne Schablone bauen, Teelichter anprobieren, oben aufklemmen und mit der allseits beliebten Oberfräse + Bündig Fräser mit
schaft seitigem Kugellager.

Dauert nur ein paar Sekunden mit genau einstellbarer Tiefe.
Disi


"Falsch und Richtig sind nur Worte, wichtig ist was man tut.
Wenn man etwas Richtig macht wissen die Leute nicht ob man überhaupt was getan hat."

Futurama: Der Göttliche Bender.
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#8
Hallo

also ich habe ja auch so einen Teelichthalter gemacht (siehe: https://bastler-treffpunkt.de/thread-pro...ausschnitt).
Ich habe in dem Kerzenständer aus brandtechnischen Gründen elektrische Teelichter verwendet. 

Zusätzlich kann ich als aktiver Feuerwehrmann nur schreiben, das Kerzen nur unter Aufsicht brennen dürfen.

Gruß Martin
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#9
(16.08.2019, 18:22)martin-w schrieb: Zusätzlich kann ich als aktiver Feuerwehrmann nur schreiben, das Kerzen nur unter Aufsicht brennen dürfen.

Keine Sorge, ich bin zwar jung aber handle sicher nicht fahrlässig. Ich habe mich auch abseits des Forums damit auseinandergesetzt und bin zum Schluss gekommen, daß ich das Maß irgendwie anpasse, aber keine Spielchen damit treibe.

Der Versuch gestern unter meiner Aufsicht verlief zwar gut, aber sicher ist sicher. Man weiß ja nie, der Teufel ist ein Eichhörnchen sagt mein Pappa immer...

Aber danke für eure Antworten!

Liebe Grüße
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