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[Projekt] Zapfenloch, frei nach Sellers
#1
Hi,
mein schönstes Zapfenloch (von heute):
Die Vorgehensweise habe ich weitgehend von Paul Sellers übernommen.
Paul Sellers ist Möbelbauer aus England (https://paulsellers.com)
Ihm zu Ehren ist dieser Post in englischer Sprache.
Vorhandene Fehler sind unvermeidliche Folgen meiner Bildung.

Hello my dear friends, I feel a deep respect for Mr. Paul Sellers and his work. He posted hundreds of videos on youtube and on his website, to share his knowledge of woodworking. I am realy realy impressed by this.


Now the mortise:
First I mark the lines. I use a marking gauge to make the line above and below.
   
marking gauge

The other lines I do by knife.
   
knife walls

First slightly and then a little bit deeper. Next to the lines (right and left) I make a second line (about 1 mm). This is my guideline going to depth.
   
lines

If the lines are deepend a little bit, I use a router plane to bring down the surface about 1 mm. In this way I get a recess, which will guide the chisel.
   
router plane

   
recess

I have bought a mortise chisel. It is a realy strong one, to be used by soft-faced hammer or a mallet.
In this case I started on the left (bevel to the right side). First verry soft, not to damage the knife wall. Then I go to right side, in little steps. Step by step I am going deeper and deeper.
   
first row

Near the right line I have to tilt the chisel to cut down a steep line. For the last few blows I turnes the chisle (bevel to the left side.).
   
at the end

Then I clean up the hole with an awl.
   
cleaning up

   
first result
   

At he next step I start on the right side, holding the chisle vertical, the bevel to the left. In this way I go to the left in little steps until the bevel reaches the edge.
   
second step

   
deeper

For the next few blows I tilt the chisle to the right, not to damage the edge by the bevel. For the last blows I turn the chisle to bring down the chisle more perpendicular. For the last blow, straight on the line.
   
end of second

   
deeper hole

   
second result

Turning the chisle, now from the left to the right and; 'The same procedure as last year Miss Sophie ?' 'The same procedure as every year, James'
   
third result

Turning the chisle and: 'The same procedure as last year
On the last stage I look for the depth, because I don't want to break through the bottom. In this case I stuck a piece of tape to the chisle, to mark the wanted depth.
   
depth mark

The last step is to realise the right and the left end of the mortise. For this i use the outer lines, cut by knife. The cut is verry exact, so I can place the cutting edge of the chisle verry precisely.
   
exact position

In this case I guided the chisle by a square.
   
guiding the blow

I used a fresh sharpend chisle for the last step, so the cut is without any damage almost.
   
a clean cut

The last pictures are not as well because I ony used a simple camera, but you can see, that the wall is verry clean (for spruce).

greetings


https://translate.google.com/
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#2
Hi,
die letzten paar Bilder sind falsch bezeichnet, da die Platzhalter lediglich Nummern sind.
Ich war mit der korrektur nicht schnell genug.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#3
...for spruce  Big Grin
Sehr schön, danke.

Warum zu Anfang der Grundhobel?

Gruß
Martin
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#4
Hi MartinG,
ich bekomme es einfach nicht hin, das Stemmeisen genau und winklig an der Linie anzusetzen. An dem Absatz wird das Eisen geführt und der Rand bleibt gerade und (fast unbeschädigt).

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#5
Ah, sehr guter Trick, das Problem ist mir zu gut bekannt  Thumbs Up
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#6
Hi,
auf nicht geäußerten Wunsch eines Lesers, das Ganze nun auch auf Deutsch:

Hallo meine lieben Freunde, ich empfinde tiefen Respekt für Paul Sellers und seiner Arbeit. Er hat hunderte von Videos auf YouTube und auf seiner Webseite gepostet, um sein Wissen über Holzarbeiten zu teilen. Ich bin davon sehr beeindruckt.

Zu dem Zapfenloch:
Zuerst markiere ich die Linien. Ich benutze ein Streichmaß um die obere und untere Linie zu markieren.

Die anderen Linien mache ich mit einem Messer.

Zunächst nur einen leichten Einschnitt, später ein bisschen tiefer. In der Nähe der Linien (rechts und links) mache ich eine 2. Linie (ungefähr 1 mm). Dies ist meine Führungslinie um in die Tiefe zu arbeiten.

Wenn die Linie etwas tiefer sind, nutze ich den Grundhobel um die Oberfläche ungefähr 1 mm in die Tiefe zu arbeiten. Auf diesem Weg erreiche ich einen Absatz, welcher als Führung für den Stechbeitel dient.

Ich habe mir einen Lochbeitel gekauft. Der ist ziemlich kräftig, und wird mit Schonhammer oder Klüpfel bdenutzt.
In diesem Fall bin ich auf der linken Seite gestartet (Fase nach rechts). Zunächst vorsichtig, um die Messerlinie nicht zu beschädigen. Dann arbeite ich in kleinen Schritten zur rechten Seite. Stück für Stück gehe ich dabei tiefer und tiefer.

Wenn ich in die Nähe der rechten Linie, neige ich den Beutel etwas, um den Stich steiler zu bekommen. Für die letzten paar Schläge drehe ich den Beitel um (Fase nach links).

Dann säubere ich das Loch mit einer Ahle.

Für den nächsten Schritt starte ich auf der rechten Seite, halte das Stemmeisen senkrecht, die Fase nach links. Auf diese Weise arbeite ich mich nach links, bis die Fase die Kante erreicht.

Für die nächsten paar Schläge neige ich den Beitel nach rechts, um die Kante nicht mit der Fase zu beschädigen. Für die letzten Schläge drehe ich den Meißel um und bringe das Stemmeisen mehr und mehr in die Senkrechte. Den letzten Schlag setzt sich direkt auf die Linie.

Den Beitel umdrehen und nun von links nach rechts und: 'dieselbe Vorgehensweise wie letztes Jahr Miss Sophie?' 'Dieselbe Vorgehensweise wie letztes Jahr, James'

Den Beitel umdrehen und: 'dieselbe Vorgehensweise wie letztes Jahr'
Beim letzten Durchgang achte ich die Tiefe, da ich nicht durch den Boden durchbrechen will. In diesem Fall habe ich ein Stück Klebeband auf den Beitel geklebt, um die gewünschte Tiefe zu markieren.

Als letztes letzten Schritt mache ich die rechte und linke Seite des Zapfenloches. Dafür nutze ich die äußeren Linien die ich mit dem Messer eingeschnitten habe. Der Schnitt ist sehr genau, so kann ich die Schneide des Beitel sehr präzise platzieren.

In diesem Fall habe ich den Beitel durch einen Winkel geführt.

Ich benutze einen frisch geschärften Beitel für den letzten Schritt, sodass der Schnitt fast ohne Beschädigung ist.

Das letzte Bild ist nicht ganz so gut geworden wie gewünscht, aber Sie können sehen, dass die Wand sehr sauber geworden ist (für Fichte/Tanne).

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#7
Danke für die Übersetzung Herr Abeler. Leider habe ich diese Sprache nicht gut genug gelernt um alles verstehen zu können und demnächst brauchen wir sie ja auch nicht mehr Wink. Achtung! Zuviel Tee frisst Hirnzellen.
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#8
Danke für die Übersetzung. Ich bin dieser Sprache auch nicht mächtig und beabsichtige auch nicht, die zu erlernen Smile .

Aber Ihre Fotos waren ja aussagekräftig und selbsterklärend.

Wolfgang
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#9
Hi,
danke für die Rückmeldungen
... das sollte jetzt kein Englisch-Kurs für Holzwerker werden, ich hatte bloß Spaß daran, das ganze mal in Englisch zu posten, zumal Paul Sellers für mich inzwischen die wichtigste Quelle für Information zum Umgang mit Hand-Werkzeugen geworden ist.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#10
Alles gut Jens Smile. Leute wie Paul Sellers sind es ja wert auch einmal gewürdigt zu werden und es ist ja auch nicht verkehrt ein paar Fachbegriffe auf Englisch zu kennen.
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