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[Projekt] Zapfenloch, frei nach Sellers
#11
Dear Mr. Abeler... ach Quatsch.
Hallo Herr Abeler,

Danke für die schöne Demonstration ein Zapfenloch herzustellen. Bisher habe ich so etwas mangels Fähigkeit immer mit passenden Bohrern vorbohrt und anschließend beigearbeitet. Der Trick mit dem Grundhobel könnte mir da eine große Hilfe sein, das auch mal nur von Hand auszuführen.

Ein bisschen abseits vom Thema: Was das Englisch angeht, ist mein Schulenglisch auch ziemlich eingerostet. Ich habe dann mal aus Spaß ein mir in deutsch bekanntes Buch in der englischen Originalfassung gelesen. Ich war sehr erstaunt, wie relativ gut das ging. Seit dem versuche ich das immer wieder mal auch mit mir noch unbekannten Büchern. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen, ein Wörterbuch daneben zu legen. Das stört den Lesefluss ganz erheblich. Die meisten Worte ergeben sich aus dem Zusammenhang. Was man dann immer noch nicht verstanden hat, kann man später nachschlagen.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#12
Hallo zusammen,
Allein das Anreissen mit einem Messer statt eines Bleistifts macht eine so schöne Kante, daß man mit dem Stecheisen mutig drauflos arbeiten kann. DerUmweg über den Grundhobel ist eigentlich nicht nötig. Aber wer sich damit wohler fühlt, soll esgerne tun

LG
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Wos I net konn, konn Silikon
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#13
Hi Christian Neumann,
(15.03.2019, 00:02)Christian Neumann schrieb: ... Allein das Anreissen mit einem Messer statt eines Bleistifts macht eine so schöne Kante, daß man mit dem Stecheisen mutig drauflos arbeiten kann....

Ich verstehe Ihre Vorgehensweise da nicht.
Wenn ich die Schneidkante des Beitels in den Anriss setze, dann wird der Beitel vom Anriss geführt. Das ist klar. Aber wenn ich am Anriss entlang in die Tiefe stemmen will, dann bietet der Anriss doch garkeine Kante, die ich als Anschlag nutzen könnte!? - Oder verstehe ich Ihren Text da falsch?
Ich würd' mich freuen, Sie würden mir Ihre Technik erklären: - vielleicht kann ich mir ja den Arbeitschritt mit dem Grundhobel sparen.

Grüße
Es ist schon erstaunlich, was man kann, wenn man's tut.
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#14
(15.03.2019, 10:03)Jens Abeler schrieb: Wenn ich die Schneidkante des Beitels in den Anriss setze, dann wird der Beitel vom Anriss geführt. Das ist klar. Aber wenn ich am Anriss entlang in die Tiefe stemmen will, dann bietet der Anriss doch garkeine Kante, die ich als Anschlag nutzen könnte!? - Oder verstehe ich Ihren Text da falsch?
Ich würd' mich freuen, Sie würden mir Ihre Technik erklären: - vielleicht kann ich mir ja den Arbeitschritt mit dem Grundhobel sparen.

Guten Morgen,

wenn ich es richtig verstehe, gehen Sie davon aus, das sie durch diese Führung den Beitel besser rechtwinkelig bzw. genauer innerhalb der Anrisse zum Stemmen verwenden können. Ich selbst habe das noch nie mit einem richtigen Lochbeitel, sondern immer nur mit "normalen" Stechbeiteln gemacht, insofern kann ich keine Aussage dazu treffen, ob das einen Unterschied macht. Meine Vermutung ist aber, dass es das schon tut, weil die Dicke des Lochbeitel-Eisens bei ener "Fehlstellung" eine größere Abweichung innerhalb des Lochs bewirkt. Mit einem normalen Stemmeisen mit - keine Ahnung, vielleicht 4 oder 6 mm Dicke - ist die Abweichung a) nie so schwerwiegend und b) meistens durch den nächsten Stemmvorgang schon wieder weitesgehend korrigiert.

Deswegen halte ich die Vorgehensweise mit dem Rezess bei der Nutzung von Lochbeiteln für eine clevere Lösung, wenn man erst noch Erfahrung sammelt und das "Muskelgedächtnis" trainiiert. Vermutlich braucht es diese Hilfestellung immer weniger, je länger man die Vorgänge trainiert hat.

Eine andere Idee wäre, innerhalb des Anrisses alle 1,5 oder 2 mm eine Schneidkante rechtwinkelig zur Stemmrichtung anzureißen, in die die Schneide des Lochbeitels für den ersten Durchgang "einrasten" kann. Das dürfte vielleicht etwas schneller gehen, hat aber mit Sicherheit etwas weniger Führung als der Rezess gegen Verreißen in der Tiefe.

Viel Erfolg auch weiterhin,
Peter
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#15
Hallo,
solche Spezialwerkzeuge wie ab Bild 6 habe und nutze ich nicht. Bei mir geht das auch noch mit normalen Stechbeiteln. Die Geschichte mit dem "Muskelgedächtnis hat durchaus etwas für sich.
LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#16
(15.03.2019, 12:43)Christian Neumann schrieb: Hallo,
solche Spezialwerkzeuge wie ab Bild 6 habe und nutze ich nicht.  ...

Christian, ich habe mir auch solch Lochbeitel (den meinst Du doch sicherlich?) zugelegt, nachdem ich mir bei den Stemmarbeiten regelmäßig das 10er Stemmeisen verbogen habe. Ging mir alles immer nicht schnell genug, deshalb eben mal hin und wieder etwas Gewalt ausgeübt. Bei mir muss eben alles etwas massiver und derber sein.

Ich finde, ein Lochbeitel gibt auch eine gute seitliche Stabilität und Führung. Ist aber offensichtlich Ansichtssache ...

Wolfgang
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#17
Hi KleineWerkstatt,
(15.03.2019, 12:00)KleineWerkstatt schrieb: ... Eine andere Idee wäre, innerhalb des Anrisses alle 1,5 oder 2 mm eine Schneidkante rechtwinkelig zur Stemmrichtung anzureißen, in die die Schneide des Lochbeitels für den ersten Durchgang "einrasten" kann. Das dürfte vielleicht etwas schneller gehen, hat aber mit Sicherheit etwas weniger Führung als der Rezess gegen Verreißen in der Tiefe.

Bei meiner Vorgehensweise mit dem Grundhobel geht es mir darum, den Anriss oben und unten vom Zapfenloch möglichst wenig zu beschädigen. Das Loch soll möglichst rechteckig bleiben.
Wenn ich mehrere Anrisse winklig zur Längskante des Zapfenloches anbringe, kann ich mit dem Beitel immer noch ein paar Zehntel über den Außenanriss hinausgehen. 3/10 recht und 3/10 links sind schon 1/2 Millimeter.
Durch den Arbeitsschritt mit dem Grundhobel habe ich einen seitlichen Anschlag für den Beitel. Wenn ich den Beitel sauber dagegen setze, habe ich 0 mm Abweichung, und das jedes Mal, wenn ich den Beitel ansetze.

Grüße
Es ist schon erstaunlich, was man kann, wenn man's tut.
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#18
(15.03.2019, 22:33)Jens Abeler schrieb: Bei meiner Vorgehensweise mit dem Grundhobel geht es mir darum, den Anriss oben und unten vom Zapfenloch möglichst wenig zu beschädigen. Das Loch soll möglichst rechteckig bleiben.

Das sollte damit gut zu erreichen sein. Alleine schon deswegen, weil immer nur in die Tiefe geschnitten wird, und die Fasern seitlich abgequetscht oder abgerissen werden, kommt es an den Anrissen vermutlich sonst schon zu größeren Abweichungen als die drei oder fünf zehntel. Das wird mit Ihrer Methode in die Tiefe des Rezesses verlagert, wo es optisch nicht mehr auffällt.

Meine Aussage bezog sich eher darauf, das ein leichtes Verdrehen eines ca. 1 cm dicken Lochbeitels um ein paar Grad den Beitel hinten weiter zu einer Seite auswandern lässt (und damit den Anriss eher und mit einer größeren Abweichung beschädigt), als das z.B bei einem normalen Stechbeitel mit angeschliffenen Kanten und 1-2 mm Dicke bei gleicher Verdrehung der Fall sein wird. Damit wären die Anrisse rechtwinkelig zu Stemmrichtung eine Möglichkeit, dieses unerwünschte Auswandern zu minimieren bzw. verhindern. In jedem Fall sollten aber die Anrisse durch Ihre Methode sauberer bleiben.

Gruß
Peter
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#19
Hi KleineWerkstatt,
so hatte ich Ihren Beitrag auch vestanden. Bei einem Zapfenloch von 6 mm Breite ind einem Beitel mit 14mm Dicke muß man das Stemmeisen schon wirklich rechtwinklig ansetzen, um im Zapfenlich zu bleiben.

Grüße
Es ist schon erstaunlich, was man kann, wenn man's tut.
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