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Quicktipp: Unrunden Lauf beim Akkuschrauber mit Bithalter minimieren
#1
Lightbulb 
Manchmal sind es ja auch die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern:

Habe mich oft über den unrunden Lauf von Markenakkuschraubern geärgert und viel Geld für möglichst präzise Bithalter ausgegeben.

Je nachdem, wie man sie einspannt, erhält man auch einen mal mehr und mal weniger runden Lauf. Das liegt daran, dass jedes Teil seine Abweichungen hat und je nach Einspannrichtung sich gegenseitig aufhebt bzw verstärkt.

Was tun, wenn man nicht einen neuen Akkuschrauber kaufen kann/will aus der Kategorie "sauteuer"?

Der Bithalter hat eine Sechskantaufnahme, die hilft u.U.:

Steckt sie ins Bohrfutter ein und setzt einen kleinen Bit ein. Stellt den Schrauber auf höhere Drehzahl und schaut, ob es unruhig läuft. Wenn ja, dann öffnet das Bohrfutter ein wenig, spannt die Aufnahme in das nächste Sechstel und zieht es wieder zu.

Das wiederholt man solange, bis man den Lauf mit der geringsten Abweichung feststellt. Diese Stelle markiert man dann am Bohrfutter und am Sechskant, am besten mit Edding oder einem weißen Stift. Darauf achten, dass manche Bohrfutter vorne einen Anlaufring haben, da nutzt es nur soviel wie die Kerbe im Boot der Schildbürger.

Ich bin faul und hab des halb schon lange mindestens einen Akkuschrauber liegen mit Bithalter und einen zum Umspannen, wenn nötig.

Grundsätzlich lohnt auch der Kauf halbwegs brauchbarer Bithalter selbst, wie diesen hier:
https://www.amazon.de/Wera-899-SB-Zoll-0...000Y8WANI/

Bei vielen Sets ist sowas schon dabei, aber die Rundlaufgenauigkeit kann man sich vorstellen, wenn der hier gerade mal 6,99€ kostet und ein ganzes Bitset meist um die 10€.

Je nach Anwendungszweck und Schraubentyp sind auch Bithalter mit Spannarretierung besser, das muss dann jeder selbst entscheiden.

Noch ein Hinweis, hoffentlich aber nicht nötig: Der Bithalter muss natürlich genau eingespannt werden! D.h. die Backen des Bohrfutters müssen jeweils genau auf einer der flachen Seiten aufliegen und präzise schließen, sonst ist das alles für die Katz.

Frohes Schrauben!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#2
Hab noch nie verstanden, wozu beim Schrauben ein Rundlauf erforderlich sein soll. Beim Bohren ist Rundlauf natürlich schon wichtig, aber auch nur dann, wenn man mit einem Bohrständer, einer Tisch- oder Standbohrmaschine arbeitet. Bei einem handgeführten Akkuschrauber mit eingespanntem Bohrer spielt es doch keine Rolle, weil dann halt im schlimmsten Fall der Akkuschrauber leicht um den Bohrer herum eiert. Aber wen stört das? Das Bohrloch wird deshalb trotzdem rund.
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#3
Ich nutze gerne auch Bohrer und Senker mit Sechskant in meinen Bithaltern mit Spannarretierung.
Und mich hat die eierei schon immer gestört.

Danke.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#4
@Martin: Richtig, geht mir ebenso!

Wenn ich feine Löcher vorbohre, zum Beispiel für ein Hettich Topfband, splittert bei einer beschichteten Platte viel schneller die Oberfläche, außerdem vibriert der Akkuschrauber bei hoher Drehzahl sehr stark. Auch bei Bohrungen in Kunststoffplatten und andere, feinere Arbeiten, wo ich mit der Standbohrmaschine nicht hinkomme und eine Bohrmaschine mit Kabel zu lang ist, möchte ich einen möglichst präzisen Lauf haben.

Arbeite ich hier an einer Trockenbauwand oder ziehe eine Paneeldecke ein, juckt mich das auch nicht.

Bitte Leute: Solche Tipps sind stets "to whom it may concern", wenn Ihr das Problem aus diversen Gründen nicht habt, dann umso besser! Eine Grundsatzdiskussion über Rundläufe und deren Sinn + Zweck wollte ich jetzt hier nicht lostreten.
Die Videos von André habe ich gesehen dazu, gebe ihm weitestgehend auch recht. Allerdings gibt es eben vorne in der Lagerung der Spindel gravierende Unterschiede vom Plastiklager bis hin zu hochpräzisen Walzkugellagern. Natürlich ist das dann auch eine andere Kampfklasse in Gewicht und Preis.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

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#5
Wink 
Hm. Vielleicht sollte ich meinen Metabo mit Röhm Bohrfutter und meinen Billigheimer Hitachi doch mal austauschen.
Hab eh noch das eine oder andere 18V Makita Gerät hier. Würde sich ja fast anbieten.
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