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"ranziges" Experiment
#1
Hallo zusammen,

vor einigen Jahren haben wir eine Flasche Walnussöl geöffnet, das leider verdorben war ("ranzig").
Wir Bastler werfen aber nix weg! Kann man ja noch zum Kühlen, Abschrecken etc. benutzen... Laught 

Vor einigen Tagen habe ich dann mal ein Experiment gemacht:
billigstes Baumarkt-Sperrholz (nicht preiswertes... Smile )
Mischung 2/3 "Ranzöl" 1/3 Terpentinersatz.

Ich habe dann das Sperrholz mit der Mischung auf einer Seite 3 x angepinselt.

Ergebnis: Seidenmatter Glanz, handschmeichelnd, gelbliche, schöne Farbe, Maserung!
Und das Beste: Toller Nussgeruch.
Nix von wegen ranzig oder Lösemittel!

Ich behalte das mal im Auge und werde berichten.

Viele Grüße
Mathias
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#2
Hallo Helme,

da musst Du aber aufpassen - nicht alle Öle trocknen wie Nussöl.
Da hilft aber ein Teil Leinölfirnis in der Mischung.
Kleines Update: Ich habe normales Papier fest mit den Fingern auf das Teststück gedrückt:
Keine Fettflecken, obwohl die Trocknungszeit noch nicht erreicht war.
Die Optik und der angenehme Geruch blieben jedoch unverändert.

Viele Grüße
Mathias
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#3
Update: Optisch und haptisch hat sich nichts verändert.
Jedoch ist der feine Nussgeruch weg. Riecht jetzt neutral. OK.

Viele Grüße
Mathias
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#4
Danke Helme,

wenn man ein Experiment vorstellt, sollte man auch Updates liefern.
Ich war anfangs massiv überrascht, dass der feine Nussduft wieder da war - leider ist er jetzt weg.
Es bestand aber auch die Möglichkeit, dass sich der "Ranz-Gestank" wieder entwickelt.
Es wird weitere Updates geben - weil es interessant ist und keine Arbeit macht Wink

LG
Mathias
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#5
Walnuss- und Leinöl härten an der Luft aus, deswegen kann man sie für Holz nehmen. Andere Öl zum essen werden ranzig und riechen dann.
Wlanussöl nimmt man u.a. für Kinderspielzeug aus Holz.
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#6
(04.05.2017, 14:48)mac5150 schrieb: ...
da musst Du aber aufpassen - nicht alle Öle trocknen wie Nussöl.
Da hilft aber ein Teil Leinölfirnis in der Mischung.
...
 
Das hatte ich erwähnt. Schlecht trocknende Öle lassen sich mit Leinölfirnis "überreden".
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#7
Mir hat vor langen Jahren mal ein Bekannter -er war in Hamburg Vergolder- und Restauratormeister- erklärt, das er immer Leinöl mit Verdünnung mischt. Dadurch zieht das Öl besser und tiefer ins Holz. Die Verdünnung verdunstet (verdünnisiert sichSmile ) und das Öl ist tiefer im Holz. Ich habe es vor circa 25 bei meiner Buchenholz Arbeitsplatte in der Küche probiert. Holz schleifen, einölen, trocknen lassen, fein nachschleifen und nochmal ölen. Suuuuuper. Bis heute Wasser- ebenso wie andere Flüssigkeiten abweisend. Ohne Gerüche -außer beim Neuauftrag- oder anderen Absonderungen.
Das mache ich seitdem bei vielen anderen Sachen auch so und bin begeistert.
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#8
vor 25 Was ???
Du kannst keine Erfahrung verlieren, du kannst nur Erfahrung dazu gewinnen 
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#9
Öhm, sorry. Natürlich Jahren.
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#10
Verdünnung ist aber nicht gleich Verdünnung, welche Verdünnung hast du da?

Dachte man nimmt dazu wenn, Terpentin!?
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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