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Record Power WG200 erste Erfahrungen
#1
Moin,

wie versprochen mal mein erster Eindruck und erste Erfahrungen mir meinem neue Naßschleifer von Record Power.

       

Die Maschine kam mit diversen Zubehör, wie ein Vorrichtung für gerade Schneiden (Stechbeitel, Hobelmesser), eine Winkellehre, eine Einstelllehre, Abziehpaste, Steinpräparierer und, was ich am wichtigsten fand, eine Vorrichtung um der Stein abzurichten.


                       

Alles zusammen gebaut und gleich mal den Stein abgerichtet und das Abziehleder vorbereitet. Danach habe ich dann mal einen uralten Billigbeitel geschliffen. Ich bin beeindruckt wie schnell das ging und wie scharf der geworden ist. Jetzt ist das kein HSS Beitel und von daher kann man nicht erwarten das er genau so gut mit Hartholz umgeht wie ein guter Beitel aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich konnte damit an einem Stück Buche locker mit der Faser Späne abnehmen. Quer zur Faser tat er sich aber immer noch schwer, aber das liegt einfach an der Stahlqualität. Auf den Fotos sieht man auch das er nicht genau im rechten Winkel geschliffen ist. Das liegt aber daran das der Beitel seitlich gebogen ist. Ich habe damit mal irgend was gehebelt und von daher ist der krumm und schief.

Ich habe mir diese Maschine speziell für meine Drechseleisen zugelegt, da die mit einem normalen Doppelschleifer nicht so scharf und schnell mal blau werden. Auch meinen Satz MHG Stechbeitel aus HSS Stahl, sowie meine Standarthobeleisen, werde ich wohl damit schärfen. Die Stechbeitel habe ich immer mit der Hand geschliffen und das dauert halt ewig bis die so richtig scharf sind. Was ich weiterhin mit der Hand schleifen werden sind meine japanischen Beitel und das Hobelmessser von meinen Japanhobel, sowie mein Schnitz- und mein Anreißmesser. Ich würde auch gerne meine Maschinenhobelmesser mit der Record Power schleifen, allerdings kostet die Vorrichtung dafür ein Vermögen (günstigster Preis den ich gefunden habe für die Tormek Vorrichtung ist 119€ +Versand). Ich werde mir mal Gedanken dazu machen wie man sowas auch selber bauen kann und dann hier berichten.


Mein Fazit zu der Mascine nach ersten Gebrauch:

Ich bin sehr glücklich mit dieser Maschine. Beim schleifen des Beitels hielt sich die Wasserpanscherei in Grenzen und mit einem Neodym Magneten Innen und zwei Außen habe ich auch die Metallspäne zuverläßig aus den Wasser gefiltert. Das Schärfergebnis ist super und ich kann diese Maschine echt empfehlen. Ich habe mich bewust für die kleinere entschieden, da der Preis mit dem  beigelegten Zubehör mit 179,95€ ein gutes Preis/Leistungsverhälnis hat ( übrigen ist die vom Meyer aus Süddeutschland und ich habe sie Mittwoch morgen vor 7.00 Uhr bestellt und Donnerstag morgen um 10.00 Uhr war sich da, mit DHL Standartversand, top). Ich war nicht bereit über 300€ für die WG250 auszugeben. Auch wenn die mit einer Edelstahlwelle und 250er Scheibe daherkommt. Ich werde die Maschine nicht täglich brauchen und nach gebrauch schön reinigen, dann habe ich sicher lange was davon.


Gruß Don
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#2
Don, das liest sich gut! Du wirst die Maschine bald nicht mehr missen wollen, glaube mir. Also, alles Gute mit dem Teil.

Wolfgang
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#3
Danke Wolfgang. Smile 

Gruß Don
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#4
Don,

herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht!

Ich denke immer mal wieder über einen Torweg-Schleifer nach und die ca 320plus Euro lassen mich weiterhin zögern, den letztlich werde auch ich es wenig nutzen...

VG
Holger

PS: ... falls es passt, schreib doch mal nach einiger Nutzung wieder etwas dazu - würde mich freuen...
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#5
Moin Holger,

werde ich gerne machen.

Gruß Don
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#6
Hallo Don,

hast Du eine Info über die Körnung des Steines für mich? Ich habe die Tormek T7 und da dauert es ewig, wenn man die Schneidengeometrie abändern möchte. Zum eine vorhandene Schneide zu schärfen ist sie Spitze; aber mal etwas mehr Material abnehmen kannste vergessen.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#7
Guten Morgen Regina,

leider konnte ich keine genaue Angabe der Körnung des Steins herausfinden. Ich denke das er die üblichen 220-250 hat. Im Lieferumpfang lag aber ein Steinpräperiere bei.  Ich denke das die Körnung da auf ca. 80-120 verringert wird wenn man die grobe Seite nimmt. Mit der feinen Seite bekommt man den Stein so bis auf eine 1000er Körnung. Habe ich gemacht bevor ich den alten Beitel bearbeitet habe. Erst grob, da war der Abtrag schon recht groß und ich hatte ein schnelles Ergebnis. Dann fein und das Schleiferbild war danach schön glänzend. Danach noch mit der Lederscheibe poliert, was die ganze Sache nochmal glänzeder gemacht hat und dann war selbst dieser alte minderwertige Beitel zu gebrauchen. Ich denke, das ich mir mal einen Stein mit 800er Körnung zulegen werde wenn dieser aufgebraucht ist. Kann aber voraussichtlich dauern.

Schönen Sonntag.

Gruß Don
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#8
Hallo Don,

Danke für die schnelle Antwort.

Bei mir ist auch ein Steinpräparierer dabei; aber einen großen Unterschied konnte ich nicht feststellen. Vielleicht habe ich ihn auch nicht mit genügend Druck verwendet. Muß ich das nächste Mal nochmals austesten.

Dir (und allen hier) auch einen schönen Sonntag.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#9
Hallo Regina,

laut Recor Power soll man den Präparierer mindestens 30 Sekunden mit leichtem Druck auf den Schleifstein anwenden. Das habe ich getan und die Unterschiede beim Schleifbild waren mir dem bloßen Auge zu erkennen.

Gruß Don
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#10
Hallo Don,

werde ich probieren.

Hast Du den Präparierer mit oder ohne Wassereinsatz auf den Stein gedrückt?

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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