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Rotationswerkzeug - Dremel/ Bosch oder Proxxon?
#1
Question 
Hallo Zusammen,

ich überlege mir für kleiner Arbeiten (erstmal "quasi nur" feine Trennarbeiten) ein Rotationswerkzeug zuzulegen. In der Auswahl stehen nun für mich noch nicht alle Faktoren bzw. damit auch noch nicht final die Werkzeuge fest.

Meine aktuelle Vorstellung/ Eckpunkte sind:

- Akkugerät, weil ich wirklich mobil damit sein möchte; ggf. auch noch eine flexible Welle (Rest später oder nie). 

- Dremel als bekannte Marke gefällt mir auch vor dem Hintergrund einer evtl. folgenden Zubehörerweiterung. Bosch ist quasi baugleich (Dremel gehört ja auch Bosch). 

- Proxxon halte ich für höhenwertig (weniger Vibrationen und Zubehör wirkt stabiler), hat allerdings einige Parameter mit weniger Leistung (ca. 20.000 statt 35.000 U/min und Trennscheiben bis 20 statt 38 mm).


Meine derzeitigen Überlegungen sind im Wesentlichen: 

- Hat Proxxon ggf. doch zu wenig Leistung? ... und eben für mich quasi ein zusätzliches/separates Ökosystem...

- Da ich bereits 12V-Bosch-Akku habe, würde dies für den BOSCH sprechen; Beim Dremel sind ich Halteclips der Akku etwas versetzt (damit man diese separat kaufen darf - ggf. würde ich mir die aber am Gerät zurechtschneiden... - empfinde so etwas als Frechheit, da Dremel zu Bosch gehört ist es eine bewusste Herstellerentscheidung bzw. künstliche Markteintrittshürde). 



Erneuter Auslöser dieser bereits seit langem bestehenden Überlegungen war folgendes Video: 
Test Gotools auf YT dazu


... 
Habt Ihr mal Tipps für mich dazu? Oder Erfahrungen - und ggf. für welche weiteren Anwendungen?

Danke, Viele Grüße und morgen einen guten Start in die Woche
Holger
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#2
Also ich hab den Dremel 8220, nutze ihn aber nicht oft. Mit den "großen" Trennscheiben die es dafür gibt kann man aber auch Stahl schneiden ohne Angst haben zu müssen, dass etwas bricht. Das Bohrfutter dazu ist meiner Meinung nach Pflicht. Für feine Arbeiten bei denen man z.B. eine Schrift fräst oder ein Glas graviert und ihn wie einen Stift hält ist der aber zu klobig und zu schwer. Für solche Arbeiten würde ich mir einen mit 230V und Welle kaufen.

Ein Freund von mir hat den 12V Bosch, der ist etwas handlicher. Aber auch nicht viel.

Man kann den Dremel Akku auch in den 12V Bosch Ladegeräten laden, was ich ganz praktisch finde. Ist zwar nicht so gewollt, er passt aber rein und lädt ganz normal. Dass die Akkus untereinander nicht passen finde ich auch schade. Ich glaube aber, der Dremel Akku passt in meine Stichsäge. Er arretiert zwar nicht, geht aber tief genug rein damit sie läuft. Müsste ich noch mal probieren.
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#3
Hallo Holger,

habe einen 230V Dremel und neulich mal mit dem Gedanken gespielt, auf den Bosch Gro12-35 zu gehen. Aber das Teil ist mir im Vergleich zum Dremel zu klobig und mit Akku zu hecklastig. Welle ist dann fast Pflicht.

Ich benutze den Dremel selten, aber wenn, ist er ein echter Problemlöser.

Wenn Akku, dann würde ich für das eine Werkzeug kein neues System anfangen und den Bosch kaufen. Solo ohne Akku und Ladegerät.

Viele Grüße

Christian

P.S. Die Akkupolitik von Bosch ist übel. Es gibt 12V Akkus für Dremel, Bosch grün und Bosch blau. Und nichts ist untereinander kompatibel.
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#4
Ich habe einen uralten 230V Dremel mit Welle.
Irgendwann vor 2010 gekauft.

Ich brauche das Teil so selten, dass etwas mit Akku nicht lohnt.
Zumal ich das Ding bisher eh immer in der Nähe einer Steckdose gebraucht habe, sei es in der Werkstatt von meinem Vater oder draußen auf dem Hof an einer Verlängerungsleitung.

Neulich habe ich das Ding sogar mit auf Arbeit genommen, weil wir dort sowas gar nicht haben, ich das aber unbedingt für eine Arbeit brauchte. Das wäre dort aber auch schon lange kaputt...

Für Feinarbeiten ist die Welle unerlässlich. Ich lege den Motor dann immer auf einen kleinen Stapel Lappen, damit der nicht so auf dem Tisch dröhnt. Ein Galgen dafür ist nur ein Teil, was wieder verloren gehen kann, aber wer will: Nur zu.

Ich nutze den nur für feine Schleif- und Schneidarbeiten.

MfG
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#5
Danke für die schnellen Infos.

Ich finde das Vertrauen in die größeren Trennscheiben "beruhigend".

An die Verlängerungs-Welle habe ich auch schon gedacht - dann das damit evtl. ein Kabelgerät (230V) reicht - aber letztlich will ich im Fall der Fälle auch wirklich ganz ohne Kabel mobil arbeiten.

Bei den Akku bin ich u.a. auch bei Boschblau statt auch die Grünen zu nehmen - ich brauche nicht tausend Akkus und habe bereits genug um immer einen vollen Akku zu haben (12V und 18V Bosch-Blau).

Da das Zubehör sowohl an den Bosch, als auch an den Dremel passt, bliebe die Frage WAS spricht FÜR das jeweilige Gerät?
- also Bosch- vs. Dremel-GRUNDGERÄT - seht ihr dazu auch etwas oder haltet ihr das für egal (ich verstehe Christians Hinweis eher als "dann doch den Bosch = KEINE Akkuthemen)...

... Nachtrag:

Gibt es aus eurer Sicht Gründe für ein separates System (hier Proxxon - z.B. Sind die wirklich so viel besser?)?
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#6
Ja, habe gemeint, dass ich Bosch blau kaufen würde. Einen relevanten Unterschied Bosch/Dremel gibt es wohl nicht. Der Dremel hat ein LED-Licht. Das hat der Bosch glaube ich nicht. Aber ist das wichtig? Dass du deine vorhandenen Akkus beim Dremel nicht nutzen kannst, wäre für mich ein KO.

Von Proxxon habe ich einige Dinge. Drehmomentschlüssel, Ratschenkasten, MF70 Microfräse, KS230 TKS. Bin mit allen Teilen rund um zufrieden. Die machen gutes Werkzeug. Aber: Neues Akkusystem.

Und noch zum Trennen von Metall: Wenn du senkrecht trennen möchtest, dann kann das abzutrennende Teil nur wenige cm lang sein. Der Durchmesser der Trennscheibe ist ja wesentlich geringer als das Gerät selbst. Ein Schräubchen um 5mm kürzen geht, viel mehr aber nicht. Da bist du mit einem GWS12 von Bosch besser dran.
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#7
Ich brauche meinen Dremel nur äußerst selten und wenn reicht mir das 230V Gerät. Und wenn ich mir ein Akkugerät holen sollte dann das von Bosch, einfach um wegen einem Gerät nicht ein neues Akkusystem anfangen zu müssen.
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#8
... plausibel und geht in dieselbe Richtung. Merci für eure Rückmeldungen.

btw: Bosch hat einen fest eingebaute LED - Dremel abnehmbar mit separater (!) Batterie.
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#9
Mein Dremel hat kein Licht. Das hätte ich aber auch noch nie gebraucht, wenn er eines hätte.

Ich in deiner Situation würde mal zwei Geräte aussuchen, die technischen Daten vergleichen die sich wohl recht stark ähneln dürften, das Zubehör anschauen das bis auf ganz wenige Ausnahmen (Fräskorb zum Beispiel) bei allen Maschinen passt, den Preis vergleichen und dann wohl doch zum Bosch greifen. Alleine schon weil die Akkus da sind, das Gerät solo günstiger ist und man nicht noch ein Ladegerät rumstehen hat. Mit genau den gleichen Akkus die eigentlich passen würden, wäre denn das Plastik ein bisschen anders Wink.

Wegen den Flexscheiben: Die habe ich damals nur zum testen gekauft, sie sind auch nicht billig und nur für Kleinteile gedacht. Gewindestangen zum Beispiel oder wenn man mal eine Ecke ganz genau ausflexen will. Zur Not hab ich damit aber auch schon 5mm dicken Stahl durchtrennt oder schwer erreichbare Schweißnähte aufgeschnitten. Dann halten sie zwar nicht so lange, aber es geht. Stabil genug dafür sind sie. Man darf nur die Aufnahme nicht verlieren (oder vergessen zu kaufen), die klemmt die Scheibe über einen Federmechanismus an den Schaft. Hält super.
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#10
... siehe Videolink oben: Die LED sind beim Dremel per Ringhalterung aufgesteckt...

- der Bosch OHNE Akku liegt bei ca 80 Taler;
- der Dremel MIT Akku und "viel Zubehör" im Koffer bei etwa 150 Taler (aber das meiste Zubehör brauche ich nicht).
- Proxxon ist nun für mich raus, weil ich deren Mehr-Qualität nicht nutzen werde (mutmaßlich erfolgt die Nutzung selten und dann "Trenn-Schleifen" im Kleinbereich...)

->> Es wird also vermutlich der Bosch - ohne L-Boox und ohne zusätzlichen Akku/Ladegerät.

Wenn ich den habe, folgt die Info im Paket-2021-er-Thread ... ;-)
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