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Sackloch mit der Oberfäse
#1
Tach erst mal


Thema könnte auch heißen: " Oberfräse dreht sich um Mittelpunkt"

Also, ich suchte eine Möglichkeit, ein Loch mit einem bestimmten Durchmesser zu bohren bzw zu fräsen, welches nicht durch die ganze Platte durchgeht. ("Duchgangsloch") und !!! es evtl. noch nacharbeiten kann.

Warum der ganze Aufwand? Für meinen Frästisch mit den elektrischen Routerlifter (Prototyp siehe: https://bastler-treffpunkt.de/thread-rou...atzsparend), muß eine Kugellager eingelassen werden.

Inspiriert von einem Foto auf Pinterest (der Bastler produziert damit kleine Runde Bilderrahmen) habe ich folgenden Prototypen gebaut.

           
2 Multiplexstücke, Löcher für die Stangen und m6 Gewinde für die Rändelschrauben. Die Löcher sind so gebohrt, damit die Grundplatte der Oberfäse, 1mm Luft zur Holzplatte hat.

           
auf einer alten Holzplatte den Mittelpunkt angezeichen, die Oberfräse mit einem kleinen Fräser genau mittig ausgerichtet. Dann die beiden Halterungen verschraubt. Dir Fräse lässt sich jetzt leicht hin und her verschieben.

       
Jetzt die Oberfäse bis zum Anschlag schieben. Dann mit 3 mm Fräser ein Loch gefräst. (dient als Mittelpunkt für den nächsten Schritt.

           
Jetzt, ich nenne es mal "Drehplatte" fräsen. Danach in das nächste Brett, Ein "Loch" mit "Absatz" fräsen. Dort passt die Drehplatte genau rein, fällt aber nicht durch. Vorher noch eien "V-Ausschnit gemacht. (die Späne müssen ja irgendwo hin.) Das zu bearbeitende Stück Holz wird mit doppelseitigem Klebeband fixiert, die Fräsvorrichtung mit dem Fräser darüber platziert und mit Schraubzwingen befestigt.

       
Ziel ist es, dieses Kugellager (Durchmesser 68 mm) in das Werkstück einzulassen. An der aufgebrachten Skala (abgeschnitten vom 25 m Maßband aus einem Billigladen) stelle ich den Radius 34 mm.
Und dann geht es los:




           

So, "Sackloch" gefräst, Kugellager passt

Wie gesagt, das ist eine Prototyp, werde in absehbarer Zeit das Teil aus Multiplex bauen.
Gruß, vaterderhuehner
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#2
Würde doch sicherlich auch mit nem Kreisschneider gehn, sofern man einen hat?!
Gruß Jürgen

Das Leben wär nur halb so nett - wenn ich keinen Vogel hätt!
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#3
vaterderhuehner: Du hast das Abonniert bekommen. Thumbs Up 
Du hast gute Ideen. Smile 

harrharr: Ich glaube mit dem Kreisschneider sind schlecht mit 2 Durchmesser machen. Oder Idea
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#4
Mit dem Kreisschneider geht das meiner Meinung nach nicht. Der braucht doch eigentlich immer als Führung für den Bohrer ein Loch.

Außerdem dürfte das nachbearbeiten problematisch sein.
Ich habe den Drehteller 2 mal abgenommen und den Durchmesser kontrolliert.

Weiter dürfte es Problematisch werden, wenn ich so ein Sackloch in eine Platte machen will die größer ist als die Ausladung meines Bohrständers
Gruß, vaterderhuehner
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#5
für speziell diese Bohrung wäre es gegangen!

Zuerst den Schneider auf die Tiefe und den Durchmesser des Sackloches eingestellt, dann immer etwas mehr den Durchmesser verkleinert bis man bei dem Loch ist das auch raus soll und das dann von beiden Seiten geschnitten!

Klar ist deine Metode die elegantere, aber bis ich mir da so eine Vorrichtung gebaut hätte die ich wahrscheinlich wenn überhaupt nur noch einmal brauchen werde, würd ich das lieber mit dem Kreisschneider machen.

Vorrausgesetzt man hat einen! ;-)
Gruß Jürgen

Das Leben wär nur halb so nett - wenn ich keinen Vogel hätt!
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#6
Moin vaterderhuehner,

gefällt mir gut aber die Kronkorken Abdeckkappen sind der wahre Blickfänger :-)


Gruß, Jan
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#7
@ Honsman

Die Kronkorken sind nicht zur Zierde.

Warum soll ich mir M6 Rändelschrauben kaufen?
Einfach den Kopf einer M6 Schraube, mit Heißkleber, in den Kronkorken kleben, anschließend mit Heißkleber auffüllen.
Funktioniert bei mir super.
Du kannst aber auch den Verschluss einer Cognac Flasche nehmen.

@ harrharr

Hi, 
laut deiner Beschreibung hast du keinen Kreisschneider.
Wenn du mal einen gekauft hast, probiere das doch mal aus.
Würde mich dann über deine Erfahrung damit freuen.

Bei mir hat das mit dem Kreisschneider nicht funktioniert.

Deshalb habe ich ja, sehr lange nach einer anderen Lösung gesucht.

Ich werde die Vorrichtung öfters benutzen müssen, da ich hin und wieder Kugellager verbauen.
Eine andere Option sind Kreise ohne Zentriebohrung.

Versuch bitte nicht, mit dem Kreisschneider, ohne Zentriebohrer, einen Kreis auszuschneiden. Das kann "mächtig schief gehen"
Gruß, vaterderhuehner
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#8
Hi vaterderhuehner,

als Rändelschraube eine Super Idee. Werde ich mal ausprobieren.
Da beim Werkeln mal das eine oder andere Bier getrunken wird, ist auch immer Material da :-)
Danke für den Tipp.

Gruß, Jan
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#9
Eine durchgehende Zentrierbohrung braucht ein ganz normaler Fräszirkel wirklich nicht.
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#10
@ biber
Hi, mit der Skala stelle ich den Radius ein, nicht die Tiefe. Die Skala befindet sich auf dem Drehteller. Siehe, Standbild vom Video und Bild darunter.
Der Mittelpunkt ist auf dem Werkstück markiert. Die Vorrichtung mit Fräskopf wird mittig über der Markierung befestigt.

Wie gesagt, das ist ein Prototyp, wird noch weiter entwickelt.
Gruß, vaterderhuehner
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