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Sägeblatt geeignet?
#1
Hallo Leute,

ich habe mir eine Festool TS 75 zugelegt und arbeite derzeit noch mit dem Sägeblatt, das beilag. Vorher hatte ich mit der TS 55 und einem Sägeblatt von Stehle (Stehle DP(Diamant) Hand-Kreissägeblatt 160x2,2/1,6x20mm Z=30 Flachzahn) gesägt und war auch zufrieden (Schnitthöhe zu gering, daher der Wechsel). Da ich bei der TS 75 schon häufiger Rückschläge hatte, die ich vorher mit der TS 55 nicht hatte (ich verarbeite auch kleinere Werkstücke), gehe ich davon aus, dass das Sägeblatt dabei nicht ganz schuldlos ist. Daher will ich auch die TS 75 mit einem entsprechendem Blatt ausstatten, bin mir aber nicht sicher, ob das sinnvoll ist:

Stehle Diamant Kreissägeblatt - 210 x 2.2/1.6 x 30 Z12 FZ DA

Ist das für meine Zecke brauchbar oder empfehlt Ihr mir etwas anderes, zumal es nur 12 Zähne hat? Es geht hauptsächlich um Buche, Bangkirai und z.T. Weichholz (nur zu Testzwecken).

Danke im Voraus
Michael
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#2
Hi,

generell sind wenig Zähne für Längsschnitte in Massivholz, Viele Zähne für Verbundwerkstoffe. Das Blatt, dass du da nennst, ist offensichtlich für GK-Platten usw, also ungeeignet.

https://www.saegeblatt-shop.de/p/diamant...-z12-fz-da

Viele Grüße

Christian
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#3
Ok - welches Blatt ist zu empfehlen für Längs-, als auch Querschnitte? Ein ständiger Wechsel ist nicht nur lästig, sondern würde mehr Zeit beanspruchen, als die restliche Arbeitszeit.
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#4
Ich bin jetzt kein Tischler und kann nur nach Fakten antworten oder besser gesagt Vermutungen.

Eins vorweg, ich habe auch die TS 55 und bin absolut happy. Klar , wenn du eine größere Schnitttiefe hast das du wechselst.



Die 55er hat  Leerlaufdrehzahl 6500 min⁻¹
Die 75er hat  Leerlaufdrehzahl 1 350 - 4 400 min⁻¹  ( ich weiß jetzt nicht ob die Umfangsgeschwindigkeit gleich ist)

Wenn du jetzt ein Sägeblatt mit weniger Zähnen nimmst kommt dann pro Zahn mehr Belastung als bei mehr Zähnen.

Was meinst du unter:
Zitat:Da ich bei der TS 75 schon häufiger Rückschläge hatte, die ich vorher mit der TS 55 nicht hatte (ich verarbeite auch kleinere Werkstücke),
  Fangt es dir das Werkstück oder meinst du die Umschreibung wo du wieder neu beginnen musstest. So wie wenn man im Leben auch Rückschläge haben kann.
In einem Bastlerforum ist das Wort Rückschlag halt zweideutig.

Wenn du kleine Teile damit schneiden willst ist so eine Säge generell heikel. Es macht auch einen Unterschied wie tief das Sägeblatt unten rausschaut ( da wirken die Kräfte unterschiedlich)
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#5
(04.12.2020, 16:42)GfK-Michael schrieb: Ok - welches Blatt ist zu empfehlen für Längs-, als auch Querschnitte? Ein ständiger Wechsel ist nicht nur lästig, sondern würde mehr Zeit beanspruchen, als die restliche Arbeitszeit.

Das eine Blatt für alles gibt es schlicht und einfach nicht, es wird immer auf einen Kompromiss hinauslaufen wenn man nur ein einziges Blatt nutzen will. 12 Zähne ist aber schon arg grob und wie schon geschrieben eher für Längsschnitte in Massivholz. Wobei hier eher größere Sachen gemeint sind. Ich schneide kleinere Teile auch längs mit einem 40Z Blatt von Freud und hab keine Probleme. Bei Brettern mit mehr als 50cm wechsele ich aber auf was gröberes. 
Nimm am besten mal eines mit 30-40 und schau wie es dir zusagt.
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#6
(04.12.2020, 17:30)eldiablo85 schrieb: Nimm am besten mal eines mit 30-40 und schau wie es dir zusagt.

Eine spezielle Empfehlung? Der Preis ist mir dabei ziemlich egal.
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#7
Ich bin nur Bastler mit einer Hand voll Blättern also wohl kein Profi Smile

Lange hab ich ein Bayerwald mit 40z genutzt, das muss ich nun mal schärfen lassen. Vor ein Paar Monaten hab ich mir dann "die roten" von Freud gekauft mit 24, 36 und 48Z. Das 48er hab ich noch nie gebraucht. Die Blätter sind immer noch knackscharf und laufen auch ein wenig leiser finde ich.
Meist ist das 36er drin. Geht durch Buche wie durch Butter ohne Brandspuren oder Ausrisse.
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#8
Das ist auch eines der Probleme, dass ich häufig Brandspuren habe - vor allem bei Buche. Merkwürdig, das beigelegte Blatt hat auch 36 Zähne und kostet deutlich mehr als das von Freud. Gibt es noch mehr Leute, die Erfahrungen damit gemacht haben?
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#9
Moin,

ich benutze auch Blätter von Freud, allerdings auf einer TKS. ein 24er für Längsschnitte, ein 42 Universalblatt und ein 60er für fertigschnitte bei Plattenmaterial. Bin sehr zufrieden damit. Das Rot ist nicht nur eine Farbe sondern eine spezielle Beschichtung, die die Reibung minimiert und damit das Brennen verhindert oder doch wenigsten minimiert. Im Dreierset für 100 € unschlagbar.

Gruß Don
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#10
(04.12.2020, 21:53)GfK-Michael schrieb: Das ist auch eines der Probleme, dass ich häufig Brandspuren habe - vor allem bei Buche. Merkwürdig, das beigelegte Blatt hat auch 36 Zähne und kostet deutlich mehr als das von Freud. Gibt es noch mehr Leute, die Erfahrungen damit gemacht haben?

Brandspuren in Hartholz = und/oder
  • zu viel Zähne (vor allem bei Längsschnitt)
  • zu viel Vorschub
  • Sägeblatt stumpf
  • Schnitttiefe nicht tief genug eingestellt
Ich verwende sehr gerne die Constuction Blätter von Dewald. Kauf dir das in 24 und 40 Zahn und gut ist. 
DeWalt Bau-Kreissägeblatt (für Stationärsägen/Kreissägenblatt, 216/30 mm 24WZ, für schnelle Schnitte) DT1952
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