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Schwäche einer Überplattung?
#1
Überplattung




Hallo


Ich weiss ,ja das ich jetzt einen Gednkenfehler begehe aber schwäche ich nicht mit einer Ecküberplattung das Holzgerüst? Ich nehme doch die Hälfte weg somit habe ich zwar mehr Klebefläche doch nehme ich auch die hälfte von der Holzstärke weg(5x5 Kantholz).
Ist da nicht besser wenn ich einen Eisenwinkel nehme?
Sorry Leute ist ein komischer Gedanke,bitte erklärts doch ,wo ich da, was falsches versteh.


Schönen Tag noch
Erich
Ich habe gegoogelt....ich hab etliche Foren besucht.....schreibts mir bitte nicht das ich selber recherchieren soll...denn das weiss ich auch. Tongue Ich möchte eben eure Meinung wissen Shy
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#2
Hi gusano,
es kommt auf die Qualität der Überblattung an. Wenn ich die Hälfte des Balkens heraustrenne und durch die Überblattung die Lücke exakt fülle und fugenfrei verleime, dann übernimmt das eingeleimte Teil die Kräfte. Ein Großteil der Stabilität ist dadurch wieder hergestellt.
Außerdem ist Holz recht stabil. Bei mir tragen 4 Kanthölzer (30 x 30 mm) ein Regal mit 6 Böden von 120 cm Breite und 60 cm Tiefe, vollgestopft mit meinem Bastelkram.
Die Hälfte von 100 x100 reicht da alle Male für (fast) alles, was man so basteln kann. Der Vorteil von dickeren Balken liegt vor allem in der erhöhten Stabilität gegen seitliche Kräfte. Wenn eine gut gemachte Überblattung ordentlich verleimt ist, kann die Verbindung ziemlich hohe Scherkräfte aufnehmen, ohne auch nur einen Millimeter nachzugeben. Der Tisch schwankt dann garantiert nicht.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#3
Hi,

Jens liegt da ziemlich richtig.
Es wird ja nichts weggenommen, sondern durch anderes Holz ersetzt. Das Einzige was leidet, aber bei einem Tisch kaum zum tragen kommt,ist die Drehsteifigkeit, also die Stabilität bei massiver Verwindung.

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#4
Grundsätzlich stimmt die Aussage, dass eine Querschnittsverringerung die Tragfähigkeit verringert. Die Auswirkung dieser Tragfähigkeitsverringerung hängt aber von den einwirkenden Kräften ab.
In der Regel ist an der Ecke eine Stütze, also ein Tisch- oder Stuhlbein, das die Kräfte ableitet.
Schau dir mal das Momentbild eines Trägers auf zwei Stützen an, dann siehst Du, dass das Holz eher in der Mitte, zwischen den Auflagern knackt, als an den Auflagern selbst.
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#5
[Bild: images?q=tbn:ANd9GcRTafhblTIJXl6D3wv0U22...BepRmGMzzS]



Ich meinte so eine verbindung wobei an der längeren Seite (200cm)ein Gewicht von 250 kg aushalten soll.Was meint ihr,genügt so eine Verbindung mit einem 8x8 Kantholz? Oder wie würdet ihr das angehen?

Dankeschön
Erich
Ich habe gegoogelt....ich hab etliche Foren besucht.....schreibts mir bitte nicht das ich selber recherchieren soll...denn das weiss ich auch. Tongue Ich möchte eben eure Meinung wissen Shy
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#6
Hi gusano,
wie ist die Verbindung eingebunden? Wird das ein Tisch? Kommen Füße darunter? Freitragend an der Wand? Aufgehängt???
Die Stabilität kann man erst beurteilen, wenn man die Gesamtkonstruktion kennt und weiß, welche Funktion das Ganze dann hat.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#7
achja sorry es kommem Stützen darunter ..es soll ein Fahrbarer Kran werden mit einem Seilzug
Ich habe gegoogelt....ich hab etliche Foren besucht.....schreibts mir bitte nicht das ich selber recherchieren soll...denn das weiss ich auch. Tongue Ich möchte eben eure Meinung wissen Shy
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