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Spannungswandler 110v auf 230v
#1
Hallo ,

ich bin Lokführer und würde gerne von einer Lampe die auf 110v boardnetz Spannung läuft Strom für tablet abgreifen. Wir haben leider keine Steckdosen auf der Lok.

Ich kann an Kontakte von der Lampe mit 2 Krokodil klemmen die 110v abfangen . Jetzt brauche ich aber einen Spannungswandler . 

Kann mir da eventuell jemand einen günstigen empfehlen ?

Gruß Dennis
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#2
Was sind das genau für 110V?
Wechselspannung oder Gleichspannung?
Wenn Wechselspannung: Wie viel Hertz hat die Frequenz, die da raus kommt?

Eine Glühlampe kümmert sowas in der Regel nicht, ein Netzteil hingegen nimmt einem diese Unterschiede mitunter ziemlich krumm.

Wenn das "normale" 110V/60Hz wie bei den Amis sind, könnte Dir ein Weitbereichsnetzteil helfen, das von 85V bis etwa 264V alles mit 50Hz und 60Hz wegfrühstückt. Sobald aber die Frequenz aus der Dose weit höher oder niedriger ist, sollte man dort eher nichts anderes einfach so anschließen.

Manche Multimeter können Frequenzen messen. Sind meist aber nicht die Billigen aus den Grabbelkisten...

MfG
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#3
Hallo , danke dir erstmal für deine Antwort.
Ich weiß tatsächlich dass ein Arbeitskollege das auch einfach mit einem Spannungswandler gemacht hat.
Also gehe ich davon aus dass es 110v mit 60 Hz sind wie bei den Amis .

Kannst du mir einen Spannungswandler empfehlen ?
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#4
Die modernen Steckernetzteile können normalerweise problemlos 110V/60Hz bis 230V/50Hz. Je nach dem wie die Schaltung aufgebaut ist kann die Spannung sogar noch niedriger sein und die Frequenz spielt unter Umständen fast keine Rolle.

Ich muss aber trotzdem die dringende Warnung aussprechen, die Finger davon zu lassen. Ein Fehler kann tödlich sein
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#5
Ja das ist mir bewusst. Direkt hinter der Leuchte liegt auch ne Sicherung . Welchen Spannungswandler könnt ihr denn empfehlen ?
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#6
Gar keinen Spannungswandler. Schau auf dein Netzteil. Da sollte drauf stehen, welche Eingangsspannungen das Netzteil verarbeiten kann.
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#7
(26.07.2022, 20:48)AlphaNudel schrieb: Ja das ist mir bewusst. Direkt hinter der Leuchte liegt auch ne Sicherung . Welchen Spannungswandler könnt ihr denn empfehlen ?

Nur als Ergänzung (was auch immer du umsetzt ist natürlich deine Entscheidung): 

Eine Sicherung schützt nicht den Menschen, sondern die Leitungen/ die Technik (z.B. gegen Überlastung und Brand). 
Einen tödlichen Stromschlag verhinderte sie nicht (von extremen Umständen in absoluten Einzelfällen mal abgesehen).
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Viele Grüße
Holger
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#8
Ich hatte nur nach der Frequenz gefragt, weil das halt im Führerstand einer Lok ist. Die DB arbeitet sonst in der Regel weder mit 50 noch mit 60 Hertz, sondern mit 16 2/3 Hz (alt) bzw. 16,7Hz (neu, das wurde am 16. Oktober 1995 umgestellt).
Dass die da eine Steckdose mit 110V/60Hz in eine deutsche Lok einbauen, ist für einen Otto-Normal-Elektriker wie mich eben etwas ungewöhnlich. Vielleicht um genau das zu verhindern, was Du vor hast.

Wie bereits mehrfach erwähnt: Schau' auf das Netzteil von dem Tablet. Da steht dann ziemlich sicher eine Zeile wie "Input: 100-240V, 50-60Hz, 0,4A" - das habe ich zum Beispiel gerade von einem meiner Netzteile abgelesen.
Wenn Deines das nicht kann (wäre ziemlich ungewöhnlich), dann besorge Dir einfach ein passendes neu.
Geht es Dir um die physikalische Kompatibilität...tja, dann am Besten mit passendem Stecker und einer Schuko-Kupplung von einem befreundeten Elektriker einen kurzen Adapter mit Beschriftung "110V/60Hz" bauen lassen, wenn Dein Netzteil - oder das neue - nicht mit einem passenden Steckgesicht kommt.

Das sieht immerhin professionell aus und ist sicherer, als irgendwas mit Krokodilklemmen. Offen rumliegen lassen würde ich das aber auch nicht: Manche AG reagieren allergisch auf jegliche nicht betriebseigene Geräte, die auf Betriebskosten betrieben oder geladen werden...
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#9
Wenn du echt 0 Ahnung hast, dann schlage ich dir eine andere Lösung vor: Kauf dir eine Powerbank, die ausreichend Kapazität für eine Schicht hat. Die lädst du dann nach Feierabend und gut ist. Ahnungslos mit Krokodilklemmen an Arbeitgebereigentum rumfummeln ist nicht so doll.
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#10
(26.07.2022, 23:27)wiedapp schrieb: Ich hatte nur nach der Frequenz gefragt, weil das halt im Führerstand einer Lok ist. Die DB arbeitet sonst in der Regel weder mit 50 noch mit 60 Hertz, sondern mit 16 2/3 Hz (alt) bzw. 16,7Hz (neu, das wurde am 16. Oktober 1995 umgestellt).
Dass die da eine Steckdose mit 110V/60Hz in eine deutsche Lok einbauen, ist für einen Otto-Normal-Elektriker wie mich eben etwas ungewöhnlich. Vielleicht um genau das zu verhindern, was Du vor hast.

Wie bereits mehrfach erwähnt: Schau' auf das Netzteil von dem Tablet. Da steht dann ziemlich sicher eine Zeile wie "Input: 100-240V, 50-60Hz, 0,4A" - das habe ich zum Beispiel gerade von einem meiner Netzteile abgelesen.
Wenn Deines das nicht kann (wäre ziemlich ungewöhnlich), dann besorge Dir einfach ein passendes neu.
Geht es Dir um die physikalische Kompatibilität...tja, dann am Besten mit passendem Stecker und einer Schuko-Kupplung von einem befreundeten Elektriker einen kurzen Adapter mit Beschriftung "110V/60Hz" bauen lassen, wenn Dein Netzteil - oder das neue - nicht mit einem passenden Steckgesicht kommt.

Das sieht immerhin professionell aus und ist sicherer, als irgendwas mit Krokodilklemmen. Offen rumliegen lassen würde ich das aber auch nicht: Manche AG reagieren allergisch auf jegliche nicht betriebseigene Geräte, die auf Betriebskosten betrieben oder geladen werden...


zu "neu, das wurde am 16. Oktober 1995 umgestellt":
... der ist gut "neu..."  Big Grin Big Grin


zu "Dass die da eine Steckdose mit 110V/60Hz in eine deutsche Lok einbauen":
... nix Steckdose - sondern Selbstbastelei - siehe Openingbeitrag: 
"Ich kann an Kontakte von der Lampe mit 2 Krokodil klemmen die 110v abfangen".


Die Idee dahinter kann ich gut nachvollziehen - aber wie Christian schon schrieb, denke ich das es für nicht-elektroafine Menschen eine eher schlechte Idee ist und es ganz einfache übliche Lösungen wie z.B. eine Powerbank gibt, die schlicht sicher und legal sind - auch ohne Arbeitsplatzgefährdung ...
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Viele Grüße
Holger
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