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Tellerschleifer, der 1.000ste
#1
Nachdem ich Michas Video zum Tellerschleifer sah, stand fest: Den will ich haben ... Heute nun habe ich mal an einem Prototypen gebastelt. Alles noch etwas unbeholfen, weil ich eben improvisiert habe. Ich möchte erst einmal sehen, wie die Teile zueinander wirken. Das Material ist zusammengewürfelt, was eben in der Restkiste lag. Die Scheibe für das Schleifpapier ist noch nicht ausgewuchtet ...

Wenn der Prototyp funzt, baue ich den mit ordentlichem Material noch einmal richtig. Oder bleibt das Provisorium an Ende doch bestehen!?

Wolfgang


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#2
Du kennst das doch mit den Provisorien Wink

Schaut doch schick aus
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#3
"Einmal Provisorium - immer..."
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#4
Sieht doch nicht übel aus.
Das einzige was wichtig ist ist daß der Auflagetisch Rechtwinklig zur Scheibe ist.
Alles andere ist doch schnurzpiepe.

Ich würde wahrscheinlich nur noch die Presspappe unten gegen was stabileres austauschen und dann vollends zu Ende bauen.
Wir wollen das Ding ja benutzen und Projekte umsetzen und kein Dauerprojekt rumstehen haben Laught
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#5
(09.08.2017, 20:25)Asmodin schrieb: ... Kannst du noch sagen, was du für einen Motor genommen hast?  Ist auf den Bildern leider nicht zu erkennen. ...

Natürlich, gerne ... Der hat 750 W bei 400 V, 1.415 Umdrehungen. Ersteigert bei eBay für 22,50 Euro zzgl. 4,99 Euro Versand. War zwar der zusätzliche Flanschkorb durch den Transport abgebrochen, aber den brauchte ich sowieso nicht. Mein Sohn hat einen 400 V Anschluss an die Werkstatt legen lassen, weil ich Ambitionen habe, weitere 400 V Motore für selbstgebaute Geräte zu nutzen.

Wolfgang

(09.08.2017, 20:49)MartinG schrieb: .... Das einzige was wichtig ist ist daß der Auflagetisch Rechtwinklig zur Scheibe ist. ...

Ich würde wahrscheinlich nur noch die Presspappe unten gegen was stabileres austauschen und dann vollends zu Ende bauen.
Wir wollen das Ding ja benutzen und Projekte umsetzen und kein Dauerprojekt rumstehen haben ...

Martin, da bin ich noch am Grübel, was die Rechtwinkligkeit betritt. Die Halteplatte für den Motor ist auch noch nicht im 90 Grad Winkel ...

Die Presspappe - oh, wie war ich froh, so ein Stück noch gefunden zu haben! Tongue . Ich hatte die Wahl zwischen 22 mm Chinasperrholz und Spanplatte. Da die Spanplatte gleich vornan lag, habe ich die genommen. Ich will mal einen Baumarkt aufsuchen mit Zuschnitt und nach Resten von Multiplexplatten schauen.

Wolfgang


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#6
Weiter geht's mit Pleiten, Pech und Pannen ...   Wink .

Nachdem ich den Schleifteller für den Prototyp frei Schnauze ausgeschnitten hatte, musste ich – nachdem ich einen doch erheblichen Fehler fand – meine "Kreisschneidevorrichtung" an der Bandsäge bemühen, um wirklich runde Scheiben zu sägen. Die ist nicht so komfortabel wie die, die T in einem seiner Videos vorstellt, aber sie funktioniert. Irgendwann baue ich mir doch eine besser KSV.

Wolfgang

PS: Als aufmerksame User erkennt ihr bestimmt, welchen Fehler ich beim ersten Schleifteller gemacht habe!?

PPS: Bitte nicht wundern: Ich habe nicht erst einen großen, dann einen kleineren Kreis ausgesägt. Von diesen runden Siebdruckscheiben habe ich noch ca. 20-30 Stück zu liegen. Die waren mal als Schilde an einem Wikingerboot vorgesehen, und der Besitzer wollte sie entsorgen. Nach dem Motto: Man weiß nie, wann man mal so etwas braucht! habe ich sie damals genommen.


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#7
Hallo Wolfgang,

auch wenn dein erster Schleifteller nicht 100%ig geworden ist, so kommst Du auch bei deinem zweiten Schleifteller nicht umhin diesen Auszuwuchten und mit einem Drechseleisen (scharfer Stechbeitel geht auch) Plan zu ziehen.
Auf jeden Fall gefällt mir deine Arbeit und dein Wille, das Projekt umzusetzen.
Weiter so! Thumbs Up 

Gruß Karsten
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#8
(11.08.2017, 07:47)Hausmeesta schrieb: Hallo Wolfgang,

auch wenn dein erster Schleifteller nicht 100%ig geworden ist, so kommst Du auch bei deinem zweiten Schleifteller nicht umhin diesen Auszuwuchten und mit einem Drechseleisen (scharfer Stechbeitel geht auch) Plan zu ziehen.
Auf jeden Fall gefällt mir deine Arbeit und dein Wille, das Projekt umzusetzen.
Weiter so! Thumbs Up 

Gruß Karsten

Karsten, danke für das Lob!

Drechseleisen habe ich hier. Das Auswuchten mache ich, wenn das Grundgestell steht. Im Prinzip werde ich einiges neu machen, u.a. auch eine andere Motorauflage.

Wolfgang
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#9
Ich muss gestehen, dass mir rotierende Konstruktionen aus Holz an so starken Motoren nicht geheuer sind. Habe gerade ein Video von Marius Hornberger gesehen, der sich eine Absauganlage aus Holz gebaut hat. Da ist ein Teil abgebrochen und ist durch die Werkstatt geflogen. Davor hab ich Respekt
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#10
@burli,

wenn Du die Siebdruckplatten verleimst und verschraubst, dann ist es der Grundstein dafür, dass das Gestell den auftretenden Kräften trotzen kann.
Diese Kräfte, die durch z.B. Unwucht entstehen, kannst Du minimieren indem du dafür sorgst, das sie nicht auftreten können.
Wenn das alles berücksichtigt wird und der Tellerschleifer fest mit einer Werkbank o.ä. verbunden (egal ab Verbolzt oder mit Zwingen) ist, dann bist Du zu 99% auf der sicheren Seite.
Zudem ist die U/min entscheident und bei der Wahl des Motors hat Wolfgang schon mal richtig gelegen, egal ob 220V oder 400V.

Gruß Karsten
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