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Tischhöhe
#1
Hallo,
die Tage möchte ich mir für meine neue Dekupiersäge einen Tisch bauen.
Nur stellt sich mir die Frage, auf welche Höhe baue ich den Tisch.
Einige haben hier ja auch eine solche Säge und können vielleicht einen Tipp
geben.
Ich stelle mir 3 Varianten vor, habe aber keine praktische Erfahrung damit.

1. Tischhöhe wie umlaufenden Werkbänke, Maschine bei Bedarf abnehmen. Arbeitshöhe ok, Werkbänke 90cm hoch.

2. Tischhöhe so, dass die Oberfläche der Säge der umlaufenden Höhe angeglichen ist, bequemere Arbeitshöhe im stehen?.

3. Tischhöhe so, dass die Arbeitsfläche der Säge im sitzen eine normale Tischhöhe hat. 

Bei Variante 3 würde ich dann direkt neben der Sägenhöhe den Tisch vergrößern und hätte auch einen Tisch wo ich dran 
sitzen könnte zum zeichnen oder für den Modellbau. 
Die Frage ist nur ob die Sägenhöhe sich bewähren wird, wie sind eure Erfahrungen? Vielleicht hat ja auch jemand ein Foto
von seinem Sägetisch. Über konstruktive Vorschläge würde ich mich freuen.

Gruß
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#2
Die dritte Variante erscheint mir am vernünftigsten. Wenn man den Raum dazu hat, ist es keine schlechte Idee einen Tisch einzurichten, an dem man sitzend kleinere Dinge montiert. Spätestens wenn die erste Gleitsichtbrille fällig ist, wird man das zu schätzen wissen. In Andys Werkstatt ist auch so eine Ecke zum Sitzen. Ich selbst hab den Gedanken bis jetzt erfolgreich verdrängt. Vielleicht sollte ich auch mal darüber nachdenken.

Gruß
Andreas
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#3
Ich kann auch nur zur Variante 3 raten. Meine Dekupiersäge stelle ich immer auf die Hobelbank, weil ich bisher zu faul war, einen eigenen Tisch für sitzendes Arbeiten zu bauen. Glaube mir, im Stehen, in gebückter Haltung, verlierst Du schnell die Lust.

Wolfgang
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#4
Hallo,
danke erstmal.
Mit Gleitsichtbrille bin ich schon Jahrzehnte unterwegs.
Bei der 3. Variante bin ich mir nur nicht sicher ob meine
Beine noch darunter passen. Die Unterkante liegt dann ja
um einiges tiefer.
Na ja, zur Not müsste dann ein etwas tieferer Sitzhocker her.

Gruß
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#5
Hi willi,

letztlich sollte es so sein, das du BEIM ARBEITEN DAMIT "bequem genug" sitzen kannst
- gerade an einer Dekupiersäge sind das oft nicht nur n paar Minuten.

Und wenn du die Sitzhöhe anpasst muss es trotzdem noch "für dich/ deinen Körper" passen...
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#6
Im Sitzen kann ich garnicht an der Deku-Säge arbeiten, das kann aber daran liegen, daß ich Objekte mit bis 60 x 40cm filigran sage. Eerstens sind die Arme zu kurz Sad zweitens ist das für die Gleitsichtbrille eine Sch...entfernung.

Mit einer Art Barhocker hab ich mal versucht, bin aber auch davon abgekommen. Deshalb arbeite ich da am liebsten im stehen und habe die deku Grundplatte bei ca 100 cm,eheer etwas höher.

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#7
Hallo,
danke für eure Antworten.
Vor der Säge zu sitzen empfand ich in meinen Überlegungen nur etwas
angenehmer, es dauert da ja doch schon mal recht lange.
In den Videos zur Säge sieht man nur immer eine Hand am Werkstück und
die Sägefläche. Aber ja nie die gesamte Arbeitsfläche bzw. sitzend oder stehend.
Ich werde mir mal mit Zwingen und Leisten ein Provisorium schaffen und testen.
Biher hatte ich nur im Sitzen mit Sägebogen manuell gesägt, das war entspannt.

Gruß
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#8
(04.02.2018, 21:23)willi schrieb: In den Videos zur Säge sieht man nur immer eine Hand am Werkstück und
die Sägefläche.

Mit nur einer Hand geht garnicht! Eine Hand hält das Werkstück auf der Platte, da es sonst wegen der Auf- und Abbwegung des Blattes flattern würde. Maschinen für den Schulwerkunterricht haben so gar einen "Niederhalter". Die andere Hand führt das Werkstück- bestimmt also die Sägerichtung. Mit Zwingen und Leistchen könnte ich nur etwas anfangen, wenn der Schnitt gerade sein soll und auch dann nur eingeschränkt, weil die Dekusäge wegen der geringen Sägeblattmaße sich gern an der Wuchsirchtung des Holzes orientiert. Dazu reicht schon die Deckschicht bei z. B. Buchensperrholz.

Wenn Figuren mit Kurven gesägt werden, ist man ständig mit dem Werkeug am Wedeln von re nach li.

Zurück zur Tischhöhe. Jeder Innenschnitt erfordert das Einfädeln des Sägeblatte von unten! Meine Bohrlöchen haben, wenn Flächen ausgesägt werden 0,7mm, wenn es nur Linien sind 0,3-0,5 mm. Also sind Bücken und Kniebeugen angesagt. Bei niedrigem Tisch wird das echt zur Sportveranstaltung.

Nur ein Beispiel: Mein Schwibbogen "Dresden" hat auf einer ebene über 100 Fenster Huh  - Weisste Bescheid?

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#9
Hallo
ich habe bei mir Variante 1 umgesetzt.

Variante 2 setzt voraus, dass du so große Werkstücke bearbeitest, dass diese auf umliegende Tische aufliegen müssen.
Ist bei einer Dekupiersäge eher unwahrscheinlich.

Für Variante 3 nutze ich einen höheren Stuhl/Hocker.
Kommt sehr selten vor.

Gruß
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#10
(04.02.2018, 21:59)Christian Neumann schrieb:
(04.02.2018, 21:23)willi schrieb: ...

Mit nur einer Hand geht garnicht! Eine Hand hält das Werkstück auf der Platte, da es sonst wegen der Auf- und Abbwegung des Blattes flattern würde. Maschinen für den Schulwerkunterricht haben so gar einen "Niederhalter". Die andere Hand führt das Werkstück- bestimmt also die Sägerichtung. Mit Zwingen und Leistchen könnte ich nur etwas anfangen, wenn der Schnitt gerade sein soll und auch dann nur eingeschränkt, weil die Dekusäge wegen der geringen Sägeblattmaße sich gern an der Wuchsirchtung des Holzes orientiert. Dazu reicht schon die Deckschicht bei z. B. Buchensperrholz.

Wenn Figuren mit Kurven gesägt werden, ist man ständig mit dem Werkeug am Wedeln von re nach li.
...

Christian, 
ich habe willi so verstanden, dass er mit "Ich werde mir mal mit Zwingen und Leisten ein Provisorium schaffen und testen" meint, dass er die Tischhöhe ausprobieren möchte bevor er einen Tisch bau.
Tongue
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