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TKS - Sägen von Nicht-Holz und Blattwahl
#1
Hallo Zusammen, 

ich möchte demnächst ein paar DiBond-Platten, Kunststoffrohre (HT) und Aluprofile (Profilschinen ca. 20mm x 40mm) zurechtschneiden. 

Nun habe ich eine TKS - genau, die gute Bosch GTS 10 XC Tongue - und frage mich, wann/wofür ich entsprechende Sägeblätter benötige

Meine "Vermutung": Für die DiBond-Platten und Kunststoffe bzw. HT-Rohre darf das Original-Wald-und-Wiesenblatt dranbleiben (bei den DiBond sind von den ca 4mm Kunststoff je oben/unten 0,1mm Alu-Beschichtung. Für die Aluprofile benötige ich ein Metalblatt... (?) 

Konkrete Punkte zu denen ich nach Antworten suche und um eure Rückmeldungen bitte:
  • Was empfehlt ihr bzw. welche Erfahrungen habt ihr dazu?
  • Wo würdet ihr für Schnitte mit einem einfachen Originalblatt die Grenze sehen (Material, Stärke etc.)?
  • Drehzahlregelung hat die TKS nicht - gibt es dazu Notwendigkeiten?
  • Was sollte unbedingt beachtet werden? 
  • ... etc.  Angel
Danke.
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#2
Vorab: Die nachfolgenden Erfahrungen habe ICH gemacht, mit einer Al-Ko Kreissäge und einem stinknormalen Sägeblatt 315 mm x 2,8 mm x 30 mm, Z 28, und ich möchte diese Erfahrungen NICHT verallgemeinern. Nachmachen also auf eigene Gefahr!

Aludibond, Kunststoffrohre und Aluprofil bis zu einer Wandstärke von 2,5 mm säge ich locker mit dem Blatt. Acryl, Polykarbonat bis 10 mm, ForoTex, Kömadur – alles mit einem Blatt. Neulich habe ich Porenbeton gesägt, danach flott wieder Holzwerkstoffe. Soweit es sich um »normale« Holzzuschnitte handelt, bei denen es weniger auf absolute Präzision ankommt (OSB-Platten, Spanplatte), sind die Schnittkanten noch im Limit. Wenn ich Sperrholz sägen will, wechsle ich auf ein ebenfalls »stinknormales« Blatt um, das nur für feine Sachen genommen wird, weil da mein »Wald-und-Wiesen-Blatt« doch etwas rissig arbeitet.

Das alles hat aber eher mit meiner Faulheit zu tun, für jede mögliche Anwendung das Blatt zu wechseln und damit, dass ich eben nur einfach, kostengüntige Sägeblätter nehme (monitäre Gründe).

Wolfgang
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#3
Wolfgang, danke für deinen Bericht. 

Ich überlege auch, wie wichtig mir welche Faktoren sind.

Ein spezielles Metalsägeblatt kosten - wirtschaftlich rechnet sich das für mich bei den paar geplanten Schnitten eher nicht. 

Jedoch: Überwiegend mache ich das ja für meine Hobbyprojektchen und wenn die Schnittflächen "zu bescheiden ausfallen", dann kann ich es auch lassen... Allerdings weiss ich noch nicht, wo ich da meine persönliche Grenze ziehen möchte...
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#4
Zitat:Ich überlege auch, wie wichtig mir welche Faktoren sind.

Das ist wohl der einzig richtige Ansatz. Wenn ich noch einen Gedanken dazu äußern darf. Hier war schon oft genug davon die Rede, wenn es um kostspielige Anschaffungen ging, dass das nur einmal und noch dazu relativ kurz wehtut. Aber das mehrfach erwähnte Grinsen im Gesicht, wenn Du Dir die Schnitte mit dem richtigen Sägeblatt ansiehst, das bezahlt Dir niemand. Da wird es Dich kaum noch kümmern, dass das teure Blatt überwiegend untätig vor sich hinschlummert. Aber das ist natürlich nur ein Gedanke zur Entscheidung. Und nur Du kannst wissen, wie wichtig Dir das ist.

Gruß
Andreas
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#5
Hi Holzwollschnitzelwerk,
(07.03.2018, 10:01)Das Holzwollschnitzelwerk schrieb: Aber das mehrfach erwähnte Grinsen im Gesicht, wenn Du Dir die Schnitte mit dem richtigen Sägeblatt ansiehst, das bezahlt Dir niemand.

cool!!

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#6
Ich hab zwar eine Holzmann TK255, aber das sollte keine Rolle spielen. Ich nutze für Holz und auch Kunststoff, Dipond etc. ein Bosch Expert for Wood mit 54 Zähnen bei 254mm Durchmesser. Herrlich glatte Schnitte in jedem Holzwerkstoff. Kostete ca. 45 Euronen.

Für Alu, wenn es nur einmalig ist, würde ich dann das Originale "verheizen", wobei ich denke, daß es das überlebt.

Du gibst einmalig Geld für ein Blatt aus, was Du dann auch oft nutzt und was Dir wahrscheinlich einen Mehrwert bringt.

Es gibt noch die nagelfesten Blätter von Bosch. Sind etwas günstiger und haben weniger Zähne. So ein Blatt sollte Alu locker verkraften, und Du kannst es dann später für Längsschnitte und Altholz einsetzen. Allerdings wird der Schnitt im Alu wahrscheinlich eher unsauber, wegen der wenigen Zähne.

Gruß
Roland
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#7
(06.03.2018, 18:55)Wolfgang EG schrieb: Vorab: Die nachfolgenden Erfahrungen habe ICH gemacht, mit einer Al-Ko Kreissäge und einem stinknormalen Sägeblatt 315 mm x 2,8 mm x 30 mm, Z 28, und ich möchte diese Erfahrungen NICHT verallgemeinern. Nachmachen also auf eigene Gefahr!

Aludibond, Kunststoffrohre und Aluprofil bis zu einer Wandstärke von 2,5 mm säge ich locker mit dem Blatt. Acryl, Polykarbonat bis 10 mm, ForoTex, Kömadur – alles mit einem Blatt. Neulich habe ich Porenbeton gesägt, danach flott wieder Holzwerkstoffe. Soweit es sich um »normale« Holzzuschnitte handelt, bei denen es weniger auf absolute Präzision ankommt (OSB-Platten, Spanplatte), sind die Schnittkanten noch im Limit. Wenn ich Sperrholz sägen will, wechsle ich auf ein ebenfalls »stinknormales« Blatt um, das nur für feine Sachen genommen wird, weil da mein »Wald-und-Wiesen-Blatt« doch etwas rissig arbeitet.

Das alles hat aber eher mit meiner Faulheit zu tun, für jede mögliche Anwendung das Blatt zu wechseln und damit, dass ich eben nur einfach, kostengüntige Sägeblätter nehme (monitäre Gründe).

Wolfgang

Da kann ich mich wohl oder übel anschließen, das ich einfach zu faul bin ständig die Blätter zu wechseln.
Bisher habe ich Spannplatte,MPX,Siebdruck,MDF,Acryl,HT Rohr und sogar das Aluprofil für den Parallelanschlag mit ganz langsamen Vorschub durchtrennt.

Das Blatt selber ist immer noch das Orginalsägeblatt was bei der PTS dabei war, es müßte ein 40 WZ Universalblatt sein und für ganz feines habe ich noch ein 60 WZ.

Ein Blatt für Längsschnitt werde ich mir irgendwann einmal besorgen, aber solange das Uni Blatt relativ ausrissfrei sägt bleibt das erstmal drauf.

Gruss Woody Smile
Meine Projekte  Smile

Umbau 1 MFT/Kapp T./French C
Umbau 2 Filter/Bohr T. / Absaug.
PTS10



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#8
Danke für eure Rückmeldungen. ... Wie "schön" sind den die Schnittkanten im Aluprofil mit dem "normalen" Blatt?
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#9
Alu ist ja recht schön weich und mit langsamen Vorschub und geringer Spanabnahme kriegt man sehr saubere
Kanten gesägt.
Etwas scharfkantig ist es schon und muss mit ein paar Feilenhieben entgratet werden oder halt mit einem Schleifklotz.entgraten.
Das Werkstück muss auf jeden Fall richtig fest sein und darf nicht am Sägeblatt verkanten, ähnlich wie bei Hartholz.
Meine Projekte  Smile

Umbau 1 MFT/Kapp T./French C
Umbau 2 Filter/Bohr T. / Absaug.
PTS10



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#10
Hi, also ich hab es schon mit mehreren Bosch Blättern (WZ 250x30) in 24 und 42 Zahn geschafft, sauber in den Queranschlag unserer Formatsäge zu sägen. Tolle gerade Schnitte, einwandfrei.

Wenn man viel macht, lohnt eine Kappsäge von Evolution, da hab ich die kleinste Ausgabe von mit Multimaterialblat und das packt sogar einwandfrei Stahlprofile! Kappsäge kostet 69 oder 79€, das zahlt man shcon für ein normales Kreissägenblatt.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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