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triton TRA001 oder MOF001
#1
Guten Abend zusammen ....

ich habe mich entschlossen nun doch eine Triton Oberfräse zu kaufen und diese in die TKS einzubauen.


Dabei habe ich festgestellt, dass ich mir doch gar nicht so sicher bin, welche der zwei oben genannten ich nun nehmen soll. Oder gibt es noch mehr interessante? Mir ist noch eine OF001 mit 1000 Watt über den Weg gelaufen


Die Unterschiede die ich dabei festgestellt habe:

TRA001: hat eine 12er Spannzange, kann aber auch 8er. Muss man aber meist dazukaufen. Fette 2400 Watt .... braucht man vermutlich nur bei echt fetten Fräsern

MOF001: hat eine 8er Spannzange und eine 12er kann nicht nachgerüstet werden. 1400 Watt scheinen mir auch schon recht reichlich.

Gibt es noch mehr unterschiede die mir noch nicht aufgefallen sind?
nach dem jetzigen Stand würde mir die kleinere locker reichen. Bisher reicht eigendlich sogar die 700 Watt makita ;-)

Wie ich gelesen habe, kaufen sich viele die Große. Wenn ihr das auch gemacht habt .. warum?
Einfach nur, damit der Zukunft keine Grenzen gesetzt sind?

Lieber Gruß Matze
Ich bin nicht Dick, ich habe Modelmaße. So ca. ein dreiviertel Model hoch und zwei bis drei Models breit  Rolleyes
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#2
Hallo Matze,

ich habe mich für die MOF001 entschieden. Grund dafür: Sie hängt zusammen mit der Absaugturbine über eine Einschaltautomatik an einer Phase. Absaugung hat knapp 2000 W, da wäre die Phase mit den zusätzlichen 2400 W der großen Triton überlastet. Die bestehende Verkabelung wollte ich nicht ändern. Außerdem habe ich keine Fräser mit 12 mm Schaft. Ohne diese Umstände hätte ich mich für die TRA001 entschieden. Leistung kann man nie genug haben.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#3
Ich habe die TRA001 weil ich für die Zukunft einfach Ruhe haben wollte. 1.400 Watt sind für eine handgeführte Maschine optimal, am Frästisch können die, je nach Fräser, jedoch an ihre Grenzen kommen. Das wollte ich verhindern.
Da die TRA001 ja nicht die ganze Zeit die 2.400 Watt zieht, muss man sich keine Gedanken um seine Leitung machen. Es sei denn, die Verkabelung ist 70 Jahre alt.
Ich schließe sie derzeit immer an die Steckdose von meinem Midi an und beide laufen gemeinsam, ohne das da eine Sicherung rausfliegt.

Nachteil: Das Teil ist ein Riesentrümmer. Also wenn man sie mal außerhalb vom Frästisch benutzen möchte, spart man sich in der Woche das Fitnessstudio.

In die MOF passen auch 12mm Fräser, Du brauchst nur eine neue Spannzange. Auch 1/2" Fräser kann man mit der passenden Spannzange nutzen.

Liebe Grüße,
Markus
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#4
Ich habe mich damals für die TRA entschieden, weil diese Fräse einfach mehr Kraftreserven hat ("haben" ist dabei besser als "brauchen").

Und da ich sie auch eingebaut habe, ist das Gewicht von ca 6 KG auch egal. 

Gekauft hatte ich sie damals über ebay aus UK - die 8mm-Schaft-Aufnahme war dabei. 12mm-Fräser habe ich nicht - jedoch einen Monsterfräser (Radius 25mm) in hartem Multiplex https://bastler-treffpunkt.de/thread-pro...lage-regal benutzt.

Bin gespannt auf deine Entscheidung und Umsetzung (Einbau).

VG
Holger
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#5
Also unter der Prämisse würde ich auch zur größeren greifen. Da hast Du fräser-technisch einfach mehr Möglichkeiten. Z.B. Wenn Du Füllungen für Türen im Landhaus-Stil machen möchtest Oder Bilderrahmen. Da ist man bei 8mm schnell in dere Größe Limitiert.
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#6
Also ich habe mich auch für die TRA entschieden aus den bereits genannten Gründen und wegen des Gewichts:
Rund 6kg in einer stabilen Platte eingespannt (das Modell mit der GTS10 hatte ich auch mal gebaut und war sehr unzufrieden) sind auch ein Ruhefaktor, da bewegt sich nicht mehr viel, das Gewicht bringt auch einen gewissen Trägheits- und Ruhemoment, den man für sich arbeiten lassen kann. Man hebt es im Tisch ja nicht.

Freihandarbeiten musste ich natürlich auch direkt ausprobieren, vor der Leistung hab ich schon Respekt, aber auch hier gilt, wenn sie gut aufliegt, schiebt man ja nur und dann ist das große Gewicht auch nicht so nachteilig. Freihand 90° mache ich da lieber mit meiner GOF 1250

Klar sind 2,4 mehr als 1,4kW, aber für alle vernünftigen Arbeiten bei "unseren Hobbies" reichen die 1,4 sicher auch aus. Man bedenke, Michael hatte die Anfangsjahre die 700W Makitafräse eingebaut, bis dort der Rahmen defekt war. Vielleicht kann man hoffen, dass die TRA nochmals stabiler gebaut ist was Führung und Lager angeht als die MOF. Bei meinem Kauf lagen zwischen beiden Fräsen nur 30€, da hab ich die Größere genommen.

Aber meiner Meinung nach reichen 1,4kW für eine solche Fräse mehr als aus. Alles darüber erfordert auch erhebliche Vorrüstungen und Stabilität an Anschlag und Tisch, das auch wenige von uns haben, zumal bei TKS Einbau. Die Schneideleistung kommt aus der hohen Drehzahl an einer ganz kleinen Schneide und kann in einem gewissen Maße auch durch sanfteren Vorschub reguliert werden. Niemand von uns schiebt 60mm Eichen-Treppenbohlen in einem Fräsgang im Akkord durch die Maschine. Hoffe ich...

Strom: Die Leistungsaufnahme an einer Phase halte ich für unbedenklich, zumal man ja nicht (s.o.) die 2,4kW + Absaugung im Dauerbetrieb zieht. Den Freilaufstrom der TRA hab ich jetzt nicht, aber von einer Kity 690 Formatsäge mit 2,3 oder 2,6kW Motor, und der beträgt gerade einmal 0,28kW. Auch die Kombi GTS10 mit 2,1kW und einem Industriesauger zu 1,6kW würde ja auch bereits am Maximum einer Phase liegen und wäre nur gegeben, wenn der Sauger maximal hochfährt (bei Verstopfung zum Beispiel) und parallel ide TKS maximal Strom zieht.

Alles halb so wild, bei Schweißarbeiten an einer Phase hab ich viel häufiger, dass sich mal die normale Haussicherung meldet und springt. War früher ganz normal, heute sind wir das einfach nicht mehr gewohnt :-D
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#7
... hört sich nach einem gut überlegten Plan an ;-)

Noch kurz zum TKS-Einbau:
- Das Gewicht ist nicht zu unterschätzen: Die Trägerplatte sollte sehr stabil sein und/oder ggf. abgestützt werden damit sie nicht "durchhängt" (wir hatten dazu schon in 2019(?) einige Diskussionen hier...)
- Die Argumentation des TKS-Einbaues würde ich nicht zu sehr Gewichten, weil man sich da ja evtl. mal anders entscheidet (ich z.B. verkaufe meine TKS jetzt - die TRA werde ich dann in eine andere Platte einbauen (müssen)).

Viel Freude mit deiner TRA!
Holger
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#8
Also bei ner 21mm Multiplexplatte hängt absolut nichts durch. Ich würde auch zur TRA001 greifen. Leistung kann man nie genug haben Wink
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

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#9
Zur Platte an sich, ich habe einen Werktisch (2100x1250) in dem sie verbaut ist. Die Platte ist Siebdruck 27mm und auf der Breite zieht das Gewicht auf Dauer ordentlich. Deshalb habe ich die Platte noch mit einem Vierkantrohr (20mm) aus Stahl verstärkt.

Die Einlegeplatte hab ich mir selber gebaut, weil ich die100-150€ nicht eingesehen habe.

Liebe Grüße,
Markus
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#10
Ich muss noch dazusagen, dass bei mir noch zusätzlich der innere OSB-Rahmen druntersteht. Auch deshalb biegt sich nichts durch.
Gruß,
Michael

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