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Trommelmühlen Konstruktion
#1
Hi Leute,

Ich möchte mir zum zermahlen von Eierschalen (um den Garten zu kalken) eine Trommelmühle basteln.

Gibt es da irgendwas zu beachten? Hat jemand Erfahrungen mit speziellen Konstruktionen oder etwas auf das ich achten sollte?

Danke schon einmal im Vorraus
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#2
Ich würde dir eine Kugelmühle empfehlen zu bauen.

KG Rohr, Mitnehmer rein bauen und als Blei Kugeln gießen.

Ich würde sagen 125er Rohr und Kugeln in der Größe 1 cm Durchmesser.

Die Mitnehmer reichen so 2 cm lang. 

Musst das nur noch irgendwie antreiben.
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#3
Servus,
im Hinblick darauf, dass du deinem Garten ja was Gutes tun möchtest, würde ich auf Blei verzichten. Für Eierschalen sollten kleine Kieselsteine wohl ausreichend und deutlich umweltfreundlicher sein. Mit einer eckigen "Trommel" erspart man sich einen Mitnehmer.  Sieht man hier sehr gut. Klick
Grüße  Shy
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#4
Seh ich genauso. Blei...
Ich dachte an so Marmor-Kiesel, die hier noch herumliegen. Dann hab ich 100% Kalk.
Das mit dem Mitnehmer hab ich mir schon gedacht, allerdings auf die Schnelle bei keiner Konstruktion gesehen. Deswegen auch meine Frage nach erfahrungen hier.
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#5
Von wie vielen Eiern reden wird da, wenn ich mal fragen darf? Ich meine du schreibst "den Garten kalken".

Mein Ansatz wäre eher so Richtung Mörser gegangen. Dann hätte man die zerbröselten Eierschalen nicht vom Rest trennen müssen.
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#6
^^

...weiß noch nicht genau. Aber denke so an 50-60kg Angel 
Um genau zu sein hab ich eine sehr moosigen Garten mit knapp 800m² (Schwarzwald-Waldrandgebiet). Also ziemlich saurer Boden. Und da möchte ich nen schönen Rasen draus machen. PH-Wert muss ich aber noch genauer ermitteln.

Die Kugelmühle/Trommelmühle wird ein Rest-Holz-Projekt, Weil wenns mich mehr kostet als billigen Gartenkalk, machts auch keinen Sinn^^. Und danach werd ich sie wohl nicht mehr wirklich benötigen.
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#7
Ja, Blei im Garten ist nicht der Hit.

Es gibt doch diese Granit "Gletscherballs".

Die hat eigentlich jeder bessere Baustoffler und Steinehändler da.

Dann nimmt ein 300er KG Rohr, die Mitnehmer 4 cm lang und dann so 20-30 dieser "Bälle" rein.

Das Kugelmahlprizip ist das selbe.

Ich nutze selber eine mit Zinnkugeln und zerstoße darin Hornspäne in kleinere Fraktionen.

Mit den Granitkugeln habe ich auch schon mal Aluminiumstaub für eigenes Feuerwerk hergestellt.

Aber vertu dich nicht, die Mühle muss ganz schön lange klötern, bis alles fein ist.

Das Alu braucht so 3 Tage, die Hornspäne rotieren eine Woche, weil die zäher sind, aber so poplige
Eierschalen sollten schneller gehen.

Genrell ermöglicht einem so ein Mahlwerk eine Fülle neuer Anwendungsfelder.

Ich empfehle so 3 Mitnehmer, dann haben die Mahlkörper genug Zeit, aufeinander zu fallen.

Und man sollte nicht zu schnell rotieren.

Erfahrungsgemäß hat sich eine Drehzahl so um die 30 Umdrehungen die Minute als ganz gut erwiesen.
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#8
Wie groß im Verhältnis machst Du die Mitnehmer? So dass die Kugeln wirklich runter fallen, oder nur so, dass es nicht duchrutscht?
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#9
vielleicht kannst du den Körper auch aus nem feinen Maschendraht machen, dann fallen die gemahlene Schalen gleich raus wenn sie klein genug sind.
Und mit der Netzstruktur müsste das zerkleinern auch noch schneller gehen.
Ich bin nicht Dick, ich habe Modelmaße. So ca. ein dreiviertel Model hoch und zwei bis drei Models breit  Rolleyes
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#10
(01.06.2022, 09:08)Yazzo Kuhl schrieb: vielleicht kannst du den Körper auch aus nem feinen Maschendraht machen

Also ich bin inzwischen dazu übergegangen, es diesen Siebtrommeln wie bei den Goldwäschern gleich zu tun.

In das Rohr so 10er Löcher gebohrt, dann außen drum dieses Zeug, was man als Lichtschachtabdeckung 
gelegentlich bei Penny oä. bekommt.

Das ist so ein Edelstahlgeflecht mit etwa 1 mm Maschen.

Kostet irgendwas um die 10 Euro und man bekommt recht viel davon.

(31.05.2022, 22:25)chili schrieb: Wie groß im Verhältnis machst Du die Mitnehmer? So dass die Kugeln wirklich runter fallen, oder nur so, dass es nicht duchrutscht?


So teils teils.

Also die Granitkugeln habe ich mir nach Größen sortiert.

Die 50 mm fallen richtig runter, von 60 bis 80 rutschen die zum Teil und die 
100er nutze ich eigentlich gar nicht.

Aus Zinn habe ich mal einen Schwung 30er gegossen, die fliegen richtig, das 
ist dann aber eher was für recht hartes sprödes Material.

Muss man etwas experimentieren.

Auch was die Drehzahl angeht, denn sonst hat man große Unwucht, wenn es zu schnell läuft.
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