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Unterbau CNC Fräse
#1
Hallo BastlerInnen!

Heute konnte ich mal den Rohbau des CNC Untergestelles fertigstellen.
Grunddaten: 940 mm breit, 1350 mm lang und Oberkante Opferplatte der CNC Fräse ca. 920 mm ( wenn sie denn mal draufsteht ) Blush

Verbaut habe ich bisher 25 lfm Leimbinder 40 x 80 die zu " Vierkanter " 80 x 80 verleimt wurden. Vor dem Verleimen habe ich die Balken alle 15 cm in 2 Reihen mit Flachdübeln versehen. 4 Stk. Schwerlastrollen mit je 100 Kg Tragkraft werden das Ganze stemmen.

           

Als nächster Schritt folgt dann die Verkleidung des Rahmens, wobei der erste Schritt der Boden sein wird. Hier werde ich wahrscheinlich 3 oder 4 cm starke sägerauhe Pfostenbretter verwenden - das Ganze wird dann mit Laminat versiegelt und ausbetoniert! Zur Sicherheit werde ich noch Leerrohre verlegen, da die Einheit in 3 Teile aufgeteilt wird ( PC und Elektronik ). Der Rest des Rahmens wird mit 18 mm Leimholz Fichte verkleidet und die Platte wird aus 2 Schichten verleimten 18 mm Leimholz hergestellt.

Ausgabe bisher für die Leimbinder € 100.-, der Preis für die Räder ist mir nicht mehr bekannt da ich diese schon längere Zeit auf Lager hatte.
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#2
Hm, sowas habe ich doch schon irgendwo mal gesehen. Wo war das gleich noch...             ...ach ja, bei Michael. Tongue 

Bei dir muss es aber tatsächlich so massiv sein. Habe ich das richtig verstanden, dass du den kompletten Kubus mit Beton füllen willst?
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#3
(16.02.2019, 20:03)Das Holzwollschnitzelwerk schrieb: Hm, sowas habe ich doch schon irgendwo mal gesehen. Wo war das gleich noch...             ...ach ja, bei Michael. Tongue 

Bei dir muss es aber tatsächlich so massiv sein. Habe ich das richtig verstanden, dass du den kompletten Kubus mit Beton füllen willst?

Ja richtig! Ich fand die Idee von Hans mit der Granitplatte oben auch ganz gut aber mir ist es lieber wenn der Schwerpunkt möglichst weit unten ist. Und eine Granitplatte in meiner benötigten Größenordnung in den Keller zu bringen ist eigentlich unmöglich, den Beton hingegen kann ich Kübelweise rauftragen. Ob ich das Ganze eben voll betoniere kann ich noch nicht sagen aber an 50 Kg Zuladung habe ich schon gedacht.

Ich denke da an Fertigbeton ( Sackware ) und zusätzlich einen 25 Kg Sack Kies dazumischen. Mal schauen.
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#4
(16.02.2019, 20:13)Benutzer_6553 schrieb: Ich denke da an Fertigbeton ( Sackware ) und zusätzlich einen 25 Kg Sack Kies dazumischen. Mal schauen.

Moin Flyer,
ist dir bewusst, wieviel Wasser du in das ganze Geschäft pumpst, wenn du Beton herstellst?
Ich würde Fertigware nehmen, Gehwegplatten oder Rasenborde. Das ist auch reversibel.

Gruß Volker
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#5
leg einfach nur die Säcke rein...die liegen fest und können auch nicht klappern....
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#6
Also wenn man bedenkt welches Gewicht Beton hat, würde mich schon interessieren wie viel Du da auffüllen möchtest? Geht man von 5cm in der Höhe und 135cm Länge und 95cm Breite wären das ca. 150kg!!!!!! Bei 10cm Höhe sind da schon 300kg + das Eigengewicht des Untergestells + das Gewicht der Fräse!!!!!!
Also mein Unterbau hat bis jetzt ungef. 120kg inkl. Platte (4cm Leimholz Buche) + Fräse ca. 70kg, damit wäre ich bei einem Gesamtgewicht von ca. 200kg.
In deinem Fall bist du bei der letzten Berechnung von 10cm Betonhöhe inkl. allem bei mind. 450kg. Ergo hättest du den Grenzwert der Belastbarkeit der 4 Rollen schon überschritten!
LG Hans
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#7
Wenn Du die Fertigbetonsäcke da einfach nur unten rein legst, werden die mit der Zeit Dank der Raumfeuchte von selbst hart.

Aber Gehwegplatten wären auch meine Präferenz. Dann kannst Du die Fräse auch Mal zerlegen und bekommst sie heile dort wieder raus.

MfG
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#8
Hallo Leute!

Aufregung umsonst ich habe nochmals darüber geschlafen.
Ich werde ganz einfach getrockneten Quarzsand nehmen die auch CNC Profis zum Befüllen Ihrer Aluprofile verwenden.

Wie ich gestern schon geschrieben hatte war mein Plan in etwa 50 Kg Zuladung. Dies werde ich nun in Form von Quarzsand umsetzen.

@ widapp: da ist nix mehr zerlegbar! Der Rahmen ist mit Flachdübeln verbunden, verleimt und verschraubt. Die Schrauben sind noch entfernbar und dann geht nur mehr die Motorsäge
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#9
Habe mir jetzt aus Interesse mal die Mühe gemacht den tatsächlichen Betonbedarf meiner " Bodenplatte " zu berechnen.
Bei voller Ausnutzung der Balkenhöhe von 80 mm würde ich für die 3 Hohlräume 0,072 m3 Beton benötigen. Ein trocken gemischter Beton aus Steinschotter wiegt 1800 Kg pro m3.

In meinem Fall wären das dann ca. 130 Kg bei voller Höhe. Bei Halbierung der Schichtdicke noch 65 Kg und das wäre schon genung und das Gesamtgewicht noch immer weit weg von der Belastungsgrenze der Laufrollen.

Fertige Steinplatten möchte ich nicht verwenden da diese wieder die Gefahr bergen im Betrieb "Prellungen" zu verursachen. Ein ganzer Sack von Fertigbeton passt durch die geringe Bauhöhe nicht hinein, daher bietet sich Quarzsand als optimale und saubere Lösung an. Dadurch erspare ich mir auch das Versiegeln des Holzes mit Laminat.
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#10
@ Flyer,
Ein Tipp: probier die CNC erst einmal ohne den Betonsockel Wink

Wenn man Firmenvideos betrachtet, sei es Hersteller oder Anwender, wird nur bei HighEnd-CNC Beton benutzt.
Im 'NormalGebrauch' ist das eher nicht nötig.

VG
Walter
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