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Unterschied GTS 10 J und GTS 10 XC? Oder doch PTS 10?
#1
Hi, ich bin neu hier im Forum und auch in der Welt der Holzwürmer ;-)

Ich möchte mir in absehbarer Zeit eine Tischkreissäge zulegen und überlege, ob mir eine GTS 10 J von Bosch ausreicht. So weit ich das sehen kann hat die XC im Wesentlichen nur die zusätzlichen Auszüge und den Führungsschliten, die ich eigentlich nicht brauche, da ich die Maschine sowieso in eine Arbeitsplatte einbauen möchte. Eigentlich kann ich mir doch da 250€ sparen, oder?

Eigentlich reicht mir sogar eine PTS 10. Deren größter Nachteil scheint zu sein, dass sie staubt. Da ich die Maschine wie gesagt in eine Arbeitsplatte einbauen möchte kann ich die gleich so einbauen, dass rund rum alles zu ist. Natürlich mit Klappen, um überall dran zu kommen.

Ich brauche eigentlich nur einen zuverlässigen Schnitt. 90 Grad sollen 90 Grad sein, 45 Grad sollen 45 Grad sein, dass Sägeblatt soll exakt parallel zu den Führungsschienen sein usw. Optimal wäre, wenn man Sägeblatt und Spaltkeil ohne großen Aufwand komplett versenken kann, um eine ebene Arbeitsfläche zu haben. Alle Anschläge und Führungen will ich nach und nach selbst bauen.

Die GTS 10 J sieht nach einem guten Kompromiss zwischen Robustheit und Preis aus.

Viele Grüße aus Osthessen
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#2
Die Frage ist halt, ob mir die XC noch irgendwas bietet, was ich vielleicht übersehe und eventuell gebrauchen könnte. Was ich halt sehe sind die ausfahrbaren Erweiterungen und der Schiebeschlitten. Gibt es noch andere Unterschiede?
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#3
Schau mal hier: Produktvergleich
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#4
Ah, danke. Hab den Link mit dem Produktvergleich nicht gesehen. Was ich jetzt gesehen hab ist, dass die J keine Bremse hat. Heiß das, dass die Säge dann 20 oder 30 Sekunden nachläuft? In einem Video habe ich mal gesehen, dass sowohl die XC als auch die PTS 10 nach etwa 3 Sekunden stehen. Wie lang braucht die J?
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#5
Motorbremse ist schon lange generell vorgeschrieben bei solchen Sägen. Ob nun 3 oder 5 Sekunden ist wohl auch abhängig vom Blatt und der Schwungmasse des Motors. Die J hat 1,8kW und die XC 2,2kW.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#6
Alles klar. Danke für die Antworten. Bin gerade beim Einrichten der Werkstatt (Vorstellungstthread folgt gleich). Wenn ich da einen Überblick habe entscheide ich mich
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#7
In der Preislage wäre nochmal zur Ergänzung die Holzmann TS200 zu erwähnen, wenn es auch eine Stationärsäge sein darf: In Dingen Präzision wird sie allen genannten Boschsägen überlegen sein. Aber halt stationär, es ist eben eine auf präzise Schnitte und weniger Baustellenrobustheit gebaute Maschine.
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#8
Danke für den Hinweis, aber es ging mir bei der Auswahl der GTS 10 J auch darum, ein paar 100€ zu sparen. Für das gespart es Geld kann ich mir eine gute Oberfräse kaufen
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#9
Ich war vor der gleichen Überlegung gestanden. Letztendlich habe ich mich gegen die J und für die XC entschieden. Hauptsächlich weil man mit der XC bei Verwendung des mitgelieferten Parallelanschlages, größere teile Sägen kann und weil ich ein Angebot in England gesehen habe, welches die Überlegung dann einfacher gemacht hat. Ohne dieses Angebot würde ich vermutlich immer noch schwanken. Bin bisher sehr zufrieden und würde es wieder so machen. Man kann auf den Schiebeschlitten zwar gut verzichten, indem man sich hier etwas eigenes baut. Da ich aber aufgrund von Haus umbau dafür noch keine Zeit gefunden habe, bin ich über den vorhanden Schiebeschlitten sehr froh und nutze diesen auch regelmäßig.
--------------------------------
lg Christian

Wenn es regnet, lache!
Denn wenn Du nicht lachst, regnet es trotzdem!
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#10
Die Überlegung ist meiner Ansicht nach auf der falschen Basis:

Willst Du wirklich langfristig und präzise schneiden, und Mobilität spielt keine Rolle, ist keine der genannten Boschsägen eine gute Wahl. Dafür sind sie einfach nicht entworfen! Ihre Unterscheidung liegt in der Mobilität, der Robustheit und dem Durchbiss, wenn man auf Zeit auf der Baustelle entweder mit 1800W oder mit 2200W eine Bohle durchjagt.

Das bedeutet nicht, dass man sie nicht auch genauer einstellen kann. Aber Möbelbau oder präzisen Modellbau ist einfach nicht deren Ansatz!

Jede TS200 von Holzmann wird, schon gesehen am Schiebeschlitten, die GTS10XC in den Schatten stellen was Winkligkeit und wiederholbare Schnitte ausmacht. Dagegen schleppst Du die eben nicht mal eben so auf eine andere Baustelle, es ist eben eine Stationärsäge.

Schau Dir bei Bedarf mal das Video von Appi an, das ist wirklich gut.

Wenn Du Möbel bauen willst und eine Formatsäge sinnvoller wäre, dann nutzt Dir der Aufpreis für die XC nichts. Du kaufst Dir schon "mehr Gerät", aber nicht in dem Segment, das Du für Dich brauchst.

Sägen tun alle, aber die Frage ist, "wie".
Nicht falsch verstehen, die Boschsägen halte ich alle für sehr gut. Aber es sind eben Baustellensägen und keine Schreinereimaschinen. DIe GTS10XC kostet ca. 800€, die TS200 ebensoviel. Je nach Shop, Gutscheinen und Angeboten kann man da auch mal noch richtig sparen.

Sorry für die Hinweise, aber ein schöner sparsamer Stadtflitzer nutzt Dir nichts, wenn Du in den Wald fahren und Holz holen willst. Dann brauchst Du nen Schlepper oder einen Unimog.

Sofern Präzision die oberste Anforderung ist, und Mobilität irrelevant, sind die Bosch in dem Rennen einfach nicht im Fokus. Bin auch Boschfan, aber es nutzt an der Stelle nichts. Meine Entscheidung fiele sofort auf die Holzmann, wenn ich nicht schon eine Formatsäge zur Mitnutzung hätte. Und glaube mir, wer einmal an einer Formatsäge arbeitete, der hat keine Lust mehr auf Baukreissägen! Seitdem spare ich auch, weil ich wesentlich genauer zusäge und weniger Verschnitt habe.

Sieh es mal so: Ja, die XC und die TS200 kosten mehr Geld. Aber für einen Kompromiss finde ich den Preis für die J auch noch zu teuer. Wenn billiger, dann schau gleich nach einer (gebrauchten?) PTS10 oder Holzmann TKS250. Dabei sparst Du, holst Dir ne gute OF und später nach dem Sparen eine Formatsäge nach Wunsch. Ich halte es für falsch, mittleres Geld in Kompromisse zu stecken. Entweder kauft man günstig und spart wirklich, oder man investiert gescheit und hat den Anspruch auf Ruhe.

Wohlgemerkt: Die TS200 ist auch eine "kleine" Formatsäge, optimal wäre die doppelt so teure TS250. Aber das ist dann schon eine andere Klasse. Für das Hobby würde die 200er schon ausreichen.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
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