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Unterschiede Schriftenfräser
#1
Question 
Hallo, 

ich möchte mich ans Schriftenfräsen wagen und habe die Frage welche Unterschiede zwischen zwei Fräsen bestehen 
Um diese beiden Fräsen geht es: 
[*]Fräser 1: Festool 491002 Schriftenfräser HS S8 D11/60º
[*]Fräser 2: Festool 491003 Schriftenfräser HW S8 D11/60º

Der erste Fräsen kostet ca 35 Euro und HS steht für HS-Stahl als Material. Wofür HW beim zweiten Fräsen steht weis ich nicht - auch auf den Festoolseiten steht auch nichts - der Zweite kostet etwa 10 Euro mehr.

Zu einem Vergleich o.ä. habe ich nirgends gefunden. 

Kennt Ihr die bzw. könnt mir etwas zu den Unterschieden mitteilen - oder wie/wofür die Mehrkosten angesetzt sind bzw. ob diese sich aus eurer Sicht lohnen?

Danke und VG
Holger
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#2
Das ist wie Du schon richtig festgestellt hast das Material der Schneide bzw. gesammtes Fräswerkzeug.

Wenn ich das noch richtig im Kopf habe sind die HS oder HSS meisten besonders die kleineren aus einem "guss" wobei
ich nicht meine gegossen sonder unimaterial.

Und die HW (Hartmetal for Wood) eine separate angelötete Schneide aus einem Hochlegierten material mit 15-18%
Kohlenstoffanteil, die Schnittgüte nimt leicht ab die Standzeit massiv zu besonders im bereich Hartholz.

Du musst selber entscheiden anhand von Parametern wie:
  • Wie oft und wie viel
  • Hart und oder Weichhölzer
Für welchen Du dich entscheidest.
Aber bei 10€ differenz wäre es für mich eindeutig, da die Harten das Weiche eh immer schneiden hast Du immer Reserve
und ab 3-4 min ununterbrochenem Fräsen sollte man Maschine und werkzeug eine Ruhe gönnen, musst ja eh mal am Kaffee schlürfen Big Grin

Wobei die Bilder identisch sind!?
Disi


"Falsch und Richtig sind nur Worte, wichtig ist was man tut.
Wenn man etwas Richtig macht wissen die Leute nicht ob man überhaupt was getan hat."

Futurama: Der Göttliche Bender.
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#3
Hi Disi,
Danke.

Ja - die Bilder sind identisch. Ich "verstehe nicht", warum nicht einmal ein Satz als Hinweis dazu geschrieben wird (von Festool und von den Verkäufern" - mutmasslich ist es wohl ein Kleinstartikel um den die sich alle n Schei$$$$$ kümmern wollen.

VG
Holger
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#4
Die Erfahrung hab ich bei einigen Produkten gemacht, die man eigentlich als "hochwertig" bezeichnen würde. Am Ende fehlt die wichtige Info, mit der man sich beim Kauf auch gegen den sehr hohen Preis nochmal absichern möchte.

Ich kauf dann meist die Dinge bei Herstellern, die sich dazu eindeutig äußern. Bei Festool hab ich mehrere Anläufe unternommen, um in verschiedensten Bereichen noch Details zu klären, dazu hatten dann jeweils die Händler und auch deren Hotline nie Lust, bin ja nur bescheuerter Privatkunde. Zumindest wurde ich da mehrfach so behandelt, und bei drei Fachhändlern ging es sinngemäß so aus, dass ja die Fachkunden wissen, was die brauchen und keine Beratung notwendig sei. Daher wurden dann aus:

Festool TS 55 -> Mafell MT 55CC
Festool OF 1400 -> Bosch GOF 1250
Festool Domino DF 500 -> Dewalt DW682K Flachdübelfräse
Festool Precisia -> Bosch GTS 10 XC
...

Dazu noch das ganze Zubehör, bei dem ich auch nicht geize. Aber wie gesagt, da ich nur ein minderwertiger Privatabnehmer gewesen wäre, habe ich mein Geld lieber da gelassen, wo man mich als Kunden gerne beraten hat und auch Auskunft gegeben hat. Bereut habe ich nicht ein alternatives Gerät, man entdeckt schnell, dass Festool nicht das Maß der Dinge ist und viele Geräte gar nicht so gut, wie man zunächst glaubt. Sieht man sehr deutlich an Details der Tauchsäge, der Oberfräse und der Tischkreissäge.

Ich kauf daher bei Festool nur noch Zubehör, das ich auch gezielt identifizieren kann, wie eben Fräser die eine sehr hohe Standzeit brauchen, zuletzt meinen 5mm Nutfräser für die 32er Lochreihen. Alle anderen Fräser waren aber auch unpräzise beschrieben und daher stehen da nun welche von Bosch, ENT und anderen Herstellern im Regal. Wisst Ihr was? Die sind ebenso gut!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#5
Hallo Holger,

Ich würde einen symmetrischen Fräser nehmen wegen der Unwucht. Und nicht gleich so teure Fräser...
Die Fräser von Bosch sind auch zu empfehlen. Hergestellt werden die meisten Fräser heutzutage doch in China Wink

Ich weiß nicht, wie du die Fräsmaschine führen willst... darum würde ich mit einem einfachen Senkkopf erste Tests machen.
Das größte 'Problem dabei ist die Ausfransungen an der Oberkannte. Die sind von Holz zu Holz unterschiedlich.
Immer vorab also an einem Reststück testen, wie es wird und dann entscheiden, welchen Fräser du letztendlich für die Schrift einsetzen kannst.

LG
Walter

LG
Walter
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#6
(14.06.2018, 07:26)janus38 schrieb: Die Erfahrung hab ich bei einigen Produkten gemacht, die man eigentlich als "hochwertig" bezeichnen würde. Am Ende fehlt die wichtige Info, mit der man sich beim Kauf auch gegen den sehr hohen Preis nochmal absichern möchte.

Ich kauf dann meist die Dinge bei Herstellern, die sich dazu eindeutig äußern. Bei Festool hab ich mehrere Anläufe unternommen, um in verschiedensten Bereichen noch Details zu klären, dazu hatten dann jeweils die Händler und auch deren Hotline nie Lust, bin ja nur bescheuerter Privatkunde. Zumindest wurde ich da mehrfach so behandelt, und bei drei Fachhändlern ging es sinngemäß so aus, dass ja die Fachkunden wissen, was die brauchen und keine Beratung notwendig sei. Daher wurden dann aus:

Festool TS 55 -> Mafell MT 55CC
Festool OF 1400 -> Bosch GOF 1250
Festool Domino DF 500 -> Dewalt DW682K Flachdübelfräse
Festool Precisia -> Bosch GTS 10 XC
...

Dazu noch das ganze Zubehör, bei dem ich auch nicht geize.  Aber wie gesagt, da ich nur ein minderwertiger Privatabnehmer gewesen wäre, habe ich mein Geld lieber da gelassen, wo man mich als Kunden gerne beraten hat und auch Auskunft gegeben hat. Bereut habe ich nicht ein alternatives Gerät, man entdeckt schnell, dass Festool nicht das Maß der Dinge ist und viele Geräte gar nicht so gut, wie man zunächst glaubt. Sieht man sehr deutlich an Details der Tauchsäge, der Oberfräse und der Tischkreissäge.

Ich kauf daher bei Festool nur noch Zubehör, das ich auch gezielt identifizieren kann, wie eben Fräser die eine sehr hohe Standzeit brauchen, zuletzt meinen 5mm Nutfräser für die 32er Lochreihen. Alle anderen Fräser waren aber auch unpräzise beschrieben und daher stehen da nun welche von Bosch, ENT und anderen Herstellern im Regal. Wisst Ihr was? Die sind ebenso gut!
Hallo

Ich stimme dir voll und ganz zu. Was Fräser angeht bin ich bei ENT gelandet und voll zufrieden.
Disi


"Falsch und Richtig sind nur Worte, wichtig ist was man tut.
Wenn man etwas Richtig macht wissen die Leute nicht ob man überhaupt was getan hat."

Futurama: Der Göttliche Bender.
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#7
Habe jetzt auch damit angefangen Schiften zu fräsen das geht mit dem Schriftfräser von Festool klasse.
Erst außen abfahren damit du eine saubere Kante hast und dann mit einem Nutfräser der eine Grundschneide hat als 2+1
das Innere wegfräsen.

   


Mein erster Versuch....
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#8
Sieht toll aus! Laught
Ihr motiviert mich, da auch mal eigene Versuche zu starten!!!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#9
Danke für die Rückmeldungen.

Bzgl. des Fräsers denke ich nicht, dass die einseitige Schneide zu Unwucht- oder Ruckelthemen führen wird (nicht bei ca 15.000 U/min.), sondern dass die Schnittkante sauberer wird (ist aber nur ein Gedanke/ ein Gefühl). ... ich schaue mal nach ENT.

Preislich werden die vermutlich ähnlich liegen...(?)
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#10
In meiner Bosch GKF dreht er mit 30 000 U/min und es lässt sich klasse damit arbeiten.
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