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Versuch eines Schallplattenregals
#1
Hi Leute!

Mir ist gestern Abend noch eingefallen, dass meine Mutter am 15. Geburtstag hat. An Weihnachten gabs nen neuen Plattenspieler aber ihre Platten liegen immer irgendwo rum weil im Wohnzimmer schlicht kein Platz mehr ist um da ein Kästchen auf den Boden zu stellen. Wieso brauchen die Leute auch so viel Deko? Naja, egal. Darum dachte ich, ich baue ein kleines Plattenregal zum an die Wand dübeln. 

Es wird im Prinzip nur ein Würfel, der groß genug ist um ein Paar Platten rein zu stellen. Oben drauf passt dann noch einer der Lautsprecher, die bisher an der Wand hängen. Die Front will ich auf Gehrung schneiden, sodass da nicht einfach nur ein Klotz hängt und unten dran vielleicht noch ein Licht, damit man beim auflegen auch was sieht Smile

Wenn das nichts wird hab ich Plan B im Kopf zum selber bauen oder ich kauf eben eines. Mir geht es auch darum ob ich mit Abrichte und Säge schon so weit klar komme, dass das nachher nach was aussieht. 

Also los gehts. Holz brauch ma. Ich hab hier viele Reststücke von Balken, die eigentlich eine Hirnholzplatte für die Werkbank werden sollten. Funktioniert halt nicht mit Fichte. 

   

Die Stücke hab ich dann über und unter den Hobel gejagt und zum Schluss mit der TKS auf 15mm Bretter aufgetrennt. 

   

Dann die vier Seiten verleimt (Teil 4 kam nach dem Foto) 

   

Recht viel weiter bin ich noch nicht gekommen, jetzt muss mal der Leim trocknen. Da ich mich mal wieder vermessen habe muss ich als Rückwand MDF nehmen, sonst schauen die Schallplatten vorne raus Laught. Ich mach mir auch sorgen um das Holz, bei den Meisten Stücken ist der Kern mit drin. Ich hab zwar alles aussortiert was gerissen war, mir wird aber nichts anderes übrig bleiben als das Teil zum Schluss zu lackieren, damit das Holz sich nicht verzieht. 

Auch beim hobeln hatte ich Probleme mit den Brettern. Ich wollte sie alle nochmal über die Abrichte und die Dicke schicken damit die Sägespuren raus gehen und sie wirklich die gleiche Stärke haben. Komisch ist, dass ich nach 3x abrichten auf einer Seite des Brettes nur noch 11mm und auf der anderen Seite 14mm Stärke habe. Ich besuche heute eh noch meinen Schreiner, der soll mir mal sagen was ich da falsch mache. Ich hab das jetzt gelassen und schleif nachher einfach alles plan. 

Wenn der Leim trocken ist gehts weiter!
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#2
Auch zu seinen Fehlern soll man stehen: 

Wie groß ist eine Schallplattenhülle (selbst nachgemessen)? 31,5x31,5cm.
Wie hab ich die Teile geschnitten, damit man auch noch ein wenig Luft hat? 33x33cm. 
Welcher Hirni hat vergessen, die Gehrung mit zu berechnen? Ich.

Endmaß innen 31,4x31,2cm  Huh  Big Grin
Wie immer, drei mal abgeschnitten und immer noch zu kurz  Tongue

Naja. Wirds halt ein Blumenkübel oder sowas ähnliches. Oder Fächer rein und Lager für die 30cm Schleifscheiben vom Tellerschleifer. 

Ich bau jetzt "Version B", aber erst morgen.
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#3
Smile So läuft es manchmal. Kenne ich und viele andere Bastler sicher auch.

Bei der Version B würde ich erst das fertige Leimholz durch die Dicke schieben. Nicht die Einzellamellen auf 10mm und dann verleimen.

Viel Erfolg

Christian
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#4
Wäre schön, wenn das ginge Smile. Leider schafft der Hobel nur 21cm in der Breite. Das Brettchen, das beim hobeln schief wurde hat sich wohl ein wenig verzogen. Das hab ich vermutlich nicht bemerkt und die Seite mit dem Bauch zuerst abgerichtet. Oder ich hab es ein wenig schief aufgetrennt.
Entweder das, oder die Tische wären nicht plan zueinander, was ich später noch kontrolliert habe. Der Bernardo passt und man kann Aufnahme - und Abgabetisch auch nicht verdrücken, da schmeißt man eher den Hobel mitsamt Unterschrank um.

"Version B" hat ein anderes und einfacheres Design, das ich bei Pinterest gefunden habe. Ich hab mich dann gefragt, wieso ich nicht selber darauf gekommen bin. Fotos gibts später. Wenn ich um halb 5 zu sägen und zu hobeln anfange bekomme ich Ärger Smile
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#5
Sooooo heute gings weiter. 

Version 1 Stand noch unverleimt rum und ich wollte das nicht auf mir sitzen lassen. Also hab ich die Box quasi geteilt. Ohne Deckel passen Platten rein. Bei der Gelegenheit auch gleich noch gekürzt, damit das Ding nicht so weit von der Wand weg steht. Schauen halt die Platten vorne raus. 

                   


Dann verleimt, hinten eine Leiste dran mit der man die Dinger an die Wand schrauben kann und gut ist. Morgen werden noch die Kanten abgefräst, final geschliffen, schwarz gebeizt und klar lackiert. Das Holz hat einige Fehler und Schraubenlöcher, die man auf den Fotos nicht so sieht. Das retuschiert dann die schwarze Beize.  
Auf dem letzten Foto sieht man auch, dass ich die Oberseite nun durchgehend geschnitten habe ohne die Stufe drin. Das sah mir dann doch zu altmodisch aus. 

Trotzdem werden die wohl eher nicht ins Wohnzimmer kommen. Mal schauen was das Beizen noch raus reißt aber mir gefallen die irgendwie nicht.

Nun zu Version 2 (oder war es B?) 

Was brauchen wir? 

- Gehölz getrennt     


- Gehobelt, gelängt, gefast (mit der Abrichte), geleimt, getestet  Big Grin

           

Das Teil wird dann im 45 Grad Winkel an die Wand geschraubt, so dass die Platten gerade stehen. Anfangs hab ich mich geärgert weil sie immer umgefallen sind, bis mir einfiel, dass später die Wand dahinter ja dann als Stopp fürs Vinyl fungiert. 

Ein Teil hab ich verleimt, für das zweite hatte ich keine Zeit mehr  Sad. Mach ich morgen. Dann wird geschliffen, geölt, gebohrt und geschraubt.
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#6
Ach, immer kommt was dazwischen. Eigentlich wollte ich gestern noch beide fertig stellen und an die Wand dübeln. Heute hab ich nach Feierabend immerhin eines geschafft:

       

Das zweite soll links davon hängen, die Lampe bekommt einen anderen Platz.

Geschliffen bis 320 und ein mal geölt mit Leinölfirnis. Beim zweiten hab ich zwei Schichten drauf, kann aber bisher keinen Farbunterschied feststellen. Mal schauen was die Zeit damit macht, als kleinen Test lass ich die Oberfläche so. 
Es wirkt schöner, wenn man von vorne drauf schaut. Leider kann ich unter der Uhr nichts hin hängen, da dort ein Kabel von unten nach oben verläuft. Die Uhr hängt an einem Klebehaken. 

Geplant sind aber schon zwei weitere. Diesmal aus Buche geölt wie das kleine Wandregal auf dem Foto, damit das zusammen passt. Aus etwas dünnerem Holz und im Ganzen nicht so wuchtig. Man braucht aber eine gewisse Auflage, damit die Platten sauer drin stehen bleiben. Ansonsten halten sie ganz gut, man kann sie auch nach vorne klappen um zu suchen ohne das was heraus fällt. Ein wenig schmaler dürfen sie auch werden. Ich hab zwar mehr als genug Vinyl, um 5 davon zu bestücken, aber vieles davon höre ich nie. Man muss halt noch mit dem Akkuschrauber bzw. dem Winkelaufsatz dazwischen kommen zum befestigen. 

Eine Alternative wäre, das Ganze aus Stahl zu schweißen. Ich glaube das teste ich mal.
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#7
Sieht gut aus. Gefällt mir.
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#8
Mir gefällt es auch. Schlicht und einfach, ohne viel Schnörkel.
Aber durch die 45 Grad mit dem gewissen Etwas.

Da ich mich mit Vinyl nicht auskenne:
Reagieren die Platten nicht eventuell „allergisch“ auf die Heizungswärme von unten?
Es sieht so aus als ob die recht nah über dem Heizkörper hängen würden…
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#9
Danke Smile.

So warm wird der Heizkörper nicht, ich habs eh gerne etwas kühl in der Wohnung. Würde er den ganzen Tag voll laufen hätte ich auch Sorge, dass es da die Platten wirft. Im heißen Auto passiert das schnell, ich hab nach einer Party mal einen Stapel auf dem Rücksitz vergessen. Die bekommt man aber mit zwei Glasplatten und dem Backofen auf 50-60 Grad wieder hin Smile
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