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Vorstellung: Der Scheppach Spindelschleifer OSM 100
#1
Keine Bange, das soll kein »Unboxing« werden ...

Ich habe mir den Scheppach Spindelschleifer OSM 100 zugelegt. Es ist die einfache Ausführung, die nur runde Spindeln verwendet. Bislang habe ich besonders Innenrundungen mittels Schleifhülsen in der Tischbohrmaschine oder an der Rundung meines AEG Breitbandschleifers hergestellt. Alles nur Provisorien ...

Konkret soll mir das Teil helfen, die geschwungenen Beinchen für den Hocker zum Schminktisch sauber zu verschleifen. Ein erster Test ist erfolgt, und ich bin zufrieden. Allerdings macht eine Schwalbe noch keinen Sommer.

Mein erster Eindruck: groß, schwer. Das ist für einen Grobmotoriker wie mich schon mal beruhigend. Der Grundkörper ist aus Kunststoff, die Platte aus massivem Guss. Wichtig: Darauf halten Magnete, also offensichtlich kein Aluguss. Mir schweben da einige Sachen durch den Kopf, wofür ich später eine magnetische Unterlage brauche. Die Arbeitsfläche ist schön groß, man kann ein Werkstück gut auflegen.

                     

Die beiliegenden Spindeln decken so ziemlich meinen kompletten Bedarf ab. Die größte Spindel ist ganz schön mächtig. Aber auch das ist schön. Was nun den (angeblichen) Lärm der Maschine betrifft, da haben die Schreiber noch nicht mit einem AEG-Breitbandschleifer gearbeitet. Ich war angenehm überrascht – oder ich höre nicht mehr richtig.

           

Wichtig: Unbedingt Absaugung anmachen!!! Sonst sieht es schnell SO aus:

   

Also, dies mal als erste Schilderung, wie es mir nach dem Auspacken mit der Maschine ging. Ich werde weiter berichten, wenn ich sie mal richtig rangenommen habe.

Wolfgang
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#2
Merci für den Erstbericht - bin auf deine Belastungsprobe gespannt...
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#3
(17.12.2020, 18:28)HMBwing schrieb: Merci für den Erstbericht - bin auf deine Belastungsprobe gespannt...

Holger, ich auch. Vorhin habe ich erfolgreich einige Sachen geschliffen. Vorher wurde mal vermessen, ob die Spindel im rechten Winkel zur Platte steht: akkurat 90 Grad! Was mich – nicht nur bei diesem Gerät – massiv stört, ist das stocksteife Kunststoffkabel.

Die Schleifspindeln/-hülsen müssen ziemlich stark angezogen werden. Meine Befürchtung war, dass sich dadurch die Gummispindel bauchig verzieht und keine ebene Fläche geschliffen wird. Entwarnung: Der Spindelkörper ist Hartgummi, die Schleifhülse bleibt parallel.

Unterwegs ist ein Schleifhülsenset Körnung 120. Die Körnung 80 trägt zwar sehr gut ab, ist aber für einige Schleifarbeiten am Tisch zu grob.

Wolfgang

PS: Was geschieht eigentlich mit der Garantie, wenn man so ein Kabel gegen ein flexibleres Silikonkabel auswechselt?
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#4
... "schlechte" Kabel stören mich auch (ähnlich wie klebrig-werdende Kunststoffe). 

Wenn man die Kabel "ordentlich austauscht" und im Garantiefall "ordentlich" zurück tauscht, dürfte nichts passieren ... Es bleibt natürlich eine Frage der Streitigkeit wenn die Geräte z.B. versiegelt sind (ggf. z.B. einfach Gehäuseschrauben einfach einen Lackpunkt haben etc.) - und der Fehler mit dem Öffnen zu tun hat/haben könnte/ der Hersteller dies erstmal einfach behaupten kann. 

"Recht" bekommt er deshalb nicht pauschal - aber das gilt ja für sämtliche Streitigkeiten: Selbst wenn man Recht hat, bedeutet es nicht das es auch bekommt...  Rolleyes

Ich selbst nehme die Garantie-Versprechen selten ernst bzw. sehe diese nur bedingt als "für mich wichtig an": Die meisten Maschinen funktionieren einfach - oder die Fehler treten gleich zu beginn auf. Spätere garantierelevante Ereignisse hatte ich in den letzten 40 Jahren eigentlich nicht.

Deshalb würde ich vermutlich das Anschlusskabel gleich gegen eines austauschen das mir gefällt...

VG
Holger
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#5
(17.12.2020, 18:55)HMBwing schrieb: ... Deshalb würde ich vermutlich das Anschlusskabel gleich gegen eines austauschen das mir gefällt...

VG
Holger

Dazu tendiere ich auch. Wenn ich z. B. in das Kabel schleifen würde, müsste ich es – so meine Auffassung – eh selbst reparieren, weil das sicher kein Garantiefall ist. Das gleiche Problem habe ich jetzt bei der KATSU-Kantenfräse. Steif wie Bock, das Kabel. Und das bei einem so lütten Teil wie die Fräse ...

Wolfgang
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#6
Moin Wolfgang,

das Gerät besitze ich auch seit ca. zwei Jahren und bin zufrieden.

Aber Vorsicht: Wenn der Innendurchmesser des Werkstücks nur wenig größer ist, als der Außendurchmesser der Spindel, dann ist die Gefahr groß, daß die Spindel sich im Werkstück verklemmt und Dir das Werkstück aus den Fingern reißt. Ist mir leider schon passiert. Üble Schnittwunde an zwei Fingern. Und glaub' mir, wenn sich das Werkstück unwuchtig mit der Spindel ums ganze Schleifgerät dreht, wird es echt gefährlich, wenn, wie bei mir, das Gerät nicht am Tisch befestigt ist.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#7
Danke für den Hinweis, Regina!

Ich kann mir das lebhaft vorstellen, weil ich schon gemerkt habe, dass das Gerät ganz schön »Bums« hat. Welche Körnungen verwendest Du? Ich habe nur 80er und 120er gefunden.

Wolfgang
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#8
Ergänzung: Ich habe von Triton welche mit 150er und 240er Körnung gefunden.

Wolfgang
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#9
Ich benutze bisher nur die beigelegten 80er. Hatte bis jetzt noch keinen Bedarf an feineren Körnungen.


Noch einen Nachsatz zu meinem Aufruf zur Vorsicht: Das betrifft nur kreisförmige Löcher, die die Spindel komplett umschließen. Bei Innenradien sollte das nicht passieren.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#10
Regina, habe ich schon richtig verstanden, alles gut.

Auch eine Vorrichtung, die mich bei der zukünftigen Nutzung des Spindelschleifers interessiert, ist DIE HIER . So eine Vorrichtung habe ich bisher verwendet, wenn ich eine Schleifhülse an der Bohrmaschine genutzt habe.

Wolfgang
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