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Vorstellung meiner Bastelbude
#1
Hallo Holzbastler.

Ich würde euch gerne meinen (kleinen) Werkkeller vorstellen.

Momentan bin ich noch in der Umbaufase. Ich würde aber schätzen, dass ich so mit 80 - 90% fertig bin.

Der eigentliche Werktisch (möchte hier nicht Werkbank sagen) ist hochklappbar und misst 1,2x1,6m und ist aus zwei aufeinander verklebten Siebdruckplatten (15mm) gefertigt. Damit habe ich die Fläche für Lackierarbeiten frei. Die Oberkanten aller Arbeitsflächen befinden sich auf der gleichen Höhe. Somit lassen sich auch längere Bretter ablegen und bearbeiten. Der Quadratische Ausschnitt misst 46x46cm (40x40cm innerer Ausschnitt) und soll später für die Aufnahme diverser Elektrotools dienen, wie Kreissäge, Fräser, Bohrmaschine oder Hobel. Das werde ich aber Stück für Stück realisieren und wird wohl etwas dauern. In die gefrästen Nuten werden C-Profile eingelassen um die Werkstücke mit passenden Klammern/Schraubzwingen fixieren zu können, bzw als Paralellverschiebung zu dienen. Die Profile hierfür habe ich schon hier rumliegen.
Den Werktisch (nur diesen!) habe ich in der kostenlosen Version Fusion 360 konstruiert. Hinten an der Wand kann man die Pläne sehen.

Die hintere Lochwand wird meine Werkzeugwand. Diese lässt sich ca. 3/4 nach rechtsverschieben, so dass man auch bei hochgeklapptem Werktisch an das Werkzeug kommt. Hier werde ich nach und nach die passenden Aufnahmen für die Werkzeuge - vor allem Schraubzwingen - machen.

Gerne hätte ich eine freistehende Werkbank realisiert aber in dem kleinen Raum (4m x 2,8m) wäre das nur schwer realisierbar gewesen. An den Bildern könnt ihr ja sehen, dass da noch mehr drin steht.

An der rechten Wand steht ein Schrank, der noch von der Deutschen Post stammt. Dieser ist Teil meiner Werkbank. Er ist sehr Massiv gebaut mit einem Untergestell aus Metall und vier großen Fächern, wo auch größere Maschinen gut drin Platz finden. Diesen wollte ich unbedingt behalten und ist Teil meiner Werkbank.

Als nächstes steht die Runderneuerung der Beleuchtung an und die Stromversorgung. Hier habe ich mich vorwiegen für eine Deckenlösung entschieden. Als Absaugung wird mein Nasstrockensauger wie all die Jahre zuvor auch, herhalten müssen. Unter dem Postschrank baue ich noch eine Schublade, wo ich Restholz und noch verwertbare Abschnitte Aufbewahren kann. Für längere Latten habe ich schon eine Möglichkeit an der Decke geschaffen.

Als wirklich letztes Projekt - wenn überhaupt - werde ich dem Boden einen neuen Anstrich verpassen. Da muss ich aber viel Lust haben um das zu tun.

Kritik und Anregungen sind natürlich herzlich willkommen.

Euer Mike


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#2
Moin,

schicke Werkstatt hast Du da. Die Lösung mit der hochklappbaren Werkbank ist super gelöst. Ach das mit der verschiebbaren Werkzeugwand finde ich sehr gelungen.
Ich hatte auch einen gestrichenen Boden. Da hat sich die Farbe abgelöst und es sind Löcher im Estrich gewesen (noch vom Vorbesitzer). Bei meiner Werkstatterweiterung habe ich den Boden komplett abgeschliffen und mit Fliesen versehen. War ne Schweinearbeit, hat sich aber gelohnt. Vielleicht ja eine Überlegung wert. Machst Du einmal und hast dann Ruhe.


Gruß Don
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#3
Schön hast du es dir eingerichtet. Bin gespannt, wie du das mit den Einsetzwerkzeugen machst.

Viele Grüße

Christian
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#4
(07.09.2021, 08:46)DonRedhorse schrieb: Ich hatte auch einen gestrichenen Boden. Da hat sich die Farbe abgelöst und es sind Löcher im Estrich gewesen (noch vom Vorbesitzer). Bei meiner Werkstatterweiterung habe ich den Boden komplett abgeschliffen und mit Fliesen versehen. War ne Schweinearbeit, hat sich aber gelohnt. Vielleicht ja eine Überlegung wert. Machst Du einmal und hast dann Ruhe.


Gruß Don

Hallo Don,

im Raum daneben habe ich genau das gemacht, wie du auch mit dem Boden. Da war die gleiche Situation. Der Unterschied ist, dass da keine Schränke sondern nur Regale drin stehen, die schnell ausgeräumt und abgebaut waren. 

Fliesen in meiner "Bastelbude" kommen hier definitiv nicht in Frage. Es ist ja auch ein Werkkeller und ich scheue den Aufwand.

Deine Werkstatterweiterung ist wirklich erste Sahne. So hätte ich gerne einen Raum zum Arbeiten. Den hätte ich auch aber da ist die Waschmaschine, Trockner, Kühl- und Gefrierschrank, Enthärteranlage und der Pufferspeicher von der Solaranlage drin. Diesen Raum habe ich vor zwei Jahren komplett umgebaut und mit Bodenfliesen ausgestattet. Zum Glück musste ich nicht ausnivilieren wie du. Der Betonboden war wirklich eben.
Hätte ich diesen Raum als Werkkeller nutzen wollen, hätte ich die komplette Hausinstallation umbauen müssen. Das würde wirklich mein Budget und Knowhow sprengen. 

Ich muss halt mit dem zurecht kommen was ich habe. Ist ja auch eine Geldfrage. In dem Projekt habe ich versucht möglichst viel von dem was ich noch an Material rumliegen habe zu verwenden. Ich würde mal schätzen, dass mir das so zu 40 Prozent gelungen ist. Am Ende muss man ja doch immer noch viel dazu kaufen, weil die Platten/Holzprofile die man noch rumliegen hat nicht passen.

Ich hänge mal noch ein Bild an, von dem Werktisch, den ich in der kostenlosen Version Fusion 360 gemacht habe. Ich habe dieses Umbauprojekt genutzt, um diese Software zu erlernen. Mittlerweile habe ich schon die ersten Möbelprojekte (Ecktisch, Wandregal), die ich eben in meinem Werkkeller dann realisieren will, damit konstruiert. An einem TV-Lowboard arbeite ich gerade aber das steckt noch in den Kinderschuhen.

Und Danke auch an dich Christian!

Euer Mike


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