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Welches Holz eignet sich dafür?
#1
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#2
Hallo,

grundsätzlich würde ich erst mal ein sehr harzarmes Holz nehmen. Damit fallen alle Nadelhölzer schon mal aus. Dann sollte es auch bei geringer Stärke recht bruch/splittersicher sein, also ein kurze Faser haben oder hart sein.

Ich würde ein Stück Buche nehmen, da bleibt wegen der Härte die Kante auch lange ein Kante. Ansonsten schau doch mal, aus was die Holzkochlöffel deiner Frau gemacht sind Wink 

LG
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#3
Ich habe für meine Buttermesser, Satel, Pfannenwender u.s.w. 5-8mm Birke genommen. Dann geschliffen und mit der Halbrundfeile die rundungen oben gemacht. Alles Ohne Strom.
Teilweise habe ich sie schon über 5 Jahre in reger Benutzung.
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#4
(31.07.2017, 13:39)X5-599 schrieb: Und wenn wir dabei sind, womit kriege ich das Holz (was im Laden meist 18mm oder mehr hat) auf die Dicke eines solchen Löffels runter?

Leider meint Heute jeder daß man für diese und Jene Arbeit eine spezielle Maschine braucht..
Doch grade für so kleine Sachen von denen man nicht so arg viel bauen muss kann man auch wunderbar mit Handwerkzeugen arbeiten.


Unsere Altvorderen haben das Holzstück in die Vorderzange der Hobelbank (oder was auch immer) eingespannt und das Holz von Hand mit einer Spannsäge oder auch mit einem Fuchsschwanz, einer Handsäge eben, auf Dicke gesägt.
Anschließend wurde die Sägemarke mit einem Hobel geglättet.

Falls Dich das Arbeiten ohne Strom interessiert schau mal bei Paul Sellers vorbei.
https://www.youtube.com/user/PaulSellersWoodwork
https://paulsellers.com/
Dieser Meister seines Fachs nutzt nur sehr wenige Elektorwerkzeuge und zeigt auf youtube wie man mit Handwerkzeug schnell und einfach zum Ziel kommen kann.
Darüberhinaus sagt er auch auf was man achten muss beim Werkzeug und vor allem auch beim Material.

Ich habe das was Du vor hast schon selbst erfolgreich mit einer Z-Saw Kataba Universal gemacht.
https://www.feinewerkzeuge.de/kataba.html
Der Länge nach Gesägt und dann mit einem Hobel geglättet.
Für Dein Vorhaben würde ein kleiner Handhobel genügen:
https://www.feinewerkzeuge.de/juuma-einhandhobel.html

erste Empfehlung für eine Säge Meinerseits:
Eine Ryoba. Sägt auf Zug, muss man mit üben..
Die Säge hat zwei Seiten, eine für Querschnitt, also um Bretter abzulängen,
eine für Längsschnitt also für Schlitze und auch für Dein Vorhaben.
https://www.feinewerkzeuge.de/ryoba.html

Oder eine Spannsäge mit Längsschnittblatt auch Schlitzsäge genannt:
https://www.feinewerkzeuge.de/gestell.html

Natürlich ist diese Vorgehensweise nicht so einfach wie das Holz nur an eine Maschine zu halten.
Es ist Arbeit.
Allerdings längst nicht so schlimm wie im Werkbankvideo von Michael behauptet.
Vorrausgesetzt man benutzt das richtige Werkzeug...

Übrigens, für meine Küchenwerkzeuge aus Olivenholz heißt meine Geheimwaffe Walnußöl.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#5
Ich habe alle Sachen ohne irgendwelche Öle in Gebrauch. Fett kommt von selbst dran. Smile
Abwaschen tue ich sie immer -wie meine Schneidmesser- nur per Hand. Sie liegen allerdings ohne Schaden auch schon mal länger im Spülbecken.
Gemacht habe ich sie wie geschrieben nur in Handarbeit.
Moin
    Klaus Wink

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Henry Ford
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#6
Hallo, äh, X5-599 Wink

Nun, dann sollte die allererste Anschaffung bzw. das erste Projekt eigentlich eine Werkbank mit einer Vorderzange sein Smile

Wenn Du nicht die Möglichkeit hast eine Werkbank aufzustellen dann würde sich auch ein Aufsatz empfehlen.

Der Sjobergs Smart Pro Aufsatz lässt sich auf jeder ebenen Oberfläche befestigen, sofern man Zwingen einsetzen kann.
Dieser Schraubstock beschädigt Deinen Esstisch nicht wirklich und gibt Dir die Möglichkeit etwas gscheit zu machen.
Man kann damit an kleinen bis mittleren Werkstücken die wichtigsten Arbeitsschritte ausführen.
Sägen geht wunderbar damit, Auch hobeln geht, aber natürlich nur kleine Flächen und es empfiehlt sich jemanden auf den Tisch sitzen zu lassen.

Diese Mobile Werkbank, zusammen mit einer Ryoba und einem kleinen Hobel und den wichtigsten Stemmeisen  plus Hammer ermöglicht schon sehr vieles.
Die verlinkten Stemmeisen kann man mit einem normalen Hammer nutzen, kein Holzhammer nötig.
Für den Anfang genügt das vollauf.

Den Preis von Obi für die Smart dings finde ich hervorragend und bis man eine Werkbank gebaut oder auch gekauft hat
hilft einem dieses Teil mit Sicherheit sehr gut weiter.
Und braucht man es nicht mehr dann lässt sich das Teil auch sehr gut wieder verkaufen.

Du brauchst nicht unbedingt einen Hobel.
Wenn Du mit einer Japansäge sägst dann wird die Schnittkante derart gut daß sehr wahrscheinlich Schleifpapier genügen wird.
Übung erforderlich.

Falls Du kein Übungsmaterial hast könnte ich das gegen die Portokosten zur Verfügung stellen.

schönen Gruß
Martin
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#7
Okay.
Alles was Du brauchst ist eine Senkrechte gerade Fläche die Stabil ist.
schwerer Rollcontainer, Sideboard, Waschmaschine, das Stück Mauer neben dem Garagentor...
Zur Not lässt sich das Holzstück mit den Schraubzwingen auch an einen Türrahmen spannen.
Musst halt die Zwingen unterlegen und beim Sägen vielleicht nicht in den Türrahmen sägen.

Wenn gar nix geht:
Ein altes Küchenmesser.
Ein stück Holz mit gerader Maserung die gegen die Materialbreite läuft in der richtigen Länge
Küchenmesser anhalten, mit dem Hammer draufhauen.

Wenn ich Zeit finde zeige ich das heute oder morgen.
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#8
Angefangen habe ich mit einer Laubsägeausrüstung als kleiner Junge. Diese hatte ein Stück Holz das mit einer kleinen Klemme bei Mutter in der Küche an den Tisch geklemmt wurde.
So ähnlich habe ich es später auch gemacht. Nur mit einer Größeren alten Holzplatte vom Sperrmüll. Mein Werkzeug? Laubsäge, Kinderdrillbohren und schmirgelpapier.
Moin
    Klaus Wink

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