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Welches Zyklon Prinzip funktioniert besser?
#1
Hi,
ich möchte mir für eine zweite Absaugung einen neuen Zyklon bauen (oder kaufen) und meinen alten Zyklon erneuern, weil er noch nicht optimal arbeitet.

Es gibt ja zwei grundsätzlich verschiedene Konzepte. Einmal den eher schmalen, trichterförmigen Zyklon und den zylinderförmigen mit Thien Baffle.

In einem Video, das ich gestern gesehen habe, hat ein Dust Deputy bei feinem Staub nicht so gut abgeschnitten. Bei zu vielen dicken Spänen kann er unten auch schon mal verstopfen.

Habt ihr Erfahrungen mit unterschiedlichen Zyklonen? Oder kennt ihr Videos/Artikel, die verschiedene Konzepte vergleichen?

Gruß
Markus
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#2
also ich kann mit erfahrungen mit den normalen zyklonen mit trichter (dust deputy und nachbauten) und dem festool ct-va20 dienen. funktionieren beide einwandfrei. feinstaub ist je nach sauger das problem....bei manch einem ist der feinfilter dermaßen schnell zu das es echt keine freude macht (trotz beutel) der ganze mikrostaub setzt den filter soo schnell zu....
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#3
mein Video mit Asche und Späne vom Dickenhobel und Reinigungsklappe?

wenn nicht würde mich das Video auch interessieren.
Gruß
Michael.

Mir ist klar dass die Stimmen in meinem Kopf nur mein schizophrener imaginärer Freund ist, aber er hat schon immer geile Ideen, meistens, manchmal, glaube ich.
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#4
Hi Michael
neben deinem Video bezog ich mich noch auf ein anderes. Seltsamerweise finde ich es nicht mehr. Auf jeden Fall hat da einer drei Zyklone getestet indem er gefärbtes Mehl verwendet hat.

Ich bin inzwischen aber der Ansicht, dass beide Ansätze funktionieren, wenn sie richtig konstruiert sind und alles dicht ist. Die Frage ist eher: wie konstruiert man einen Thien Baffle richtig?
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#5
irgendwo gabs msl ein Bild zu Durchmesser Luftgeschwindigkeit und Staubgröße/Geeicht zur Zentrifugalkraft.

aber ehrlich... das war mir zu blöd.
Ich vermesse den Dreck nicht vor dem saugen.
Fie sind immer ideal für eine bestimmte Größe aber gesaugt wird ja alles mögliche.

die Kiste auf dem Video steht in der Garage und da war ich vergsngenes Jahr 2x und habe an der Klappe gezogen.

Ich hab noch einen 2. für die Asche vom Ofen, da kommt die Klappe einmal die Woche zum Einsatz.

ich hab noch einen Zyklon eigenbau aus Plexiglas damit ich sehen konnte wie das geht. einen dünneren und einen oben dickeren.

Fazit .....ist egal, es gehen beide und der Eigenbau lohnt auch nicht wirklich. und das Plexi ist vom Dreck innen so matt dass man nichts mehr sieht , von den Zyklonen, die Filtergehäuse sind gut.
Gruß
Michael.

Mir ist klar dass die Stimmen in meinem Kopf nur mein schizophrener imaginärer Freund ist, aber er hat schon immer geile Ideen, meistens, manchmal, glaube ich.
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#6
Naja, ich habe meinen Sauger letztens auf gemacht und der Filter war schon ganz schön zu. Dabei habe ich gar nicht mal so viel gemacht. Der feine Staub wird nicht gut gefiltert.

Ein Problem bei den Thien Baffle scheint auch zu sein das die es nicht mögen, wenn der Behälter zu voll ist. Bei dem Zyklon hat man ja durch die Höhe automatisch einen gewissen Abstand, selbst wenn der Behälter relativ voll ist.
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#7
Hi, wir hatten uns damit vor Jahren mal beschäftigt, weil wir einen monströsen Trichterzyklon für Weizen bei einem Freund gebaut haben. Geplant war ursprünglich, Fremdstoffe abzuscheidenund die Körner durchfliegen zu lassen. Klappte auch, aber die Anforderungen an den Ansaugteil (Gleichmäßigkeit von Strömung und Unterdruck) ist erheblich, sonst arbeitet der Zyklon nicht einwandfrei.

Andererseits kann man daran auch gutes Feintuning betreiben:
Mit einer hohen Strömung in einem standardgemäßen Chinazyklon oder Dust Deputy hat man eine mittlere bis feine Abscheidung. Erhöht man sie nochmal, wird die Abscheidung immer feiner, weil die Rotation zunimmt. Umgekehrt kann man gröbere Späne auch durch eine geringere Strömungsgeschwindigkeit abscheiden. Regulieren kann man das entweder direkt an der Turbine durch die elektrische Verstellung der Saugkraft, oder durch eine geringe Zugabe von Fremdluft hinter dem Zyklon bzw. kurz vor der Turbine am Saugrohr. Da reichen minimale Bohrungen von 6-8mm für unsere Zwecke aus.

Wir hatten damals eine Menge getestet mit großen Gebläsen und eine Einstellmöglichkeit gesucht. Denn je nach Trocknungsgrad der Körner hatten die unterschiedliches Gewicht und Abscheideverhalten. Am Ende musste man jeden Tag einmal einstellen für den Trocknungsgrad dieses Tages, das hat für eine hervorragende Trennung gereicht.

Bei uns in der Hobbywerkstatt haben wir das Problem, dass die Anforderungen sehr unterschiedlich sind. Schon unterschiedliche Schleifpapiere oder Gitter haben sehr unterschiedliche Staubgrößen, i.d.R. klappt das aber noch recht gut. Die Bandbreite geht dann ja weiter zur Kreissäge oder Bandsäge, auch dort haben wir sehr unterschiedliche Spangrößen. Zuletzt schließt man noch den Handhobel mit an und wundert sich, wieso die eine oder andere Kombination nicht mehr gut funktioniert.

Auch wenn ich kein Freund von der russischen Lösung "viel hilft viel" bin, da ist die Absaugtonne mit drei schaltbaren Motoren von Record Power wirklich gut zu gebrauchen. Je nach Arbeitsgang kann man hier die Motoren zuschalten oder abschalten und schauen, wo die beste Wirkung entfaltet wird. Am Zyklon selbst sollte man wenig verstellen, denn die Dynamiken sind sehr komplex und eine riesige Fummelei. Ich hab in der Werkstatt wenig Lust, mich neben der eigentlichen Arbeit noch um den Zyklon zu kümmern und da herum zu stellen. Mal schnell am Staubsauger nen Poti drehen ist aber einfach und schnell zu bewerkstelligen.

Optimal wäre natürlich eine Art von Zentralstaubsaugeranlage, die bringt Zyklone bereits mit und man könnte auch mehrere in Kaskade schalten mit unterschiedlichen Abscheidegraden. Für den gewöhnlichen Werkstattsauger ist das allerdings nichts, da der Strömungswiderstand zu hoch wird und am Ende keine Effizienz mehr besteht.

Noch eine letzte Idee, die ich selbst aber noch nie ausprobiert habe:

Manche der "richtigen" Dyson Staubsauger haben ein zwei- bis dreifaches Zyklonsystem, das könnte man sehr gut ersatzweise nehmen. Bin sonst sehr für Eigenbau, aber der Zyklon damals hat Monate gebraucht und ich hab ewig an dem Ding geschweißt. Die Zeit stecke ich lieber in meine eigentlichen Projekte oder bin für die Familile da
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#8
Ich bin gerade per Zufall darauf gestoßen, dass Dyson einen Zyklon als Ersatzteil verkauft. Vielleicht kann man den als zusätzliche Stufe nach einem groben Abscheider einbauen. Ist noch nichtmal übermäßig teuer

https://www.dyson.de/support/journey/spa...98-01.html

gibt es auch für andere Modelle
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#9
... ein (für mich) neuer Ansatz. Eine interessante Idee. ... hast du vor das Dysonersatzteil einzubauen?

Zu berücksichtigen wäre das ggf. Optimierungen für Hausstaub in der Konstruktion erfolgten - die für Holzspäne evtl. nicht geeignet sind ???
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#10
Bin am überlegen. Ich will mir vielleicht mal so einen Staubsauger in echt anschauen.

Die Zyklone von Dyson sind ja teilweise schon zweistufig. Ein großer Zyklon für's grobe und mehrere kleine für die feinen Teile. Keine Ahnung ob der alleine für normale Arbeiten schon funktionieren würde. Mit einem vorgeschalteten Thien Baffle sollte es aber funktionieren.

Jedenfalls sollte man damit dann auch wirklich den größten Teil des feinen Staubs herausfiltern können
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