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Wenn Hobbybastler eine Firma gründen
#1
Moin, ich schaue mir ab und zu gerne ein Video vom Kanal SWR Handwerkskunst an. Meistens sehr interessante Videos. Aber das Video "Wie man einen Campingbus ausbaut" (ich verzichte bewusst auf ein Verlinkung) hat mit HandwerksKUNST mal so gar nix zu tun.

Da wird teilweise mit primitivsten Mitteln etwas zusammen gezimmert, dass selbst vielen Hobbyhandwerkern das Herz blutet. Werkzeug aus dem Baumarkt, offene Verschraubungen, sichtbare Taschenloch Verschraubungen, Kabel lose in einer Verteilerdose ohne Zugentlastung...

Und dafür zahlt man vermutlich eine fünfstellige Summe Angry

Mag sein das die Firma noch jung ist, an der einen oder anderen Ecke Erfahrung und Geld für mehr und besseres Werkzeug fehlt, aber mit einem Undercover Jig von Wolfcraft Platten stumpf zusammentackern? Nut und Feder Bretter mit viel zu großem Abstand als "Lattenrost"? Nichtmal eine durchgehende Leiste für die Matratzenverblendung?

Ich kann nicht sagen, ob sich die Firma mit dem Video einen Gefallen getan oder sich ins eigene Bein geschossen hat.
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#2
Hallo zusammen,

ich habe das Video auch gesehen und habe mich auch sehr gewundert. Am Baumarktwerkzeug habe ich mich nicht gestört, aber an den sichtbaren Verschraubungen und den Taschenlöchern.

Außerdem hat der Sprecher die Profilbretter für die Holzdecke als Paneelen bezeichnet.

Die Serie "SWR Handwerkskunst" ist trotzdem sehr empfelenswert.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#3
Hallo, 
ich meine, in dem Film sei mal erwähnt worden, dass dies nur ein vom Kunde so erwünschter "Rohausbau" war und dieser die finalen Arbeiten selbst erledigen wolle. Über das verwendete Werkzeug möchte ich mir kein Urteil bilden - soll jeder so arbeiten, wie, er es für richtig und sinnvoll hält. Diese Handwerkskunst-Reihe ist aber echt interessant und wurde bisher Ihrem Namen auch gerecht.
Grüße  Shy
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#4
In wie weit der Kunde da selbst Hand anlegen wollte geht daraus nicht hervor. Es wurde bei der Tür für die Schränke erwähnt, dass der Kunde da selbst Hand anlegen will. Ob das auch für den Rest gilt bleibt offen. Wenn der Kunde da noch mehr machen wollte kommt es in dem Film jedenfalls nicht rüber und das Projekt war vielleicht nicht die beste Wahl für den Film.

Aber selbst für einen Rohausbau ist die Qualität doch eher bescheiden. Es sind da wirklich die Kleinigkeiten, die sich aber summieren. Die haben zB den Zwischenraum zwischen den Holmen gedämmt, die Holme selbst aber nicht. Normalerweise sollte man zumindest eine dünne Schicht von dem Armaflex auch auf die Holme kleben.

Das die da mit Baumarkt Werkzeug arbeiten sei mal dahingestellt. Ich vermute, dass hat der Firmengrüner aus Privatbesitz einfließen lassen. Würde ich auch so machen. Aber zumindest für die Dreharbeiten hätte man sich scharfes Werkzeug zulegen können, damit man das Material auch wirklich durchbohrt und nicht durchbrennt.

Und ich habe Zweifel was die Stabilität der Taschenloch Verbindungen mit Senkkopfschrauben angeht. So eine Sitzkiste mit ein paar Schrauben in OSB verschrauben kommt mir nicht sehr langlebig vor, von der Sicherheit bei einem Unfall Mal ganz zu schweigen.

Aber für mich als Elektroniker ist der Oberknaller die Verteilerdose ohne Zugentlastung. Da kann man nur hoffen, dass die Elektrik auch entsprechend abgesichert ist. Die Treiben einen Aufwand mit der Versorgung durch die Holme, was ich ja gut finde, aber in der Verteilerdose bauen die so einen Murks.
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#5
Ich weiß nicht, ob ich ein anderes Video gesehen habe, aber wo war da außer ein wenig Wolfcraft Baumarktwerkzeug? Habe das Video nur durchgeskipt aber an Maschinen nur Festool, Würth, Makita und Bosch blau gesehen.
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#6
Da war auch eine Bosch Grün Oberfräse. Ansonsten viel Wolfcraft. Neben dem Undercover Jig noch ein Winkel und ich vermute, die Lochsägen und Forstner Bohrer waren auch von Wolfcraft.

Das ist aber wir gesagt nicht so schlimm wie die Ausführung an manchen Stellen.
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#7
Hab das vor ein paar Tagen auch gesehen (Kanal abonniert). Es fängt doch schon damit an, dass die da am Boden rumkriechen und Platten mit ner Tauchsäge schneiden. Das kann man als Hobbybastler machen, aber wenn sich jemand "Profi" nennt, gehört da ne Formatkreissäge hin, oder zumindest z.B. ne GTS mit entsprechend vergrößerter Auflage (kann man ja selber bauen). Alles andere ist doch auf Dauer Schinderei.

Was die da bringen und sich teuer bezahlen lassen, ist bestenfalls ambitionierte Heimwerkerqualität. Jeder professionelle (Möbel)Schreiner wird aus dem Kopfschütteln (oder alternativ Lachen) nicht mehr rauskommen.

Gruß Monty
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#8
Das die da mit einer Tauchsäge arbeiten sehe ich nichtmal als Problem. Die haben wohl erst letztes Jahr angefangen. Sowas wie eine Formatsäge kauft man sich nicht mal eben. Wenn ich mich richtig erinnere haben sie aber eine Plattensäge.
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#9
Also ich habe selbst sehr viel von Wolfcraft und kann ganz und gar nicht sagen, dass das billiges Baumarktmaterial sei.....
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

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#10
Von billig war nicht die Rede, aber stumpf
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