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Werkstatt - Planung - Tips - Hindernisse
#1
Moin, 

Ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen Werkstatt, allerdings weiß ich nicht nach welcher Größe ich gezielt schauen soll wenn sich keine Werkstattgemeinschaft ergeben sollte. 

Und wie man von den Maschinenplazierungen und Abmessungen am sinnvollsten vorgeht, vorallem im Bezug auf Langzeittauglichkeit/Maschinenerweiterung. 


Ich schmeiss einfach mal paar Sachen und Überlegungen in den Raum, grad wegen den Abmaßen....


Formatkreissäge - Anhand von Plattenmaßen von 300x150, und Tischabmessungen/Schiebeweg landet man grob bei 350x700 wenn ich grad richtig denke, im Internet habe ich schon gesehen das viele mit 500x700 rechnen, das erscheint mir aber sehr groß
Abrichte/Dickenhobel - Rechnen wir ebenfalls mit 3m Bearbeitungslänge landen wir grob bei 700x100 Platzbedarf
Tischfräsmaschine - ähnliche Bearbeitungsdimensionen wie die Abrichte also auch mal angenommen 700x100

Damit hätten wir die wohl 3 Platzraubensten Maschinen mit dennen man schon rund 40m2 kalkulieren müsste + Laufwege, also eher 50m2? 
Da die Maschinen alle in etwa die selbe Tischhöhe haben wird es mit überschneidenden Arbeitsbereichen wohl nicht funktionieren. Und wegen der Absaugung würde ich die Maschinen gerne an festen Positionen einplanen und verrohren. 

Weiterhin so die üblichen Maschinen, Kantenschleifmaschine, Kapp/Gehrungssäge mit entsprechendem Tisch, Bandsäge, diverse Werkbänke/Arbeitstische, unter Umständen noch 2 kleinere Frästische, entsprechende Absaugung + großer Kompressor in kleinem extra Raum. Und etwas Arbeitsfläche am Boden, grob angenommen 3x3m. Paar Schränke für Arbeitsmaterial als auch für Handmaschinen (z.b. kombinierbar mit der Kappsägen Station) als auch ein Holzlager. Als auch ein Reinraum zum Lackieren. 

Irgendwie lande ich immer bei sehr großen benötigten Werkstattabmessungen und so suche ich einfach Tips um Planungsfehler zu beheben. Nutzung hauptsächlich Privat/Hobbywerkstatt.
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#2
so in etwa  Laught


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#3
Du suchst also keinen Raum für eine Werkstatt sondern eine Manufakturhalle. Tongue

Gruß
Andreas

PS: Wie wäre es statt der Formatkreissäge mit eine Plattensäge hochkant an der Wand. Das spart immens Raum.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#4
(27.01.2018, 22:33)Das Holzwollschnitzelwerk schrieb: PS: Wie wäre es statt der Formatkreissäge mit eine Plattensäge hochkant an der Wand. Das spart immens Raum.

hatte ich auch schon überlegt, aber die fks kann man auch durch eine plattensäge nicht komplett einsparen. und durch die benötigte höhe bleiben nur noch wenige räume die in frage kommen. (die 300....320cm brauchts dann meistens bei 220cm schnitthöhe)
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#5
ich hab aktuell 100m2 mit abgeschlossener freifläche, und lagerflächen. ich bin kein schreiner, also versuche ich einfach mal paar tips zu bekommen wie man am besten an eine neue werkstatt rangeht und die fläche optimiert. also u.u. mit einer kleineren fläche jedoch ohne auf maschinen zu verzichten auskommt.
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#6
Zitat:Werkstattgemeinschaften sind Wunschgebilde und enden meist tödlich.

Warum soll das tödlich enden. Das ist nicht anders, als unzählige Bands das praktizieren. Da bringt auch jeder Musiker seine oft sündhaft teuren Instrumente und weiteres, kaum preiswerteres Equipment mit ein.  Meist investiert man sogar gemeinsam in Wertvolle Studio- und Bühnentechnik. Sollte es da mal Probleme geben, nimmt jeder seinen Krempel wieder mit, das gemeinsame Material wird verkauft und der Erlös geteilt und jeder geht seiner Wege. Da ist nichts tödliches dran. Ich weiß das aus Jahrzehnte langer Banderfahrung. Allerdings gibt es da eine Voraussetzung. Man muss in der Lage sein, sich auf andere einzulassen. Wer sein eigenes Süppchen kochen will, wird in einem Gemeinschaftsprojekt grandios scheitern.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#7
(28.01.2018, 01:03)MTS-Audio schrieb: ich hab aktuell 100m2 mit abgeschlossener freifläche, und lagerflächen. ich bin kein schreiner, also versuche ich einfach mal paar tips zu bekommen wie man am besten an eine neue werkstatt rangeht und die fläche optimiert. also u.u. mit einer kleineren fläche jedoch ohne auf maschinen zu verzichten auskommt.

Eine Möglichkeit, Flächen sinnvoll zu nutzen, wäre Arbeitsbereiche an Maschinen zu teilen. Ich meine damit, um dein Beispiel zu nehmen, den Bereich an Abrichte/Dickenhobel und Tischfräsmaschine, die ja ähnlich groß sind. Stellt man diese beiden Maschinen parallel, deckt lediglich eine Arbeitsfläche den Bereich für beide ab. Das funktioniert allerdings nur, wenn man allein in der Werkstatt ist. In einer Gemeinschaftswerkstatt braucht man den Platz für jedes Gerät einzeln.

Gruß
Andreas
Liebe Grüße
Andreas


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#8
(28.01.2018, 01:10)Das Holzwollschnitzelwerk schrieb:
Zitat:Werkstattgemeinschaften sind Wunschgebilde und enden meist tödlich.

Warum soll das tödlich enden. Das ist nicht anders, als unzählige Bands das praktizieren. Da bringt auch jeder Musiker seine oft sündhaft teuren Instrumente und weiteres, kaum preiswerteres Equipment mit ein.  Mist investiert man sogar gemeinsam in Wertvolle Studio- und Bühnentechnik. Sollte es da mal Probleme geben, nimmt jeder seinen Krempel wieder mit, das gemeinsame Material wird verkauft und der Erlös geteilt und jeder geht seiner Wege. Da ist nichts tödliches dran. Ich weiß das aus Jahrzehnte langer Banderfahrung. Allerdings gibt es da eine Voraussetzung. Man muss in der Lage sein, sich auf andere einzulassen. Wer sein eigenes Süppchen kochen will, wird in einem Gemeinschaftsprojekt grandios scheitern.

sehe ich genauso. ab einer gewissen werkstattgröße miss man zwangsläufig eine gewisse auslastung haben, sonst hat man eine geile große werkstatt, aber eventuell nicht mehr das geld um projekte umsetzen zu können. die laufenden kosten sind in einer gemeinschaft nur unwesendlich höher. und große maschinen können gemeinsam gekauft und betrieben werden. man arbeitet ja meistens nicht dauerhaft an einer großen maschine. und klar handgeräte braucht man von gewissen teilen eben mal paar mehr, aber die bräuchte man, wenn man alleine arbeitet ja auch. 

eine langfristige gemeinschaft aufzubauen ist natürlich schwierig und muss allein wegen den laufenden kosten und unterhaltskosten natürlich schriftlich verankert werden. 

aber darum gehts hier nicht.....
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#9
Zitat:Soviel zur Theorie.

Man kann gemeinsam singen aber nicht reden. Aber das hilft hier nicht weiter.

Das ist keine Theorie. Du scheinst die Beiträge anderer offenbar nur flüchtig zu lesen. Das solltest Du abstellen. Sowas führt nur zu Missverständnissen. Wie oben deutlich zu lesen ist, sprach ich von Jahrzente langer Praxis. Und das betrifft nicht nur die Bandprojekte, die ich betrieben hab. Ich weiß das auch von vielen anderen Bands. Da haben sich sogar verschiedene Gruppen einen Proberaum problemlos geteilt. Das funktioniert. Klar, es gibt auch Gegenbeispiele. Aber die sind eindeutig in der Minderheit.
Liebe Grüße
Andreas


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#10
https://www.youtube.com/playlist?list=PL...oMH0-eiJT3

so die richtung wäre wohl das optimum
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