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Werkstattplanung
#1
Hallo Zusammen,

vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben.
Ich komme mit meiner Werkstattplanung nicht so richtig voran.
Meine Werkbank hat aktuell eine  Buche-Platte von 140m x 61 cm x 4 cm als Oberfläche.

Bisher habe ich unten nur einen Regalboden. Ich bin nun am überlegen die Werkbank um Schubladen zu erweitern, um das Werkzeug zu verstauen. Ich bin nicht so Fan von French Cleat, weil die Werkzeuge bestimmt auch super verstauben beim Arbeiten.
Bisher steht die Arbeitsplatte vorne 4 cm über, somit habe ich die Möglichkeit Bretter zu zwingen. An der Seite ist dies ebenso, was aber eher unpraktisch ist, weil ich dort keine Bretter hochkant zwingen kann.

Meine Überlegung ist nun wie folgt:
- 19mm Löcher in die Arbeitsplatte zu bohren (im 10cm Raster). Das würde aber bedeuten, ich müsste die Schubkästen tiefer ansetzen, um noch Platz für die Zwingen zu haben.
- Auch vorne an den Seitenleiten 19mm Löcher

Generell frage ich mich ob das Vorhaben überhaupt sinnig ist oder ob es nicht besser ist die Platte durchgehend als Arbeitsfläche zu verwenden (ich bastle nicht nur mit Holz, sondern auch mit Elektronik) und alternativ einen MFT oder Aufsatz-MFT für die Werkbank zu bauen. Die Werkbank steht momentan in einer Ecke des Werkkellers (4,2m x 2,8m). Allerdings ist der Platz sehr begrenzt, weil auch die GTS 10 XC auf einem Rollwagen noch dort steht und ein Schrank 1,4m x 50 cm.

Wie macht Ihr das eigentlich mit dem Spannen/Festhalten von Werkstücken bei begrenzter Werkraumfläche?
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#2
Hi,
ich verwende eine selbst gebastelte Moxon-vice. Die befestige ich mit Zwingen auf der Arbeitsplatte. Das ist beim Einspannen nicht so besonders komfortabel, wenn ich kleine Werkstücke einspanne, da ich immer einen Abstandshalter gegenüber des Werkstückes einspannen muss. Oft nutze ich auch ein Stück Leder um kleine Differenzen auszugleichen. Inzwischen komme ich ganz gut klar damit.

Wenn ich groß bin, baue ich mir eine richtige Werkbank, bis dahin reichen 2 Holzböcke und ein Brett.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#3
Moin,

im Forum unter Werkstattschau findest Du haufenweise Anregungen für Werkstatteinrichtungen. Ob mit oder ohne Löcher in der Werkbankplatte ist eine Geschmacksfrage. Ich habe vorne in meine Werkbank eine Reihe Löcher gemacht, die ich aber ehrlich gesagt bisher nie gebraucht habe. Schubladenschränke machen sich immer gut, da hat man alles sortiert und griffbereit. Auch dazu gibt es haufenweise Anregungen in der Werstattschau oder auch im Projektbereich.

Gruß Don
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#4
Danke für eure Antworten. Nunja die anderen Werkstätten habe ich mir angesehen.

Es gibt halt immer die klassische Hobelbank mit Bankhaken/Banklöchern oder eine Werkbank mit Schubladen.
Das Konlomerat habe jetzt nicht oft gesehen.
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#5
Konglomerate gibt's genug Wink

Wir würden dir gerne helfen 'Tiradore'.
Helfen könntest du uns, wenn du uns noch ein paar Bilder von dem 'Ist'- Zustand bereitstellen könntest...
Bilder sprechen mehr als tausend 'komplizierte' Wörter Wink

VG
Walter
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#6
(11.03.2019, 16:48)Tirador schrieb: Danke für eure Antworten. Nunja die anderen Werkstätten habe ich mir angesehen.

Es gibt halt immer die klassische Hobelbank mit Bankhaken/Banklöchern oder eine Werkbank mit Schubladen.
Das Konlomerat habe jetzt nicht oft gesehen.

Dann schau mal hier , da hast Du eine selbstgebaute Hobelbank mit Löchern und Schubladenschrank. Und wie Walter schon geschrieben hat, Bilder wären hilfreich.

Gruß Don
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#7
Anbei ein bild des aktuellen Chaos.


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#8
Aller Anfang ist schwer.  Wink Das seh´ ich bei mir. 
Es geht doch voran!  Thumbs Up
Gruß Wolfgang
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#9
Hallo Tirador,

der Tisch ist doch schon ein vielversprechender Anfang. Darauf lässt sich aufbauen beziehungsweise einbauen. Für Bereiche unterhalb der Arbeitsfläche empfehle ich immer Schubladen.  Der Vorteil ist, man sieht mühelos von oben hinein und kann direkt entnehmen. Bei offenen oder mit Türen verschlossenen Fächern muss man sich grundsätzlich bücken oder gar fast hinein kriechen und in den hinteren Ecken suchen.

Was die Bankhakenlöcher angeht, steht es ja frei, nicht den kompletten Tisch zu perforieren. Solltest du eine Vorder- und eventuell auch Hinterzange vorsehen, wären die Löcher natürlich in diesen Bereichen anzubringen. Da man unterhalb solcher Lochbereiche eh eine Schublade auslassen muss, würde ich an der Stelle eine schmale Lade vorsehen, die die Späne auffängt. Die sollte aber noch so tief sein, dass man mit Zwingen arbeiten kann. Die kann man einfach herausziehen und aussaugen. Vorher aber immer erst mal nachsehen. Man weiß nie, welche Kleinteile sich da finden lassen. Wink  Unterhalb einer Vorderzange macht so eine Lade allerdings wenig Sinn.

Viel Spaß bei der Planung und vor allem bei der anschließenden Ausführung.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#10
Hallo,
heute würde ich meine Arbeitsplatte nicht mehr so perforieren.
Vielmehr würde ich mir Schienen mit C-Profil einfräsen. Das habe
ich an meinen wandläufigen Werktischen bereits gemacht. Im Abstand von ca. 10
cm von der Vorderkante, genauso in die Blende vorne an der Arbeitsplatte.
Quer ca. alle 60-80cm eine, 20mm Löcher ggf. vereinzelt dazwischen.
Dann aber 2 Löcher miteinander verbinden. So kann ich normale kleine
Zwingen dort einsetzen und muss nicht die überteuerten für die Schienen
oder gar die speziellen für die Bohrlöcher kaufen.
Die meisten Löcher in der Arbeitsplatte habe ich noch nie verwendet, sie
sind also überflüssig. Lediglich die im Bereich der Vorderzange sind öfter
in Betrieb. Aber so baut jeder nach seinem Geschmack oder danach, was
gerade angesagt ist. Dir wünsche ich viel Erfolg bei deiner weiteren Planung
und umsetzen derselben.

Gruß
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