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Wieder mal ist ein Unterschrank fertig ...
#11
Als Boden (und übrigens auch als Rückwand des Korpus) habe ich Sperrholz 6 mm genommen. Da hatte ich noch 'ne Platte vom Bootsbau übrig.

   

Wie es nun so üblich ist, hat der Schubkasten auch eine Blende bekommen. Dafür habe ich Reste einer Leimholzplatte 18 mm genommen. Da alles irgendwie nackig aussah, habe ich mal mit einer Zierleiste probiert. Auch gleich mal probiert, wie es aussieht, wenn ich die Kanten alle mit Zierleisten versehe ... Ist aber zu viel des Guten, also weggelassen ... Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich die kurze Zierleiste auf der Blende schief draufgeleimt. Na ja, schöner ist anders.

         

Die Leisten habe ich mit einem Rundfräser (?) hergestellt. Einfach Brett durchgeschoben und anschließend an der TKS abgeschnitten. Feddisch ... Spielsack, der ich bin, habe ich gleich mal probiert, wie so eine Fräsung in gutem Holz aussieht. Hat was ... Mal sehen, wofür ich das mal einsetze.

         

Hier mal die fertige Ansicht mit angebautem Auszug. Auf dem Foto sieht man auch den grob eingepassten Rahmen für die untere Tür.

   

Fortsetzung folgt ...

Wolfgang
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#12
Du hast einen erfrischenden Schreibstil, Wolfgang, genau mein Ding!  Thumbs Up

Zwei Fragen hätte ich noch.
Hat der Abrundfräser einen 8er oder 12er Schaft?
Wässerst Du die Zierleisten, nachdem Du die Nägel wieder herausgezogen hast oder sind die Löcher der Nägel nur Minimal?

Vielen Dank, Wolfgang, das Du uns an der Umsetzung deines Bauvorhaben teilhaben lässt.   Angel

Gruß Karsten
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#13
(16.09.2020, 16:06)Hausmeesta schrieb: Du hast einen erfrischenden Schreibstil, Wolfgang, genau mein Ding!  Thumbs Up

Zwei Fragen hätte ich noch.
Hat der Abrundfräser einen 8er oder 12er Schaft?
Wässerst Du die Zierleisten, nachdem Du die Nägel wieder herausgezogen hast oder sind die Löcher der Nägel nur Minimal?

Vielen Dank, Wolfgang, das Du uns an der Umsetzung deines Bauvorhaben teilhaben lässt.   Angel

Gruß Karsten

Karsten, danke. Der Abrundfräser hat einen 8 mm Schaft, wobei ich in meiner FERM-Fräse (1.650 W) auch mit 12 mm Spannzangen arbeiten kann. Aber 8 mm sind eben das Gros der Fräser, die ich habe.

Nein, die Zierleisten wässere ich nicht. Über die Löcher habe ich mir keine Gedanken gemacht. Die sind etwa 1 mm, wenn überhaupt. Mit der Zeit gehen die eh durch Staub zu ... Das ist eben das Gute an diesem »Auftrag«: Es kommt definitiv nicht auf Qualität an. Wie mein alter Lehrmeister immer gesagt hat: Nicht so genau wie möglich, sondern so genau wie nötig. Mir fehlt da der Ehrgeiz, alles im 1/10tel Bereich herzustellen. Sicher bin ich da irgendwie schief gewickelt ... Tongue 

Außerdem arbeite ich mit Hobbymaschinen, die schon viele, viele Jahre auf dem Buckel haben. Da ist der Verschleiß ziemlich fortgeschritten. Nein, nein, dies soll keine Ausrede sein und ich will meinen Plunder auf keinem Fall nicht auf meine lieben Maschinchen schieben. Gar nicht, nicht!?

Wolfgang
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#14
Sehr schön gemacht Wolfgang Thumbs Up
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

YouTube: Mixbambullis
Instagram: Mixbambullis
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#15
Moin Wolfgang,

bis hierhin ein sehr schöner Bericht. Dein Schreibstil ist erfrischend locker, das ließt sich echt gut. Bei solchen Projekten nehme ich es auch nicht so genau. Man(n) will ja auch irgend wann mal fertig werden. Weiter so.

Gruß Don
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#16
Danke, Micha. Aber was Präzision ist, hast Du in Deinen Projekten gezeigt ...

So, nun komme ich zum nächsten Kapitel meiner »Schandtat«: den Schranktüren. Wie gewohnt, habe ich die Rahmen mittels Profil-/Konterprofilfräser bearbeitet. Sollte kein Problem darstellen, dachte ich. Pustekuchen ... Bei einzelnen Teilen (heißen die richtig Friese?) sah es nach der Fräsung schlimm aus. Auf den beiden Fotos kann man das Dilemma sehen. Ich habe das trotzdem – nach einigen Bearbeitungsschritten – verwendet. Nach dem Motto, sieht ja eh keiner. Da das nicht bei allen Teilen aufgetreten ist, schiebe ich es mal einfach auf das Holz. ICH kann ja nicht schuld sein .... Der verwendete Fräser ist in Foto zu sehen.

               

Beim Kassetten schneiden hat sich mein neuer Längsanschlag bewährt. Bislang hatte ich immer eine gewagte Konstruktion gebastelt. um eine Art Anschlag zu haben. Jetzt schiebe ich das Teil einfach links neben das Sägeblatt, fertig. Wie zu sehen ist, sind auch die Kassetten (nennt man die Teile so?) nicht mängelfrei. Also nichts Neues bei mir ...

         

Die weiteren Arbeiten liefen dann recht problemlos ab. Die Türen habe ich mit einfachen Scharnieren angebracht. Sie sollten nicht mittels Falz außen anliegen, sondern bündig zum Korpus. Irgendwie habe ich den Scharnieren nicht getraut und drei pro Tür angebracht. Sieht hässlich.

Erst wollte ich jeweils ein Schloss einbauen, aber das hieße, Perlen vor die Säue zu werfen. Also andere Lösung: In Türrahmen und Korpus einen starken Neodym-Magnet eingelassen. Klappt prima.

   

Nachdem alles zusammengebaut war, konnte ich auch die vielen, vielen Mängel sehen. Sozusagen, mal in geballter Form. Dazu gehörten Ausrisse im Material, Versatz bei der Befestigung mittels Dübeln. Also alles vermeidbare Sachen. Sei's drum. Die Materialausrisse hätte ich einfach vermeiden können, indem ich ein Stück Leiste als »Opferholz« in die Kappsäge gelegt hätte ... Der Versatz ist durch Faulheit entstanden. Einfach die Bohrschablone verwendet, wäre er vermeidbar gewesen.

Dann hatte ich noch festgestellt, dass die linke Seite des Korpus nicht genau winklig war. Also musste ich die 2 mm auf rund 600 mm an der Tür abhobeln ... Alles vermeidbare Sachen, einfach etwas genauer hinschauen.

         

Hier steht er nun an seinem neuen Platz, eingepasst unter eine bereits vorhandene Arbeitsplatte.

   

Ende.

Wolfgang

(17.09.2020, 07:41)DonRedhorse schrieb: Moin Wolfgang,

bis hierhin ein sehr schöner Bericht. Dein Schreibstil ist erfrischend locker, das ließt sich echt gut. Bei solchen Projekten nehme ich es auch nicht so genau. Man(n) will ja auch irgend wann mal fertig werden. Weiter so.

Gruß Don

Don, danke, das freut mich!

Ja, man will irgendwie fertig werden. Da hier noch einige Sachen zu machen sind (Motor UAZ-469, der »kleine Bruder« des Unterschrankes, ein Adirondack-Gartensessel für meine Tochter etc.), soll eben alles recht schnell gehen. Aber: Das kommt mir ollen Plunderkopp entgegen. Da kann ich alles auf Stress schieben ... und die doofen Werkzeuge ... und das doofe Material Wink .

Wolfgang
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#17
Hallo Wolfgang,

tolle Arbeit. Aber wenn ich eine Kritik äußern darf: dass die Scharniere überstehen, gefällt mir nicht. Die hättest du bündig einsetzen können oder Klavierband verwenden können.

Viele Grüße

Christian
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#18
Christian, danke, durchaus überdenkenswert! Da ich gerade am »kleinen Bruder« des Unterschrankes baue, werde ich mal sehen, wie ich Deinen Hinweis berücksichtigen kann.

Wolfgang
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#19
oder

https://www.google.com/search?q=altmessi...60&bih=560#

dann gehört das so.
Gruß
Michael.

Mir ist klar dass die Stimmen in meinem Kopf nur mein schizophrener imaginärer Freund ist, aber er hat schon immer geile Ideen, meistens, manchmal, glaube ich.
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#20
Micha, so ähnliche Scharniere habe ich auch da, auch welche Kröpfung D. Aber in den Schuppenschrank möchte ich nur ganz einfache Scharniere einbauen.

Mit dem Einlassen von einfachen Scharnieren wie bei meinem Schrank stehe ich jetzt etwas auf dem Schlauch. Christian, wie sieht das praktisch aus? Das Scharnier schaut doch deshalb so weit raus, damit ich die Tür praktisch um knapp 180 Grad öffnen kann. Lasse ich das Scharnier ein, klappt das doch nicht mehr ... Oder unterliege ich einem Irrtum!?

Wolfgang


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