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Wist ihr welche Marke auser Bosch jetzt noch gut ist
#1
Rainbow 
Sorry, der Inhalt wurde auf Wunsch des Users entfernt.
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#2
30 mm Fichte? Versuchs mal mit 30 mm Buche! Cool

Letztendlich kann man davon halten was man will. Gerade bei Fräsen sind die Fräser i. d. R. wichtiger als das Gerät selbst. Beim Gerät selbst hat man allgemein nur mit "Komfort"-Problemen zu kämpfen (Einstellung, Zubehör usw.), aber um 2-3x im Jahr etwas damit zu bearbeiten, wirds sicher gehen.

Wenn man selbst keine (oder sehr geringe) Ansprüche an sein Werkzeug hat, taugts sicher etwas. Ansonsten greift man früher oder später zu etwas hochwertigeren Geräten (speziell bei Einhell).
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#3
Hier ein paar Absätze Buchstaben und Satzzeichen zur Auswahl:


lnOrtüElecl
.,..


Wer in einem Forum Menschen die lesen können eine Frage stellt, sollte dem Lesenden wenigstens so viel Respekt zeigen sein Anliegen einigermaßen Verständlich rüberzubringen.
Das gehört sich einfach.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#4
(10.01.2017, 11:42)vespadriver schrieb: Hi,
irgendjemand sagt einmal:" Kaufe dir immer das beste Werkzeug das du dir leisten kannst" [...]

Sorry, genau den Satz kann ich so einfach nicht stehenlassen!

Es kommt stets auf den Einsatzzweck an. Beispiel gefällig?

Für ein Gartentor zu schweißen kauf ich mir kein Schweißgerät von Fronius, sondern irgendeinen Tacker aus dem Baumarkt oder von Anbietern wie Stahlwerk. Okay, wenn es aus Edelstahl ist, sieht das auch wieder anders aus...

Das übrig bleibende Geld lege ich dann lieber in Dinge an, die ich häufiger verwende und an die ich einen hochwertigen Anspruch stelle. So hab ich mir letztes Jahr einen kleinen Traum erfüllt und meine geliebte Mafell TS55 gekauft, für mich die beste Tauchsäge, die ich kaufen kann!

Hätte ich zum Einstieg ins WIG-Schweißen direkt ein Profigerät für über 2000€ gekauft, wäre das nicht möglich gewesen. Auch meine ebenso geliebte Bosch Oberfräse GOF1250 mit 32er Loch-Schienensystem (passend zur Tauchsäge...) wäre nicht drin gewesen.

So habe ich genau die Oberfräse, die ich haben wollte. Mit einer Festool wäre ich persönlich nicht glücklicher geworden, die fand ich nicht so schön zu bedienen. Die Bosch lag mir spontan gut und intuitiv. Die Mafell TS55 war ein bewusstes Upgrade von der Bosch GKS 65 mit Schienen. 1800W an einer Handkreissäge sind aber auch sexy und die Maschine hat richtig guten Biss. Aber beim Möbelbau ist sie keine Alternative für die Mafell. Und gegenüber der vergleichbaren Festool hab ich auch wiederum die Mafell deutlich besser und durchdachter erlebt, probiert habe ich beide und tendierte anfangs sogar eher zur Festool, weil ich die Marke schon kannte und daheim mit Vaters Säge schon oft arbeitete. Beim Probieren und im direkten Vergleich stellte sich die Frage für mich nicht mehr!

Damit hab ich einmal (aus meiner Sicht):
- Eine Premium-OF (~600€) verschmäht und eine "dämliche Bosch" (Zitat Fachhändler hier vor Ort) gekauft. Und dennoch Geld gespart.
- Eine Premium HKS (~550€) gelassen und mir in meinen Augen deutlich bessere Maschine gekauft (auch hier Fachhandel: "Mafell stellt nur groben Maschinenkram für Zimmerleute her, das taugt nix für Schrankbau usw."). Kosteten bei gleicher Ausstattung quasi das gleiche Geld.
- Ein billiges WIG-Schweißgerät für rund 380€ zum Kennenlernen und probieren. Inzwischen weiß ich, dass ich da auch mal ein Upgrade mache auf ein (gebrauchtes) Profigerät. Bis dahin muss ich noch sparen, kann aber schon viel Schweißen mit meinem Billigheimer und 5 Jahren Garantie, habe eine geniale Tauchsäge und eine Oberfräse, die mit super liegt und mir im Handling wesentlich angenehmer als diese Knaufdreher von Festool ist.

Fazit: Man kann sich eben nicht nur Premium leisten, der Preis sagt viel, aber eben nicht alles über die Qualität von Werkzeug aus. Und erst recht sagt der Preis nichts darüber aus, ob das Werkzeug für den von mir angedachten Einsatz das beste Preis-/Leistungsverhältnis hat. Das kann man letztlich immer nur selbst entscheiden.

Ich finde es erschreckend, wieviele Deppen sich jedes Jahr neue Samsung-Smartphones, Tablets oder iphones leisten und dann bei Werkzeug oder gar Schutz/Sicherheitsausstattung sparen ohne Ende. Klar kann ich an eine Einhell nicht die gleichen Ansprüche stellen, wie an ein Gerät von einem der Premiumausstatter. Andererseits haben wir auch schon bei den Tischbohrmaschinen diskutiert und festgestellt, dass eben auch Profiausrüster wie die Firma Holzmann Chinakracher mit dem eigenen Logo labelt und nur die obere Preisklasse "wirklich" passt.

@Sebastian: Mit dem Rest hast Du ja recht! Mir gefiel nur dieses häufige Einstiegszitat nicht und ich stimme aus beschriebenen Gründen auch nicht zu 100% mit Michaels Video hinsichtlich Werkzeug überein. Letzte Anschaffung war die Holzmann Tischbohrmaschine. Bei dem Preis habe ich eben aber auch nicht den gleichen Anspruch, wie ich ihn an eine Flott gehabt hätte. Will ich mehr, muss ich gleich investieren oder später ein Upgrade machen. Bis dahin kann ich aber schonmal arbeiten. Und viele Billigheimer sind eine bessere Basis, wenn man sie einstellt und ein wenig dran schraubt, als ein Mittelklassegerät für viel Geld. Bei dem Preis von der Holzmann hab ich keinen Schmerz, an dem Teil mal nen Bohrer anzusetzen, was umzubauen oder anders zu verkabeln. Die packe ich mit Sicherheit nie wieder in nen Karton auf Garantie und sende sie ein  Tongue

Noch ein Nachtrag sei gestattet: Man darf natürlich nicht günstiges Werkzeug als Referenz nehmen! Wer sich ne Einhell Kreissäge kauft, schief und schepp sägt und anschließend in Abrede stellt, dass man daheim je einen vernünftigen Schrank bauen kann, weil das nur der Schreiner mit Plattensäge kann, hat ja auch einen an der Waffel.

Für mich gilt meist: Vom Profigerät ausgehend, kann man gut die Kompromisse abschätzen, die man mit einem günstigeren Gerät eingeht. Und nichts geht über praktische Versuche. Sonst hat man sich eine Meinung angeschafft, aber keine Ahnung, wovon man spricht!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#5
(10.01.2017, 23:39)janus38 schrieb: Die Mafell TS55 war ein bewusstes Upgrade von der Bosch GKS 65 mit Schienen. 1800W an einer Handkreissäge sind aber auch sexy und die Maschine hat richtig guten Biss. Aber beim Möbelbau ist sie keine Alternative für die Mafell. Und gegenüber der vergleichbaren Festool hab ich auch wiederum die Mafell deutlich besser und durchdachter erlebt, probiert habe ich beide und tendierte anfangs sogar eher zur Festool, weil ich die Marke schon kannte und daheim mit Vaters Säge schon oft arbeitete. Beim Probieren und im direkten Vergleich stellte sich die Frage für mich nicht mehr!


Hm. Naja das Problem mit der GKS65 ist halt hauptsächlich daß man die Säge nicht fein einstellen kann und tauchen ist auch nicht wirklich drin.
Und grade mit Führungsschienen geht imho nichts an einer Tauchsäge vorbei. Die 65er ist eine tolle Säge aber mit FSN für mich eigentlich ziemlich unbrauchbar. Auch wenn das grundsätzlich schon einigermaßen funktioniert.

Meine Frage dazu: Hattest Du auch Gelegenheit die GKT55 von Bosch zu probieren? Und warum die Entscheidung zur Mafell zu greifen?
Hintergrund: Die Bosch GKT55 wird von Mafell hergestellt und deshalb passen z.B. auch die neuen (FSN) Führungsschienen von Bosch mit denen von Mafell und passenden Geräten zusammen.
Da bei mir die RA32 Schienen schon da waren hat sich mir die Frage angesichts des Preises der Mafell praktisch nicht gestellt, aber interessieren würde es mich schon.

Toller Gesamtpost übrigens.
ja, sehe ich ganz ähnlich.
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#6
Hallo Martin,

danke für das Feedback. Smile  Ist immer ein Gratwanderung zwischen Informationsgabe und "zuviel".

Die gelabelte Bosch Tauchsäge hatte ich als hauptsächlicher Boschkunde zuerst im Visier. Im Detail bin ich aber von der ganz schnell weg:

Die Mafell ist einfach sagenhaft, schon mit Funktionen wie schnelles Vorritzen, komplette Blattabdeckung und damit perfekte Absaugung. Man klappt auch die Abdeckung einfach zur Seite weg und die Spindel arretiert automatisch, wenn man das Blatt wechselt. Nie mehr anstoßen mit den HM-Zähnen, bei der Festool quält man irgendwie das Blatt da unten raus....

Der Tiefenanschlag lässt sich durch schnelles Drehen zwischen Schiene und direktem Aufsetzen umschalten und auf den mm genau einstellen. Gehrungen löst man nur vorne mit der Schraube, durch eine geschickte Drahtseilverbindung im Gerätefuß arretiert sie aber sowohl vorne wie hinten. Sie hat auch eine Hinterschnittfunktion jenseits der 45°.

Dann läuft sie butterweich in der Schiene, hat zig Möglichkeiten zur Feineinstellung (ok, darauf hab ich dann bei der Bosch nicht mehr geachtet)... Sie läuft übrigens auf den eigenen Bosch-Schienen und auch auf der Festool, Makita und DeWalt hab ich noch nicht ausprobiert.

Die Bosch ist sicherlich auch ein gutes Modell, aber für mich ist die Mafell die aktuell durchdachteste Maschine in dem Segment!

In die Mafell hatte ich mich einfach verliebt und war gleichzeitig frustriert im Vergleich mit der Festool. Da spielte die blaue Bosch aber schon lange nicht mehr mit.

Das Schienensystem wechselte Bosch ja auch nicht freiwillig und musste daher auf einen Marktmitanbieter umsteigen in kürzester Zeit. Vielleicht gehört das Angebot der gelabelten Maschine mit zu dem Deal? Keine Ahnung.
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#7
Die Zusammenhänge kennt wohl nur Bosch und Maffell.

Gut, Vorritzer, Seilarrettierung sowie ganze Klappe mit Sägeblattarrettierung hat die Bosch gelabelte GKT55 nicht, der Rest ist aber vorhanden und funktioniert bisher wunderbar.
Von daher passt meine, dank vorhandener GMF1600 und RA32 geraffel samt UFO vorgegebene Entscheidung wohl ganz gut.
Den Tipp zur Fräse habe ich damals im 12do bekommen. Der war gut.


Zum Thema: Man sieht dass es halt Unterschiede gibt. Menschen wie Janus und ich denken über 40 Euro Preisunterschied wohl nicht nach. Andere müssen das leider tun.
Das wichtigste Teil an dem Geraffel ist und bleibt aber das Schneidwerkzeug!
Egal wie das Ding heisst, taugt der Schneideinsatz nix sieht mans am Ergebnis.
Eine guenstige Kappsaege gut justiert und mit gutem Blatt versehen kann da mehr Wert sein als eine Kapex...
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#8
Naja, Michael hat ja mit seiner Premiumkappsäge vom unantastbaren Premiumhirsch die gleichen Probs wie ich mit meiner kleinen und "günstigen" Metabo KGS 216M.

Billige Maschinen/Werkzeug kann man meiner Ansicht nach in zwei Bereiche unterteilen:

1. Schrott: Da wackelt tatsächlich alles vor Inbetriebnahme, die Sollbruchstellen sind tatsächlich schon erkennbar oder bereits in der OVP angeknackt. Führungen sind ungenau oder quasi nicht vorhanden, nen 8er Loch gebohrt wird 9,3mm. Jeglicher Versuch, das durch Geduld und ein wenig Liebe auszugleichen, ist leider vergebens. Je nach Maschine sind die Mißstände sogar gefährlich für die Gesundheit (dazu zählt auch krebserregende Substanz im Gerätegriff).

2. Günstige Maschinen: Haben auch mehr Spiel als bessere Marken, sind nicht präzise und schon gar nicht ab Werk gut eingestellt. Mit mehr Zeit und Geduld beim Arbeiten, zusätzlichen Einstellmaßnahmen und hier und da ein kleines ggf. selbstgebasteltes Zubehörteil mehr helfen da schon Welten weiter. Beispiele: Oberfräse von Einhell, mit ein wenig Liebe kann man die recht gut justieren und wenn man mehr auspasst beim Fräsen, klappt das doch auch recht brauchbar. Wo ich die Festool freihändig oder nur mit Anlauflager nutze, baue ich mir für die Einhell lieber einen einfachen Anschlag aus ner Richtlatte oder dergleichen. Dann passt es auch wieder. Oder: Wenn es eben keine Markenhandkreissäge sein kann, dann baue ich mir für die MacAllister, Einhell oder Güde eben eine Schiene und kann damit auch präziser als mit Bosch PKS65 und Parallelanschlag arbeiten.

Vorher kann man oft mittels genauer Einstellung auch viel noch aus den Geräten rausholen. Das teuerste Gut an einem Werkzeug ist die Arbeitszeit, egal, wo es hergestellt wird. Ich habe mal eine Endmontage von solchen handgeführten Kreissägen gesehen: Die werden mit der Bodenplatte in eine Halterung gespannt und alle Zubehör- und Anbauteile schnell im Akkord angeschraubt. Dabei richtet man sich grob nach Drehmomenten, Anrissen an der Spannschablone und einem groben, statischen Mittelwert. Klar, dass sowas nicht 5m geradeaus sägt.
Hier kann man prima ansetzen: Gerät beim Kauf ansehen, wie stabil es verschraubt ist, ob man Madenschrauben oder andere Dinge hat, um es sich selbst fein einzustellen. Klar, ist da eine Niete, wird es ggf. kniffliger. Aber vielleicht bohrt man sich die auch raus und ersetzt es durch eine Feingewindeschraube.

Kostet alles Zeit, die man nicht für Projekte hat. Aber ich finde es toll, danach auch mit schöner Präzision arbeiten zu können und sich über das Ergebnis zu freuen. Dagegen kann ein Premiumhersteller mit Premiumpreis fast nur enttäuschen, wie man an der letzten Werkstattschau unschwer erkennen kann.

Bei mir ist es neben des sich leisten könnens auch viel des sich leisten wollens. Bei manchen Dingen bin ich gar nicht bereit, mehr Geld für angeblich bessere Produkte auszugeben, wenn ich die Mehrfunktion absehbar nicht brauche oder es auch nur Gelaber ist. Daher wehre ich mich so gegen die Aussage, dass man stets das beste gerade noch ins Budget passende Werkzeug kaufen soll. Warum? An meinem Beispiel sieht man deutlich, wenn ich das so getan hätte, wäre nach der Festool Oberfräse das Budget aufgebraucht gewesen und ich hätte außer der Oberfräse kein anderes, gutes Werkzeug und könnte trotzdem nicht arbeiten.

Mein Güde MIG 190 hat schon einige Jahre auf dem Buckel, hat mit 599 damals mittleres Geld für ein Schweißgerät gekostet. Damals hätte ich auch das dreifache Geld ausgeben können, dann wäre aber kein Budget mehr für gescheite Reparaturbleche usw. vorhanden gewesen. Was will ich dann mit irgendeinem Schweißgerät? Hat es mir Dienste derart geleistet, dass ich zufrieden bin? Ja! Aber eben auch nciht mehr, nette Gimmicks wie doppelten Drahtvorschub, digitales Einstellen usw. wäre nett gewesen, ich habe es aber auch ohne überlebt.

Zu Deiner Pseudobosch: Wenn Du die Maschine schon hast, dann lohnt meiner Ansicht nach kein Umstieg. Willst Du erst kaufen, dann wäre die Überlegung der Aufpreis wert, vor allem, wenn Du mit beschichteten Platten arbeiten willst. Prima arbeiten kann man mit beiden.

Nochwas zur GMF1600: Hab ich inzwischen für meinen geplanten Frästisch ins Visier genommen, da mir die sehr differenzierten Bewertungen zu den Tritonoberfräsen nicht gefallen. Scheint ein digitales Gerät zu sein: Entweder läuft es prima und hat natürlich die besten Ausstattungen, die man sich für den Tischeinbau nur wünschen kann. Oder das Gerät geht kaputt.

Gefunden habe ich die Geräte übrigens erheblich günstiger (inkl. Versand) bei amazon.co.uk, macht 90-100€ Gegenwert aus! Die mittlere bekommt man anstelle für 270€ dann für rund 190€ Gegenwert!
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#9
Naja, alles davon würde ich nicht unterschreiben. Aber vieles schon.

Gegen Bosch "grün" sage ich doch gar nichts. Generell gilt aber auch, dass eben nicht ein Hersteller alle Bereiche gleich gut abdeckt. Manche Geräte baut sogar Güde viel besser als Metabo oder Scheppach.

Zu Einhell, speziell "rot", kann ich tatsächlich sogar sagen, dass dort manche Geräte dabei sind, die auch für fortgeschrittene Ansprüche gut sind! Die Oberfräse gehört für mich jetzt nicht dazu, da finde ich die Bosch 1400 ACE schon besser (aber auch teurer).

Für das gleiche Geld bekommt man da aber schon die 700er Makita, für die meisten Heimwerker absolut ausreichend und eine absolute passgenaue Profifräse. Nur mir weniger "Wumms", da muss man halt filigraner dran arbeiten. Aber wer geht im Hobby schon durch 80mm Buche oder Eiche?

Nochwas zu Bosch "grün": Die finde ich in manchen Bereichen auch gegenüber den eigenen blauen Geräten total überteuert. Beispiel, das ich mir mal notiert hatte:

Den Bosch PBH 3000-2 FRE (oder Vorgänger) bekam ich vor 5 Jahren für 339 Euro, als das Gerät neu auf dem Markt war.
Den Bosch GBH 2-28 DV zur gleichen Zeit für 229 Euro und 3 Jahren Garantie, im Systainer. Das war noch das Gerät ohne Wechselfutter (von dem ich auch dringend abraten kann, btw).

Es wurde dann natürlich "blau", der grüne kostete erheblich mehr und bringt keinen Leistungsvorteil. Inzwischen sind die Preise auch umgekehrt zu sehen. Das kann man so fortsetzen, gerne auch bei Winkelschleifern, da kann man nicht ernsthaft einen grünen Bosch oder einen Metabo kaufen  Laught

Ansonsten sind die Teile gut, gerade die Akkuschrauber und Bohrmaschinen sind prima. Auch Zubehör ist toll, die Bohrer und die Fräser sind tadellos gearbeitet und geschliffen. Mein erstes Fräserset frü die Oberfräse war von Metabo, da war an allen -wirklich allen!- Schneiden ein Grat und auch deutliche Scharten. Nochmal: An allen Schneiden und allen Fräsern! Das Set ging sofort zurück und wurde dann durch ein Grundset in Bosch "grün" und nötige Einzelfräser von Festool bzw. ENT ergänzt.

Sozusagen gibt es für mich keine "no-go"-Marken, zumindest kaum welche. Umgekehrt, von Skil oder Lux habe ich noch kein Elektrowerkzeug gesehen, dass ich auch nur ansatzweise gekauft hätte. Aber der Rest ist ok, auch die billigen Marken!

Also gilt mal wieder, es kommt drauf an, was man mit machen will.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

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