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Absaugautomatik für Programierer (ATmega/Arduino)
#1
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#2
Moin,

schicke Idee. Allerdings würde ich das Messsignal von der Spule durch einen OPV schicken, Differenzverstärker. Da sich in der Suple eine Wechselspannung induziert, mit welcher ein Mikroprozessor nicht sonderlich gut klar käme, sollte in diese Leitung vielleicht auch eine Dioden-Kondensator-Anordnung zur Gleichrichtung und Glättung mit rein. Dann ist das wie ein kleines Netzteil, dessen Ausgang nur zur Spannungsmessung dient. Wird ein großer Verbraucher eingeschaltet, sinkt die Spannung in der Leitung minimal, was der Mikroprozessor am ADC-Port registriert und ein Relais einschaltet. Der große Vorteil eines Mikroprozessor (ich würde spontan den Atmega8 vorschlagen) ist, dass man auch ein Display und einige Taster anschließen könnte. Dadurch wird es möglich, Parameter wie die Nachlaufzeit variabel zu gestalten. Der Benutzer stellt seine gewünschte Nachlaufzeit mittels der Taster ein, welche danach in den internen EEPROM des Atmega8 abgelegt wird. Dadruch geht diese Einstellung auch beim ausschalten nicht verloren und kann durch eine Einleseroutine beim Einschalten ausgelesen werden. Auch könnte man einstellen, ob ein 230V oder ein Starkstromverbraucher angeschlossen ist, so dass entweder nur 2 Relais auslösen (L1 + N) oder 4 (L1, L2, L3, N). Wobei hierbei eine automatische Erkennung sinnvoll wäre. Denn stellt man bei einem 400V Verbraucher versehentlich 230V ein und der Motor bekommt nur eine Phase zugeführt, so dürfte das dem Motor sicherlich nicht gut tun.

Kurz gesagt, so ein Mikrokontroller bietet nahezu unendliche Möglichkeiten und ist daher aus meiner Sicht die ideale Steuerung für solch eine automatische Absaugsteuerung.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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#3
Ah alles klar. Der Sensor ist also ein fertiger Sensorchip, welcher mit Mikrokontrollern kommunizieren kann. Klasse. Macht das alles natürlich einfach. Hatte das in der Zeichnung im ersten Beitrag so aufgefasst, dass der Sensor aus einer Spule und einem Widerstand besteht und dort die induktive Spannung gemessen würde.

Was mir gerade so durch den Kopf spukt, aber nur für 230V Geräte verwendbar wäre:

Mikrokontroller fragt stetig den Stromsensor ab -> wird ein relevanter Stromfluss gemessen, wird über einen Kontakt einer Funksteckdosen-Fernbedienung eine bestimmte Funksteckdose (die an welche die Absauganlage hängt) eingeschaltet. Wird länger als X Sekunden kein Stromfluss mehr gemessen, wird die Steckdose vom Mikrokontroller über die Fernbedienung wieder aus geschaltet.

Diese Variante würde ich favorisieren, da ich in meiner Werkstatt keine 400V-Leitung habe und entsprechend auch keine derartigen Geräte. Zum anderen müsste ich dann nicht selbst an 230V Leitungen ran und es wäre nur die reine Elektronik zusammen zu basteln. Und das klappt. Hab zuhause etliche Sensoren für die Wetterstation selbst gebaut. Verwendung finden AVR-Mikrokontroller, programmiert unter Bascom.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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#4
hmm, ich glaube das wird schwierig alles bei einem Shop zu bekommen. Aber vielleicht könnte man ja eine private Sammelbestellung organisieren. Kommt halt auch darauf an, wie viele Leute sich finden. Und ob sich das überhaupt lohnt.
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#5
Verstehe ich Dich richtig? Einer bestellt alle benötigten Teile und verteilt sie dann an die anderen? Wäre eine Idee. Dazu müsste bekannt sein, wer alles mit macht und wie viele Exemplare eines bestimmten Bauteils jemand haben möchte. Einer von uns bestellt dann die Bauteile bei den entsprechenden Händlern, hortet sie bei sich, bis alle Bestellungen eingetroffen sind und schickt sie dann an die einzelnen Empfänger weiter.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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#6
Skull, ich bin gespannt!

Komme eigentlich aus der Bascom-Ecke aber C kann ich auch noch ein wenig verstehen.
"Wolle Rose kaufe?" Smile

Viele Grüße
Mathias
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#7
Moin, also ich kann nur Bascom. C ist mir gänzlich fremd. Aber Bascom macht sich ordentlich. Schöne, übersichtliche, verständliche Syntax, strukturierter Programmaufbau und irgendwie ist damit auch nahezu alles möglich. Jeder Wetterstationssensor den ich damit aufgebaut habe, funktionierte stets nach etwas Optimierung ordungsgemäß. Da sollte sich das Projekt geradezu einfach umsetzen lassen. Da ich großer Display-Fan bin, welche immer 5V benötigen, andernfalls benötigen sie eine negative Kontrastspannung und 5V Netzteile welche dank Smartphone Raspberry und Co, reichlich zu haben sind, würde ich die Schaltung auch auf 5V Basis aufbauen. Auch gibt es Relais mit einer Stuerspannung erst ab 5V aufwärts.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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#8
Klasse, dass es hingehauen hat, Skull!
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#9
(20.05.2017, 20:06)Skulltronics schrieb: Zumindest muss man bei dieser Lösung keine 230/380v über die Elektronik jagen.

Das stimmt absolut!  Thumbs Up
Gerade beim Testen sollte man, wenn irgendwie möglich, hohe Spannungen vermeiden.
Programmtechnisch hätte ich das in Bascom ähnlich gemacht: Timer mit Flankenwechsel laufen lassen.
Jetzt fehlt nur noch etwas LED Bling-Bling  Cool

Viele Grüße
Mathias
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#10
Display geht immer! Thumbs Up Cool Thumbs Up 

Bei meinem FU sehe ich z. B. als Bargraph die momentane Belastung.
Äußerst hilfreich!

Keine Servos - selbstgebaute Elektromagnete! Du brauchst ja nur offen oder geschlossen.
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