11.01.2023, 10:18
Hallo zusammen,
Mir ist diese Kappsäge zugelaufen. Sie stammt von einer Entrümpelung in einer Lagerhalle und sollte weggeworfen werden. Vielleicht auch deswegen, weil das Netzkabel abeschnitten war und man dachte, das Ding ist eh kaputt. Bevor ich angefangen habe das Teil wieder etwas aufzupeppen, hat es Fachmann auf Isolationsschaden geprüft und nichts gefunden.
Die Säge war nicht komplett und ich hatte die Hoffnung, dass ein paar Teile von meiner defekten TGS 172 passen. Das Sägeblatt ist auch aus meinem Fundus. Es war ein Spitzzahn-CV-Blatt drin. Sowas verwendet man heutzutage nicht mehr. Der Längenanschlag war dabei. Füsse gab es bei diesem Modell noch nicht. Wir habe früher wie die Asiaten auf Youtube gearbeitet und sind auch auf dem Boden herumgerutscht. Deswegen habe ich ein einfaches Untergestell mit Rädern gebaut.
Die Säge ist eine Kombination aus Kapp- und Tischkreissäge. Die türkisfarbenen Teile stammen von meinen defekten TGS 172. Ebenso die gelbe Schraube zur Höhenverstellung. Spaltkeil war keiner dabei und der von meiner alten Maschine passte nicht. Aber einen Spaltkeil hat bei diesen Maschinen früher keiner verwendet und in den miesten Firmen, die so Ding hatten, war er nicht mehr da. Auf dem rechten Bild sieht man die Halterung für den Spaltkeil.
Die Schraube für die Höhenverstellung musste ich kürzen, die war zu lang. Die Feder dahinter stammt auch von meiner alten Maschine. Die eingebaute Feder war ausgeleiert. Der Federeinbau war ein ziemliches Gefrickel.
Die Klemmvorrichtung für den Drehtisch stammt auch von meiner defekten Säge und würde angepasst.
Der schwarze Hebel ist ein Tiefenanschlag für Gehrungsschnitte. Wenn er nach vorne zeigt, ist die Säge für Gehrungschnitte eingestellt, nach hinten für Winkelschnitte mit entsprechend mehr Schnittbreite. Wenn man nun das Umstellen vergißt, schneidet man beim Gehrungsschneiden in den Maschinentisch. Da das bei dieser Maschine nicht der Fall war, gehe ich davon aus, daß sie nicht oft im Einsatz war und nur deswegen so versifft aussieht, wei sie jahrelangin einer Ecke herumstand. Die Lagersind einwandfrei und sie schneidet auch 100-prozentig im Winkel. Mit 15 cm Kappbreite ist es natürlich keine zeigegemässe Kappsäge mehr, aber bestimmt robuster als die meisten heutigen Sägen.
Da war die Welt noch in Ordnung. Made in Germany. Die Säge dürfte ca. 50 Jahre alt sein. Ich habe in jungen Jahren mit solchen Sägen Holzdeckenbretter zugeschnitten. in meiner Jugend hätte ich mir so ein Teil bestimmt nicht leisten können. Diese Sägen haben locker ein Gesellenmonatslohn gekostet.
Mir ist diese Kappsäge zugelaufen. Sie stammt von einer Entrümpelung in einer Lagerhalle und sollte weggeworfen werden. Vielleicht auch deswegen, weil das Netzkabel abeschnitten war und man dachte, das Ding ist eh kaputt. Bevor ich angefangen habe das Teil wieder etwas aufzupeppen, hat es Fachmann auf Isolationsschaden geprüft und nichts gefunden.
Die Säge war nicht komplett und ich hatte die Hoffnung, dass ein paar Teile von meiner defekten TGS 172 passen. Das Sägeblatt ist auch aus meinem Fundus. Es war ein Spitzzahn-CV-Blatt drin. Sowas verwendet man heutzutage nicht mehr. Der Längenanschlag war dabei. Füsse gab es bei diesem Modell noch nicht. Wir habe früher wie die Asiaten auf Youtube gearbeitet und sind auch auf dem Boden herumgerutscht. Deswegen habe ich ein einfaches Untergestell mit Rädern gebaut.
Die Säge ist eine Kombination aus Kapp- und Tischkreissäge. Die türkisfarbenen Teile stammen von meinen defekten TGS 172. Ebenso die gelbe Schraube zur Höhenverstellung. Spaltkeil war keiner dabei und der von meiner alten Maschine passte nicht. Aber einen Spaltkeil hat bei diesen Maschinen früher keiner verwendet und in den miesten Firmen, die so Ding hatten, war er nicht mehr da. Auf dem rechten Bild sieht man die Halterung für den Spaltkeil.
Die Schraube für die Höhenverstellung musste ich kürzen, die war zu lang. Die Feder dahinter stammt auch von meiner alten Maschine. Die eingebaute Feder war ausgeleiert. Der Federeinbau war ein ziemliches Gefrickel.
Die Klemmvorrichtung für den Drehtisch stammt auch von meiner defekten Säge und würde angepasst.
Der schwarze Hebel ist ein Tiefenanschlag für Gehrungsschnitte. Wenn er nach vorne zeigt, ist die Säge für Gehrungschnitte eingestellt, nach hinten für Winkelschnitte mit entsprechend mehr Schnittbreite. Wenn man nun das Umstellen vergißt, schneidet man beim Gehrungsschneiden in den Maschinentisch. Da das bei dieser Maschine nicht der Fall war, gehe ich davon aus, daß sie nicht oft im Einsatz war und nur deswegen so versifft aussieht, wei sie jahrelangin einer Ecke herumstand. Die Lagersind einwandfrei und sie schneidet auch 100-prozentig im Winkel. Mit 15 cm Kappbreite ist es natürlich keine zeigegemässe Kappsäge mehr, aber bestimmt robuster als die meisten heutigen Sägen.
Da war die Welt noch in Ordnung. Made in Germany. Die Säge dürfte ca. 50 Jahre alt sein. Ich habe in jungen Jahren mit solchen Sägen Holzdeckenbretter zugeschnitten. in meiner Jugend hätte ich mir so ein Teil bestimmt nicht leisten können. Diese Sägen haben locker ein Gesellenmonatslohn gekostet.
MfG
Walter
Der Weg ist das Ziel
Walter
Der Weg ist das Ziel