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Nutzt ihr "KI" für das Hobby?
#1
Hallo zusammen. 

Ich bin gerade auf Ideensuche da ich im Frühling das Wohnzimmer renovieren will und dann auch ein neues TV Sideboard brauche das Platz für Verstärker, Spielkonsolen, Plattenspieler und sonstiges hat. Auf der Suche nach Inspiration hab ich mal ein Paar "KI" Tools (eine richtige KI ist das ja noch lange nicht) ausprobiert die mir Bilder nach Beschreibungen generieren können. Was da raus kommt ist schon ziemlich gut und hilft mir zu entscheiden, was ich mir da hin bauen soll. Ich bin halt jemand der etwas sehen muss um es sich vorzustellen. 

Wie ist das bei euch? Nutzt ihr auch solche Tools, sucht ihr direkt nach Bildern oder geht ihr noch ins Möbelhaus, wenn euch die Ideen ausgehen? 

Und falls sich da jemand auskennt: Gibt es ein Tool, das mir vielleicht gleich einen Bauplan zu dem gewünschten Möbel ausspucken kann? Das wäre toll, ich hab schon kaum Zeit zum basteln, da will ich nicht noch Pläne kritzeln die nachher doch verworfen werden  Tongue.
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#2
Moin,

ich verlasse mich da auf meine Kreativität und übernehme auch schon mal Designe von Sachen oder Möbel die ich irgendwo sehe in abgeänderter Form als Inspiration. Ich arbeite zwar in der IT aber bin kein Freund von KI. Zum denken gebrauche ich dann doch lieber meine Kopf. Wink

Gruß Don
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#3
(18.12.2024, 12:33)DonRedhorse schrieb: ... Ich arbeite zwar in der IT aber bin kein Freund von KI. Zum denken gebrauche ich dann doch lieber meine Kopf.  Wink

Gruß Don


Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up

Wolfgang
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#4
KI ist die falsche Bezeichnung. RS für Raffinierte Statistik träfe es besser.

Wer das Thema gerne mal de-mystifizierend näher gebracht haben möchte, dem empfehle ich die Bücher "Die KI war's" oder "Der Algorithmus hat kein Taktgefühl" von Katharina Zweig.

Ich selber arbeite auch in der IT, befasse mich sogar fachlich - unter anderem - mit dem Thema KI, und glaube nicht, dass es wieder "weggeht". Jede/r sollte schauen, ob und wofür ihr/ihm die Services einem Nutzen oder Mehrwert bringen und sie dafür wie ein Werkzeug benutzen. Aber: Nicht für jeden wird KI Mehrwert bringen, und das insbesondere dann, wenn es um Kreativität geht.

Mir fällt im Moment auch nicht ein, wo KI mir bei Hobby "Holzwerken" helfen kann. Auch deswegen, weil ich überwiegend mit Handwerkszeugen arbeite, nicht mit Maschinen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die KI bereits in eine Shaper Origin Einzug gehalten hat oder halten wird. Oder in CAD-Programme. Bestimmt gibt es noch andere Produkte, diese Aufzählung sollte nicht erschöpfend sein.

Gruß
Peter
Sawdust is man-glitter!
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#5
(18.12.2024, 17:37)KleineWerkstatt schrieb: KI ist die falsche Bezeichnung. RS für Raffinierte Statistik träfe es besser.

Stimmt, das stört mich auch immer ein wenig. KI ist in dem Fall eher eine PR-Masche denn intelligent sind die Programme nicht. 

Ich will auch niemandem die Kreativität absprechen aber als Inspiration finde ich das schon nicht schlecht. Für mich persönlich macht es keinen Unterschied ob ich bei Google nach "TV-Sideboard" suche und mir da Ideen hole, mir solche Möbel im Möbelhaus anschaue oder ein Programm ein Bild nach meinen Vorgaben erzeugen lasse. Genau nachbauen kann ich das sowieso nicht aus Mangel an Material, Zeit oder schlicht können/Talent.

Von der Shaper Origin hab ich einen aktuellen Prospekt da, der war bei dem neuen Sägeband meiner Bandsäge dabei. Darin stand noch nichts von KI, dürfte man bei den Preisen aber schon fast erwarten Wink. Bei einer CNC fände ich das aber schon nicht schlecht. Brett reinlegen und dem Gerät per Sprachsteuerung sagen "Säg mir einen Kreis mit 10cm Durchmesser" ohne erst in einem Programm herum fummeln zu müssen. Aber dafür bräuchte ich eine CNC. Und Platz dafür.
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#6
Es gibt Anwendungsbereiche, da hat KI durchaus ihre Berechtigung. Kennzeichenerkennung und Objekt- bzw. Personenerkennung bei Kamera-Systemen zum Beispiel. Damit ist speziell die Unterscheidung zwischen z. B. Fahrzeugen, Personen und Tieren gemeint (keine Gesichtserkennung!) Oder das Ablesen des Zahlerstands eines dummen Wasserzählers mittels einer Kamera.

Für's Data-Mining und die Auswertung dessen sowie kreative Ergüsse ist der Kram noch nicht reif genug.  Meiner Meinung nach.

Ich versuche den Kram aktuell zu vermeiden, da man dem Ergebnis eh nie trauen kann - und wenn ich das eh kontrollieren muss, kann ich's auch gleich selbst machen.

Auf Arbeit wollen die uns da ran führen, aber für meinen Tätigkeitsbereich macht das keinen Sinn, daher habe ich alles dahingehend am Rechner deaktiviert und ausgeblendet, was ich als Nicht-Admin deaktivieren und ausblenden kann.

MfG
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#7
Ich habs auch schon auf ähnliche Weise genutzt. Neues Bad, mal grob visualisieren lassen. Natürlich kommt dabei alles mögliche raus, aber man kann sich schon mal ein Grobes Bild der Zusammenstellung machen. Von dem her spart man sich schon enorm Zeit.
Privat und beruflich versuche ich hin und wieder Liner zur Unterstütung anzuwenden. So 50/50 bringts mir auch was. Die Standard KI-Tools die von Google&Co so angeboten werden kann man getrost in die Tonne tretetn. Nicht einmal war mir das eine Hilfe. Enweder sind die Antworten falsch, komplett inhaltsleer oder so wage, dass die Information auch nichts bringt. Spielzeug halt.
Ansonsten fallt mir für das Hobby wenig ein, wo mir KI behilflich sein könnte.

Das Problem, das manche hier anmerken liegt eigentlich daran, dass wir "Normalos" die Technik auch falsch nutzen. Wir versuchen aus undefinierten Datenpools Informationen für uns zu ziehen, was aber mangels Zielgerichtetem Input aber nur mäßige Ergebnisse liefern kann. Der bessere Weg wäre die Modelle selbst mit den relevanten Informationen zu füttern. Und da wirds dann halt schon in der Vorbereitung tricky
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#8
Naja, ich denke wir sind alle etwas durch solche Sachen wie StarTrek und Knightrider geprägt. Wir fragen die Maschine irgendwas und sie soll die Antwort selbstständig heraussuchen. Oder, wie im Fall von StarTrek speziell, in mehreren Schritten vorgehen, indem bei zu vielen Ergebnissen zuerst eine Anzahl der Ergebnisse ausgegeben wird, dann auf Wunsch eine Einschränkung auf die Quellen, bevor das eigentliche Ergebnis ausgegeben wird.

Dabei ist die Interaktion dann wie in einem Gespräch und die KI hört dem Fragesteller kontextbezogen nach jeder Antwort zu, um evtl. noch nachliefern zu können, sofern gewünscht.

Das klappt noch nicht so, wie man das eben erwartet. Dazu muss man sich Mal ein paar Szenen von den Holo-Decks angucken, wo der jeweilige Protagonist etwas über Sprachbefehle entwirft.

Zwei Beispiele, die mir da in den Sinn kommen sind zum Einen die TNG-Folge, wo Crewmitglieder immer nachts entführt werden und nachher dann im Zuge der kollektiven Zeugenbefragung den Stuhl im Untersuchungslabor nachbilden. Zum Anderen und noch viel treffender die Folge aus Voyager, wo mittels der anthropologischen Datenbank der Erde, einer DNA-Analyse der einheimischen Spezies eines Planeten auf dem sie gerade zu Besuch sind und einigen Sprachbefehlen eine Verbindung zu unseren Dinosauriern (!) hergestellt werden konnte. Sprachbefehle, weil die KI einige Bezüge nicht selbst herstellen konnte und einen kleinen verbalen Schubs gebraucht hat. Leider kenne ich die Namen der Folgen nicht aus dem Kopf, so'n Hardcore-Trekkie bin ich auch nicht.

Vom Inhalt Mal abgesehen: Solch' eine Art der Interaktion mit KI erwarten die Leute, ob nun mündlich oder schriftlich.

Aber bis wir da sind, dauert es noch.
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#9
(19.12.2024, 20:09)chili schrieb: ...
Das Problem, das manche hier anmerken liegt eigentlich daran, dass wir "Normalos" die Technik auch falsch nutzen. Wir versuchen aus undefinierten Datenpools Informationen für uns zu ziehen, was aber mangels Zielgerichtetem Input aber nur mäßige Ergebnisse liefern kann.
...

Da ist was dran und auch wieder nicht.

Zielgerichteter Input ist möglich, muss aber erlernt und geübt werden bzw. ist nicht intuitiv. Bei LLMs wie ChatGPT ist das Stichwort Prompt Engineering. 

Davon abgesehen muss man an KI mit einer anderen Haltung zum Ergebnis ran gehen und umdenken. 

Bisher konnten wir uns sicher sein, dass der Computer bei der Aufgabe 1 + 1 die korrekte Antwort 2 gegeben hat. 

Bei KI ist die Antwort aber 2 mit einer Wahrscheinlichkeit von z.B. 80% (wobei der Punkt, dass das Ergebnis mit einer Wahrscheinlichkeit behaftet ist nicht erwähnt wird und man das wissen muss, ebenso, dass KI gerne halluziniert) . Oder anders ausgedrückt, das Ergebnis liegt irgendwo zwischen 1,6 und 2,4. Was im Umkehrschluss bedeutet: Der Mensch vor der Maschine muss sich mit der Materie auskennen und das Ergebnis kontrollieren, bewerten und gegebenenfalls korrigieren, wenn er KI nutzt.

In einigen Fällen kann das sehr aufwendig sein, und deswegen hat die Aussage, dann mache ich es doch gleich selber, dort absolut ihre Berechtigung.

Auf der anderen Seite gibt es durchaus Vorteile. Ich habe kürzliche eine Stellenausschreibung mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Das hat mich 5 Minuten inkl. zwei Korrekturen gekostet, die ich mit einem spezifischeren Prompt hätte vermeiden können. In früheren Fällen ohne ChatGPT hat mich das gerne schon mal eine halbe bis dreiviertel Stunde gekostet.

Ich will auf gar keinen Fall sagen, dass das exemplarisch für den Einsatz von KI ist. Aber für mich ist es wichtig, so etwas auszuprobieren, damit ich für mich beurteilen kann, in welchem Fall KI mir Vorteile bringt und wo eher nicht.

Abschließend zu dem Thema möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich mich zwar mit KI befasse, aber auch nicht vollständig glücklich mit ihr bin. Ich bin mal gespannt, wann die Diskussionen zum Thema Nachhaltigkeit und Energieverbrauch im Vergleich zum Nutzen von KI lauter werden.

Peter
Sawdust is man-glitter!
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