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Vorbereitung eurer Projekte
#1
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#2
Ich hab einen groben Plan im Kopf. Die Feinarbeit mache ich dann beim Bau. Eventuell mache ich eine Skizze. Es müssten schon richtig komplexe Projekte sein dass ich mir die Mühe mit einem CAD Programm mache
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#3
Hallo,

ich mache i.d.R. eine Zeichnung. Zunächst eine ganz grobe Skizze, dann packe ich meine alte A3-Zeichenplatte aus und zeichne eine Draufsicht und eine perspektivische Ansicht. PC-Programme zur Planung sagen mir nicht so zu, ich bin da eher altmodisch veranlagt und sitze beim zeichnen auch zudem gerne draußen (außerdem sitze ich beruflich viel am PC, da will ich das nicht auch noch abends machen müssen).

Zwar ändern sich auch meine Projekte während der Bauphase manchmal, trotzdem kann ich die maßstäbliche Zeichnung hernehmen, um z.B. Maße genau abzunehmen und auch dementsprechend vorher schon die Kosten grob einzuschätzen, indem ich die benötigten Platten, Hölzer, o.ä. grob kalkulieren und vergleichen kann. Und mir hilft die Visualisierung bei der Einschätzung, wie die Proportionen wirken.
Außerdem will ich bei Beginn schon alles da haben, was ich brauche (zumindest was die ersten Bauphasen angeht), ich hasse es, wenn ich ständig wegen Kleinigkeiten zum Baumarkt muss, ich will da einfach keine Zeit drauf verschwenden.

Eine gute Vorbereitung (finde ich) ist alles, sonst endet man (wie der Gruppe, der alte Baschdler Wink ) manchmal mit verschnittenen oder falschrum verleimten Sachen. Wenn man sich vorher die Mühe macht, zumindest einen groben Plan anzufertigen und auch die Teile zu markieren, dann spart man sich hinterher viel Ärger und vor allem Zeit. Ich habe abends nach dem Dienst nur wenig Zeit und die möchte ich nicht mit ärgern verbringen, sondern mit entspannendem Handwerk.

Aber wie bei allem gilt auch hier: Erlaubt ist, was Spaß macht! Der eine machts halt so, der andere schafft einfach drauflos.

Gruß Simmi
Mfg Simmi (aus dem Werkstall)
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#4
Kommt auf das Projekt an.

Mein Treibhaus (s. Thread Werkstattschau #18) habe ich natürlich mit einer Handzeichnung vorgeplant, da ich ja hier durch die Doppelstegplatten an ein bestimmtes Maß gebunden bin und vorab auch einen groben Überblick über die Kosten haben wollte.

Bei Sachen wie Insektenhotel, Pfeifenschrank oder Unterschrank für die GTS 10 etc. bin ich bei Gruppe: Einfach machen! Sonst brauche ich fürs Planen am Ende länger als fürs Bauen, denn mit diesen ganzen Programmen dafür stehe ich auf Kriegsfuß...

Gruß Monty

Gruß Monty
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#5
Bei mir kommt es auch drauf an. Meist hat man ja gewisse Vorgaben, wie bespielsweise bei einem Schrank:

Höhe de rSchubladen = wie hoch ist das Lagergut, Tiefe des Schranks, Höhe, Breite anhand der örtlichen Gegebenheiten.

Danach mach ich schon eine Freihandskizze, damit ich später nicht einen Aspekt übersehen habe. Alles im Kopf zu behalten auf den mm finde ich schwierig, obwohl ich schon ein Kopfplaner bin und ein gutes räumliches Denkvermögen besitze.

Viele Objekte haben dann an die 8-20 Parameter, die es einzuhalten gilt.

Sofern ich komplexere Dinge baue, bei denen wiederum Plattenstärken, Furnieraufschläge usw. mit rein müssen, wird es doch eine genaue Zeichnung. Wenn ich das schnell brauche und nur wenige, aber genaue Aspekte berücksichtige, dann greif ich zu meinem Rotring Zeichenbrett.
Wenn es ein sehr komplexes Dingen wird, dann muss SketchUp her, aber ich bin in dem Programm auch nicht so geübt.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#6
Ich habe mir vor ca 2 Jahren eine stabile A4 Kladde als Skizzenbuch zugelegt. Da kommen alle Ideen rein, auch Fotos von Dingen, die mich zu irgendwas inspirieren, oder auch mal eine Seite aus einem Möbelprospekt, oder so. Kommt was in die konkrete Planung skizziere ich mit Bleistift und Radiergummi freihand - oder nehme Maße von einem Vorbild ab, notiere zur Verfügung stehende Stellfläche oder ähnliches. Wenn das Material feststeht, werden die Maße genauer, die angedachten Verbindungen werden ergänzt bis letztendlich die Bemaßung der Einzelteile steht.

Vieles wird jedoch erst beim Machen ergänzt, so ist die Zeichnung meist zeitgleich mit dem Projekt fertig - mmmh!

Aber, so ist es wenigstens reproduzierbar.

LG
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#7
Ich sitze tagtäglich 8 - 10 Stunden vor dem Rechner.
Wenn ich bei vielen Youtubern höre "Ich hab vorher in Sketchup einen Plan gezeichnet.." Da könnte es mir wirklich vergehen mit der Bastelei.
Ich will machen, nicht zeichnen. Schon gar nicht am PC.

Deshalb habe ich beim Basteln meist nur grobe Vorgaben (erhalten oder mir selbst gestellt) und meinen ungefähren Plan im Kopf.
In den wenigsten Fällen mache ich vorher eine grobe Skizze.
Das aber allenfalls um Materialstärken korrekt zu berechnen und nicht wegen einem fehlenden Brett nochmal losfahren zu müssen.

Selbst größere Sachen wie meine Kappsägestation oder mein Vordach vor der Haustüre habe ich schon ohne irgendwas in der Hand gebaut.
Einfach drauflos. Wie der Tuppe Angel
Ich muss aber sagen daß ich schon das eine oder andere gebaut habe und ein Wenig Erfahrung vorhanden ist.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#8
Hi,
ich kritzel zunächst immer auf Papier herum, bis ich von den Details eine etwas konkretere Vorstellung bekomme. Wenns kompliziert wird, wie eine dreidimensionale Eckverbindung (Verzapfung) dann schnitze ich schon mal mit Balsaholz die einzelnen Elemente. Das erspart mit Fehlversuche.
Bei dem Entwurf meiner Absauganlage habe ich Sketchup benutzt, da meine Zeichkünste nicht ausreichen so viele kleine Details übersichtlich darzustellen. (Bei 3-D-Ansichten wird's schnell ein unübersichtliches Knäuel von Linien.) Ich habe zwar vor Jahren mal technischens Zeichnen gehabt, aber 5 Ansichten zu konstruieren ist mir auf dem Papier zu mühsam.
Bei einem Schuhkarton reichen mit Brettdicke und Innen- oder Außenmaße. Das schaffe ich direkt auf der Werkbank.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#9
Bei mir ergibt sich die Planung meistens durch das vorhandene Material. Das heißt, ich habe erst mal eine grobe Vorstellung im Kopf und schaue dann in meinem Materiallager, was ich vom vorhandenen Material verwenden kann. Dadurch ergeben sich dann meistens andere Abmessungen, als ursprünglich geplant.
Gruß
Günther

Theoretisch müsste ich praktisch alles können.
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#10
Ich hab mir diese Mischarbeit von Kopfarbeit und perfide genauen Zeichnungen angewöhnt am VW Käfer. Manche Dinge sind eben auch im Kopf nur noch schwer planbar und erfordern dann, einwandfrei ausgeführt zu werden. Eine Zeichnung erlaubt auch die Reihenfolge des Vorgehens zu planen.

Sicher geht vieles mit Übung im Kopf, aber mir kann keiner erzählen, dass man alles vom Keller bis unters Dach mittels Kopfdenken bauen kann.

Die Frage ist, kann man es auch mal mit dem Hammer zusammenkloppen wie Michael, oder muss es auf Anhieb sitzen. Bei einem 50 Jahre alten Auto mag ich nicht dreimal was reinschweißen und nach Verzug immer größer raustrennen, da leidet Blech und die ganze Substanz. Das muss eben passen und so verbringt man auhc mal einen Arbeitstag nur mit dem Schnippeln von Pappförmchen, bis man dann innerhalb von 2 Stunden alle Blecharbeiten erledigt und einschweißt.

Am Ende halte ich es auch für eine Geldfrage, obwohl ich mir sicher da mehr als der Durchschnitt leisten kann. Ich arbeite sehr viel mit Zuschnittplanern und Optimierungen, weil ich das einfach nicht Pi mal Auge machen mag, am Ende bleibt oft viel zuviel wieder übrig. Auch da hab ich inzwischen Übung, aber eben nicht die gleiche Präzision wie ein Optimierungsprogramm.

Für einfache Kästchen ist das auch wieder anders, aber komplexe Konstruktionen erfordern schon Planung und Sorgfalt, um am Ende auch auf die erforderlichen Spezifikationen zu kommen.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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