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Welche Kappsäge würdet Ihr kaufen ?
Bosch GCM 8 SJL Professional
81.82%
9
Metabo KGS 254 m
18.18%
2
11 Stimme(n)
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Entscheidungshilfe - Kappsäge - Bosch vs. Metabo
#1
Question 
Sorry, der Inhalt wurde auf Wunsch des Users entfernt.
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#2
Bisher haben 3 Leute für die Bosch abgestimmt, aber keiner hat mal was dazu geschrieben - schade!

Gefällt euch bei der Bosch die Farbe besser oder was war der Grund für die gewählte Option?
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#3
Meine -kleinere- Kappsäge von Metabo ist ziemlich vernudelt und verstellt schon ab Werk gekommen.
Anfragen bei Metabo nach einer Einstellanleitung waren vergeblich. irgendwann erwischte ich dann einen am Telefon der meinte, eine Metabo kommt ab Werk perfekt eingestellt, eher sei ich nicht in der Lage, die richtigen 90° auszumessen.

Einstellanleitungen sind deshalb wichtig, weil man mehrere Achsen aufeinander abstimmen muss. Dabei hat jedes Gerät eine optimale Reihenfolge, in der man die Einstellungen vornimmt. Nun, eine Metabo verstellt sich wohl angeblich nie. Ahja.
Ich machte noch drei weitere, spannende Erfahrungen mit dem Kundendienst dieser Firma, u.a. mit einem WInkelschleifer für 189 Euro, der noch innerhalb der Gewährleistung war und dessen Reparatur mir zunächst vorgetäuscht und danach sogar verweigert wurde, weil ich angeblich Schrupparbeiten damit gemacht habe. Tatsächlich wurde er von mir nur zum Trennen benutzt, von Trockenbauprofilen. Aber darauf gehe ich jetzt hier nicht weiter ein, kurz: Vielleicht sind die Geräte nicht schlecht, aber die Großkotzigkeit und eine derart miese Behandlung habe ich nichtmal bei Billigheimern wie Ryobi erlebt. Dazu muss ich anmerken, dass das ganz verschiedene Erfahrungen aus unterschiedlichsten Anlässen waren, aus den vergangenen rund 12 Jahren. Für mich der Grund, niemals etwas von diesem Hersteller zu erwerben, aber es werden sich auch genug nach meinem Post hier finden, die ganz zufrieden sind mit dem Hersteller und andere Erfahrungen haben.

Bosch tickt da meiner Erfahrung nach anders, auch da erlebt man mal schlechten Service. Aber grundsätzlich sind sie gut aufgestellt, auch mit Ersatzteilen, die Beratung ist gut und bei Pro sogar am Wochenende vorhanden, falls notwendig. Reparaturen werden ordentlich und präzise ausgeführt, die Geräte kommen in einem neuwertigen Zustand zurück, fetten, schmieren und einstellen tun sie die auch.

Bei mir würde es bei groben Arbeiten sicherlich künftig eine Dewalt oder Bosch werden, ggf. noch Makita. Bei hochpräzisen Ansprüchen eine Festool, aber ich denke, dafür eignet sich dann sowieso eher eine Rahmenlehre für die Tischkreissäge.
Bosch wäre meine erste Wahl, da ich gute Erfahrungen mit deren Service habe, dort ein File mit zig Geräten und damit auch ernstzunehmender Kunde bin. Dafür erwarte ich auch eine vernünftige und professionelle Behandlung, anders als jemand, der sich einmal einen kleinen Akkuschrauber von denen im Baumarkt gekauft hat.

Ich kann nicht klagen, der Service ist gut. Sicher bekommt man nicht immer die gleiche Kulanz oder hört nicht immer das, was einem passt. Aber das ist nur fair und man kann damit leben. Reingelegt fühlte ich mich bei denen jedenfalls noch nie.

Noch was zu den Geräten selbst:
Mir liegt der waagerechte Griff an einer Kapp- Zugsäge von Metabo besser als der senkrechte Griff von vielen anderen Herstellern. Ich finde, dass ich selbst damit mehr Gefühl habe beim Sägen. Aber das ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden.

Letzter Hinweis wegen der Sägeblätter: Denke nichtmal dran, die Sägeblätter aus der Kappsäge in der Tischkreissäge zu verwenden, oder umgekehrt. Auch wenn die Durchmesser passen, es ist hoch lebensgefährlich! :-)
Auf den Gedanken kam ich früher auch mal, und hatte einen guten Freund, der mir das mal in Ruhe erklärt und gezeigt hat. Einfach niemals machen.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#4
Information 
Servus,

zu den Maschinen selber kann ich leider nichts sagen.

Nur generell eine Info zu den Griffen der Sägen. Mal ganz abgesehen von der Bedienergonomie gibt es auch noch einen anderen Grund wieso manche senkrecht angeordnet sind.
Und zwar hat das mit dem verdrehen des Sägeblattes zu tun und im Endeffekt mit einem saubereren Schnitt.
- Ist der Griff senkrecht direkt über dem Sägeblatt angeordnet (wie bei der Bosch) entsteht dieser verdreh Effekt erst gar nicht.
- Ist der Griff dagegen horizontal Angeordnet, befindet er sich meist neben dem Sägeblatt (Metabo). Dabei kann es beim senken des Sägeblattes zu einem leichten verdrehen des Sägeblattes kommen.

Ich muss aber dazusagen das dieser Effekt bei jeder Maschine unterschiedlich anders ausfallen, das hängt stark von der Bauart ab. Deshalb kann man auch nicht pauschal sagen, alle Maschinen mit Horizontalem Griff sind generell schlechter! Aber wenn man es weis ist es gut und man kann darauf achten Smile


Über den Bosch Service, kann ich auch nur positiv berichten. Ein Feedback auf meine E-Mailanfragen kommt schnell. Über Metabo kann ich nichts sagen, hier hab ich keinerlei Erfahrungen.
Hab nur zwei Metabo Bohrmaschinen und die funktionieren seit über 15 Jahren tadellos.
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
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#5
Die Führung bei meiner Metabo selbst (216M) ist schon sehr stabil, eine Torsion kann ich mir da nicht vorstellen oder beobachten. Aber die Info ist grundsätzlich gut zu gebrauchen, danke.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

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#6
Ja, ich hab im Baumarkt mal diverse Sägen getestet. Da waren schon deutliche Unterschiede festzustellen.
Aber wie gesagt, es kommt auf die gesamte Konstruktion an.
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


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#7
(06.06.2017, 11:23)Smile schrieb: Smile

(05.06.2017, 09:10)janus38 schrieb: Letzter Hinweis wegen der Sägeblätter: Denke nichtmal dran, die Sägeblätter aus der Kappsäge in der Tischkreissäge zu verwenden, oder umgekehrt. Auch wenn die Durchmesser passen, es ist hoch lebensgefährlich! :-)
Auf den Gedanken kam ich früher auch mal, und hatte einen guten Freund, der mir das mal in Ruhe erklärt und gezeigt hat. Einfach niemals machen.

Könntest Du das mal belegen?

Schon wieder....
...bitte schau mal hier: https://bastler-treffpunkt.de/showthread...41#pid9641

und hier: https://bastler-treffpunkt.de/showthread...10#pid2410

Belegen? Schau Dir in Ruhe die Blätter an, wie die Schneidewinkel gegen Anschlau und Tisch wirken, und schlußfolgere selbst.
Oder bau es ein und probiere es aus. Man muss nicht erst ein Massivholzbrett gegen den Knausen bekommen, um Kappsägeblätter in der TKS zu lassen, oder die Arbeit ohne Spaltkeil.

Ja, mir wurde das auch mal gezeigt und ich bin ziemlich erschrocken, dabei als kleinstes Kind schon Werkstatt und auch Katastrophen gewöhnt: Bei meiner Kappsäge zieht es das Schnittgut tatsächlich hoch, mit Fingern, die das Werkstück halten. Und die TKS (damals Ryobi) schleudert das Werkstück auch nach vorne und hoch.
Mein ursprünglicher Gedanke war auch: Weniger Sägeblätter, dafür gute. Falsch gedacht. Lieber je Sägentyp das jeweilige Sägeblatt.
Fällt in der Versicherung übrigens unter "grobe Fahrlässigkeit", und das will was heißen!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

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#8
Der Vollständigkeitshalber hier noch ein Link zum Thema Sägeblattgeometrie.

Für die Tischkreissäge ist das Blatt mit der Skizze "Kreissägeblätter (Positive Zahnstellung) - A",
und für die Kappsäge das Blatt mit der Skizze "Kreissägeblätter (Negative Zahnstellung) - C"



Das Thema mit der Torsion ist Fakt. Das Gewicht des Motors wir immer gleich statisch und wird über die Konstruktion der Säge ausgeglichen.
Kurz, wenn die Säge fertig eingestellt in der Ruhestellung steht, ist das Sägeblatt 90° zum Auflagetisch. In dem Moment wenn ich über den Griff links od. rechts das Sägeblatt nach unten drücke bringe ich eine weitere Kraft in's Spiel und das Sägeblatt kann "etwas Kippen".


Wie gesagt, ich hab diverse Kappsägen getestet und bei einigen ist dieser Kippeffekt nach dem Sägen auf der Sägefläche sichtbar.
Wie stark man diese Riefen dann sieht, kommt natürlich auf das Spiel der jeweiligen Säge an. Und mit welchen Riefen jeder einzelne von uns Leben kann ist auch jedem seine eigene Sache.
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


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#9
Hallo Christian, vielen Dank, werde beim nächsten Mal drauf achten! Bei meiner verko®ksten Säge rechne ich damit, dass man das dennoch sehen kann. Zumindest in der Hinsicht muss ich ihr aber bescheinigen, dass sie mir hierin nie bewusst auffiel.
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#10
http://www.bgbau-medien.de/bausteine/b_254/b_254.htm
Hinweis auf den WInkel <=5° bei Kappsägen, Unfallberichte musst Du selbst per Google suchen.

Sorry, ist ein Hobbyforum und keine BG-Seite, nimm den Hinweis an oder lasse es, die Diskussion führt zu nichts. Probiere es gerne selbst aus, mach das Kappsägenblatt in die Tischkreissäge rein und jage, auf der Seite stehend, ein Kiefern- oder Bucheholzbalken durch. Aufpassen, dass da niemand steht. Manchmal muss man halt einfach sehen und erleben.

Beschrieben habe ich es aus meiner Sicht ausführlich genug, weitergehende Fragen gerne, aber die Grundsatzdiskussion ist für mich hinfällig.
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