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Oberflächenbehandlung Schreibtisch
#1
Moin ihr Bastler :-)

ich bin gerade am überlegen, meinen Schreibtisch neu aufzuhübschen. Der hat ein massives Stahlrohgestell, welches immer noch sehr gut ausschaut und noch sehr stabil ist, also zu schade zum entsorgen. Allerdings ist die Platte nicht mehr schön.
Wenn ich schwitze habe ich manchmal leider einen sehr agressiver Schweiß und der hat die Resopaloberfläche gut angefressen :-(

Würde mir gerne eine Massive Buchenplatte besorgen und überlege mir gerade was die beste Oberflächenbehandlung wäre.
Es soll wie schon erwähnt sehr robust sein, auf keinen Fall glänzend und nicht "klebend"
So eine matte geölte Oberfläche würde mit von der Optik am besten gefallen, doch ob es da etwas gibt welches genug Schutz bietet weiß ich nicht und wollte das Schwarmwissen befragen.

Solltet jemand auch noch eine interessante (was das auch immer heißen mag) alternative Idee zu der massiven Buchenplatte haben, immer her damit :-)

Viele Grüße
Matze
Ich bin nicht Dick, ich habe Modelmaße. So ca. ein dreiviertel Model hoch und zwei bis drei Models breit  Rolleyes
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#2
Vorab, ich bin kein Profi und habe mir mein Wissen auch nur angelesen.

Ich habe meine Schreibtischplatte aus Buche mit Hartöl behandelt. Ich habe sie jetzt ca. 3 Monate im (Homeoffice) Einsatz und bin bisher sehr zufrieden, was die Haltbarkeit betrifft. Allerdings ist das „härteste“ was meine Platte aushalten muss auch die heiße Teetasse, die ich auf der Oberfläche ohne Untersetzer abstelle. Da habe ich bisher aber keine Abdrücke, Verfärbungen, etc.

Von der Belastbarkeit her soll Wachs besser sein (im Vergleich zum Hartöl). Im Gegensatz zum Öl bildet Wachs eine Schutzschicht auf dem Holz. Gegen Wachs sprach bei mir allerdings die geringe Hitzebeständigkeit (-> Teetasse). Heisse Tassen sollen auf gewachsten Oberflächen Ränder hinterlassen. Wie eingangs geschrieben ist das aber nur Hörensagen, da ich selbst keine gewachste Oberfläche habe - klang für mich aber logisch und nachvollziehbar.

Vorteil von Hartöl & Wachs ist, dass du Stellen ausbessern kannst, ohne die komplette Platte abschleifen zu müssen. Bei Lacken jeglicher Art kann man kleinere Schadstellen nicht so einfach ausbessern.

Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen. Eventuell meldet sich auch noch jemand mit mehr Ahnung.
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#3
danke dir schon mal .. deine Überlegungen decken sich so mit meiner Logik.
aber da hoffe ich auch noch auf mehr Ahnung Smile
Ich bin nicht Dick, ich habe Modelmaße. So ca. ein dreiviertel Model hoch und zwei bis drei Models breit  Rolleyes
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#4
Ob ich mehr Ahnung habe weis ich nicht, aber ich hab einen selbst gebauten Schreibtisch aus Buche Wink. Der wurde mit einem matten Klarlack lackiert, was sehr gut hält. Mach das in mehreren Schichten und vergiss den Zwischenschliff nicht (mit wenig Druck und 150er Schleifpapier) dann kann man nicht viel falsch machen.

Mein Couchtisch ist aus Eiche und auch so lackiert, bisher keine Kratzer obwohl ich nicht allzu vorsichtig bin.
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#5
Ich habe unseren Esstisch (Esche massiv) gewachst. Auf 160*80cm + Gestell habe ich 1,5 Dosen hiervon https://www.hornbach.de/shop/Schraders-A...tikel.html in mehreren Schichten verteilt aufgetragen. Das Wachs riecht beim Verarbeiten sehr angenehm und lässt sich mit einem Baumwolltuch gut einmassieren. Die Oberfläche ist seidenmatt.

Der Tisch erträgt das tägliche Familienleben mit heissen Kaffeebechern und Tellern, umgekippten Getränken, Soßenspritzern usw. anstandslos. Und wenn doch mal ein Rotweinrand da ist, wisch ich 1x mit dem Wachs über die Stelle, lasse das 1-2h trocknen und nichts ist mehr zu sehen.

Wir stellen keine Auflaufform aus dem 200 Grad heissen Ofen auf den Tisch. Tee- und Kaffeebecher machen aber keine Ränder.

Ich würde das immer wieder so machen. Der Tisch ist jetzt 3 Jahre alt.
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#6
Ich habe bei meinem selbstgebauten Schreibtisch die Teakplatten geölt und dann mehrmals (6 Schichten) mit Quick Shine Multisurface Floor Finish endbehandelt. Das habe ich auch auf unseren Sheesham Möbeln gemacht. Top. Gibt auch keine Wasserränder oder ähnliches.
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

YouTube: Mixbambullis
Instagram: Mixbambullis
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#7
Wobei deine Oberfläche stark glänzend ist, was er ja gerade nicht will.
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#8
Ups, habe ich überlesen....
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

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Instagram: Mixbambullis
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#9
(12.07.2021, 09:09)Christian-P schrieb: Ich habe unseren Esstisch (Esche massiv) gewachst. Auf 160*80cm + Gestell habe ich 1,5 Dosen hiervon https://www.hornbach.de/shop/Schraders-A...tikel.html in mehreren Schichten verteilt aufgetragen. Das Wachs riecht beim Verarbeiten sehr angenehm und lässt sich mit einem Baumwolltuch gut einmassieren. Die Oberfläche ist seidenmatt.

Der Tisch erträgt das tägliche Familienleben mit heissen Kaffeebechern und Tellern, umgekippten Getränken, Soßenspritzern usw. anstandslos. Und wenn doch mal ein Rotweinrand da ist, wisch ich 1x mit dem Wachs über die Stelle, lasse das 1-2h trocknen und nichts ist mehr zu sehen.

Wir stellen keine Auflaufform aus dem 200 Grad heissen Ofen auf den Tisch. Tee- und Kaffeebecher machen aber keine Ränder.

Ich würde das immer wieder so machen. Der Tisch ist jetzt 3 Jahre alt.


... habe ich "ähnlich" gemacht - mit Holzbutter
Renuwell Holzbutter
und bin damit echt zufrieden.

Ich habe nur zweimal über die Fläche gerieben/ aufgetragen/ etwas einmassiert - deshalb ist der Schutz nicht sehr hoch (z.B. ging jedoch ein warmer Espressotassenfleck mit "einfachem abwischen" weg).

Bevor ich "nachtrage" wird die gesamte Fläche neu angeschliffen - nur kurz mit feinem Schleifgitter - passiert selten (alle drei bis fünf Jahre)...
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#10
danke für die vielen Antworten ....
Die Holzbutter hört sich interessant an, jedoch om Vergleich zu einem Möbelwachs oder Hartöl scheint mir der Schutz doch deutlich geringer.

Lack kommt für mich nicht infrage, denn der Aufwand zum ausbessern ist mir zu hoch.

Bin mir grad noch nicht sicher, wo der Unterschied vom Hartöl und Möbelwachs besteht. Also bezüglich der Schutzwirkung.
habe beides schon verwendet und die schichtdicke beim Möbelwachs scheint mir höher zu sein.
Ich bin nicht Dick, ich habe Modelmaße. So ca. ein dreiviertel Model hoch und zwei bis drei Models breit  Rolleyes
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