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Temperaturdifferenz
#1
Ich wollte jetzt nicht einen extra Thread in der Werkstattkategorie aufmachen,
weil ich glaub das ihr mir das relativ schnell beantworten könnt.

Ich habe in den letzten Tagen in meiner Garage folgendes bemerkt:


Ab ca 6 °C habe ich die gleiche Temperatur in meiner Garage wie Aussen

Dann hatten wir in letzter Zeit mal -4°C oder -5°C und ich hatte in der Garage immer +4°C bzw. +3°C


Weitere Rahmenbedingungen:
-Ich beheize aktuell nichts in der Garage
-Die Garage steht komplett frei
-Abends stelle ich mein Auto rein
-Garagengröße 9x4m (ca)



Ich kann mir aber beim Besten willen nicht vorstellen dass das am Auto liegt,
dein ein Heizer mit 1200 Watt bekommt die Temperatur überhaupt nicht hoch.

Weiss jemand wo diese Temperaturdifferenz herkommt?

VG
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#2
Hi,
ohne jetzt die " Aussenhaut " Deiner Garage zu kennen, blockt diese natürlich auch die Kälte. Es kommt auch darauf an über welchen Zeitraum die -4, -5 ° Grad geherrscht haben. Eine Nacht lang wird die Temp. in der Garage nicht massiv abfallen.

Ein bischen etwas wird der warme Motor des Autos schon beitragen aber das ist nicht der Rede wert.
Wenn es mal mehrere Tage an die -10° Grad hat, besucht Dich Väterchen Frost auch in der Garage wenn auch nicht in dem Ausmaß wie draußen.

Meine Garage liegt zu 2/3 unter der Erde, Garagendecke mit 10 cm Wärmedämmung und auch ein gedämmtes Garagentor, und ich habe im Winter - egal wie kalt, max. 7 Grad plus. Für das Auto nicht so toll da hier das Streusalz besser arbeiten kann.
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#3
Kann auch an der Wärme aus der Erde liegen.

Ein Bekannter von mir hat an seinem Verkaufsraum (per Stahltür getrennt) eine Lagerhalle, die mäßig gedämmt ist.
Diese Lagerhalle wird nicht beheizt. hat jedoch immer eine Mindesttemperatur von +10C°
Die Halle ist etwa 15 x 30m² groß.
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#4
sorry hab ich vergessen zu schreiben.

Die Garage ist Holzständer mit OSB und 40mm Holzfaserplatte





Kann die Erdwärme so viel ausmachen?
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#5
Ja, das ist möglich.
gibt es für deine Region eine Übersichtskarte der Erdwärmeleistung?

Bei uns hier oben wurde so was schon gemessen in den 1960'er Jahren...
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#6
Der Jahresmittelwert der Bodentemperatur lag um 1900 bei +9° C und wird im Jahr 2020 etwa +11 ° C erreichen. Die Daten stammen vom Potsdamer Institut für Klimafolgeveränderungen.

Wenn ich mir die heutige Bauphysik angucke, so werden die Bodenplatte der Häuser nicht mehr direkt auf dem Rollschotter betoniert sondern auf mindestens 14 cm dicken XPS Wärmedämmplatten. Auch die Kellerwände werden schon vor dem Betonieren mit speziellen Stützwänden mit XPS Platten verkleidet und dann erst der Keller betoniert. Dies macht man um die aufsteigende Bodenkälte schon unter der Betondecke abfangen zu können.

Wie ich gebaut habe ( 1998 ) wurde zuerst die Betonplatte und dann erst die Dämmplatten gemacht. Der Fortschritt zeigte uns das dies nicht optimal war.

Darum glaube ich persönlich nicht das die Bodenwärme - die ja bis zu einer gewissen Tiefe eher als Bodenkälte zu bezeichnen wäre, nicht für eine konstante Wärme in der Garage verantwortlich ist.

Ich heize unser Haus mittels Tiefenbohrung ( 110 m ) und da kann man schon - in Verbindung mit einer Wärmepumpe - von Erdwärme sprechen.
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#7
Ne leider ist da nix verfügbar.

Bei mir wurde zuerst ein Frostring mit ca 90cm Tiefe betoniert und darauf dann die Bodenplatte mit Sockel (c25). Vom Beton her ist aber nix gedämmt.Mehr kann ich allerdings nicht dazu sagen.
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#8
@Flyer:
Wärme wirkt sich auf Atome so aus, das diese immer mehr in Schwingungen geraten.
Also versucht ein wärmerer Gegenstand den kälteren Gegenstand mehr ins schwingen zu bringen und umgekehrt um ein gleichmäßiges Schwingen herzustellen (gleiche Temperatur).
Es erfolgt also eine Energieübertragung.

Wenn jetzt der Raum in der Garage versucht kälter zu werden wie der Boden, hält der Boden dagegen Wink
Natürlich wird jedoch nach und nach der Boden immer kühler...
Im Sommer ist es umgekehrt. Die Garage wird eher gekühlt durch den kälteren Boden.

In den '90er Jahren hat der KS-Verein Tests durchgeführt und Isobaren durch verschiedene Wandaufbauten erstellt.
Wenn jetzt unter der Betonplatte die Dämmung fehlt, jedoch die Dämmung unter dem Estrich ausreichend ist und diese durch die Innenschale durchgeführt ist, ist das vollkommen Ok Wink

@ Mattes:
Der Frostring ist deswegen so tief, damit sich unter diesen keine Frostblasen bilden und diese nicht das Haus partiell hochheben während der Frostphase. 90cm gelten in DE als ausreichend.
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#9
(17.01.2019, 12:57)Benutzer_6553 schrieb: Hi,
ohne jetzt die " Aussenhaut " Deiner Garage zu kennen, blockt diese natürlich auch die Kälte. Es kommt auch darauf an über welchen Zeitraum die -4, -5 ° Grad geherrscht haben. Eine Nacht lang wird die Temp. in der Garage nicht massiv abfallen.

Ein bischen etwas wird der warme Motor des Autos schon beitragen aber das ist nicht der Rede wert.
Wenn es mal mehrere Tage an die -10° Grad hat, besucht Dich Väterchen Frost auch in der Garage wenn auch nicht in dem Ausmaß wie draußen.

Meine Garage liegt zu 2/3 unter der Erde, Garagendecke mit 10 cm Wärmedämmung und auch ein gedämmtes Garagentor, und ich habe im Winter - egal wie kalt, max. 7 Grad plus. Für das Auto nicht so toll da hier das Streusalz besser arbeiten kann.


Thumbs Up  "so sehe ich das auch" - Mattes, das sind doch auch recht gute Bedingungen - oder wie empfindest du das für dich? 

... ich habe nicht so viel "Glück": Meine Werkststatt ist nicht Frostsicher - bei mehreren Tagen unter -5 sinken die Temperaturen in der Werkstatt schon an den Nullpunkt. Da der Raum nur ca 3m x 3m groß und etwa 2,4m hoch ist, kann ich mit nem Heizlüfter etwas bewirken - mit entsprechenden Kosten...

VG Holger
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#10
Ja da habt ihr recht. 

Ich bin ja gerade am Innenausbau der Werkstatt, mit dicken Pulli und Jacke geht das aktuell schon. Wenn ich aber dann bald wieder meine CNC in Betrieb nehme, dann wird mir das zu kalt (und der Fräse wohl auch) ... 

Ich hab da vor paar Wochen bei Amazon so ein Ölradiator gesehen (2500 Watt, zeitgesteuert, Frostschutz und anderes Zeug), mit dem wird es dann sicher erträglich. :-)
- blöderweise ist er jetzt nicht verfügbar
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