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Tipp zum Lösen von verklebten Messingfittingen am Kompressor
#1
Hallo Leute,
nach zig Käferschrauben scheitere ich nun an meinem Kompressor  Dodgy

Hintergrund: Bei dem Rückschlagventil ist ein Teil der Feder abgebrochen. Leider liefert die tolle Fa. Aerotec diesen Artikel nicht einzeln, sondern gleich ein ganzes Ventil dazu mit. Kostet rund 20€zzgl. Versand.

Gut. Also in den sauren Apfel gebissen und doch ein solches Ventil bestellt. Vorhaben: Nur Feder und Teflonkappe austauschen, Metallfittinge einfach montiert lassen.

So war der Plan.

Leider ist bei dem gelieferten Rückschlagventil die Verschlusskappe (sechskant) so brutal draufgedreht, dass ich sie nicht vom eigentlichen Fitting gelöst bekomme, um das Innenleben auszutauschen. Für mich schon der erste Mangel.

Dann dacht ich, tausche ich halt doch das ganze Ventil (wobei mir dann ja wieder Problem droht, wenn ich mal das Ventil säubern möchte).

Fazit: Kann ich echt vergessen! Ich habe gestern etwa 1,5h an diesem Dreckskompressor alles versucht, inkl. Erhitzen, um den werksseitigen Ventilfitting zu lösen. Keine Chance. Inzwischen ist er nun auch noch vernudelt, klar, was sonst. Aber selbst mit einer Schweißercrimpzange und einem 2,5m langen Rohr als Hebel habe ich das Ventil weniger als 10° bewegen können.

Habt Ihr noch eine Idee? Ist ein Kompressor für rund 550€, den schmeißt man eigentlich nicht einfach so weg. Langsam hab ich aber auch echt keine Lust mehr drauf, ich brauch dringend die Druckluft und kann nicht noch länger Experimente machen.

Wäre toll, wenn Euch noch was einfiele!

       
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#2
Klar, die Methoden aufbohren und Aufschneiden bleiben noch. Allerdings muss es doch auch einen fachlich anderen Weg geben, solch ein Messingteil zu lösen, oder??
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#3
Ja, darauf wird es wohl hinauslaufen. Mit Caramba bzw. WD40 bin ich bislang nicht streng drangegangen, weil ich eigentlich erwartet habe, dass es einen korrekten, anderen Weg für diese Einklebemasse geben muss. Anscheinend ist das sowas wie Flüssigkunststoff oder so, aber dann hätte er sich beim Brenner lösen müssen.

@Helme. War auch ein Lötbrenner, kein Heißluftföhn.

Bis jetzt hab ich jede festsitzende Schraube, auch über 40 Jahre alt, aufbekommen.
Und nun scheitert es am 9 Jahre alten Kompressor *grrr*

Die Brutalomethode mit Bohrer und Säge wollte ich eigentlich vermeiden, aber anscheinend geht es wohl auch nicht anders...
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#4
Das mit dem Kältespray ist noch eine gute Idee, davon hab ich hier noch einiges herumstehen! :-D

Hab parallel mal bei Aerotec per Mail angefragt. Ich weiß aus der Vergangenheit, dass es unterschiedliche Dinge gab, mit denen man unterschiedliche Fittingsdichtmassen ganz leicht jeweils lösen konnte. Hitze gehörte auch dazu, allerdings nicht am Kompressor. Da gab es irgendein Spray, das den Kunststoff dann anlöst... ich komm nicht mehr drauf, 20 Jahre her..

Dazu kommt halt: Der steht nun schon drei Wochen so herum, weil sie mit den Ersatzteilempfehlungen nicht nachkamen. Die Reifen musste ich schon von Hand wechseln, auch kein Spass bei dem Wetter und zig Autos.

Jetzt brauch ich aber dringend Druckluft, um mit meinen Projekte weiterzukommen. Geduld hatte ich schon reichlich, insgesamt bin ich schon etwa ein halbes Jahr an dem Krampf dran-

Entweder passiert jetzt was die Woche, oder das Dingen geht in Teilen zu Ebay und zum Schrott, fertig. Dann gibt es wieder einen, entweder solch einen Silentkompressor oder eben wieder einen von Güde Pro. Da weiß ich, was ich hab!

Grundproblem bleibt ja:
Solange das Ersatzventil auch nicht am Wartungsstutzen zu öffnen ist, bekomme ich das nie richtig sauber, was man alle paar Monate mal macht, um das System dicht zu halten. Ich baue mir also das nächste Problem sowieso wieder ein! *Grrr*
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#5
hast du das problem gelöst...wenn nicht hier ein tip von mir mit dem ich jedes festsitzende gewinde freibekommen habe....und so geht es...die antwort heist ....das gewinde am stutzen wird gedängelt...und das geht so...nimm 2 normale hämmer in die hand ...den einen hälst du an den stutzen fest an und mit dem anderen klopft du auf der gegenüberliegenden seite auf den stutzen und das machst du ringsrum...immer gleichmässig und nicht zu zaghaft klopfen....da der stutzen am kessel aus eisen ist kannst du ruhig etwas kräftiger den hammer schwingen.....danach müstest du das messingteil rausbekommen.
gruss
Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#6
Stimmt, das kann auch gut funktionieren. Vermutlich noch besser, als das Teil aufzubohren!

Beeindruckt hat es mich ja schon: Grippzange superfest drangefressen, über den Griff nen dickes Rohr von 2,5m und es hat sich fast nicht gedreht!

Werde berichten, wie es weitergeht! Danke für Eure Tipps!
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#7
bin mal gespannt ob es dann geklappt hat ...denn mit dem dängeln macht man eisen weich und weitet minnimal das gewinde ....messing im eisengewinde saugt sich richtig fest.
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#8
Im Zweifel fahr ich das Dingen bei Aerotec vorbei, dann haben sie auch gleich die passenden Ersatzteile da und ich muss nicht doppelt kaufen. Den Condorschalter mit Druckentlastung sollte ich nach deren Empfehlung gleich mit wechseln.... wieder 30€ weg.

Wie gesagt, der Support bei Güde ist erheblich besser.
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