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Balkonkraftwerke: Hat hier jemand Erfahrungen damit?
#1
Hallo,

möchte auf unserem Dach ein s.g. Balkonkraftwerk installieren. Das ist eine kleine Solaranlage, die bis zu 600 Watt in das Hausnetz einspeisen kann.

Allerdings habe ich null Erfahrung, welche Hersteller da gut sind. Und da die Hersteller (mir) alle unbekannt sind, funktioniert auch das Bauchgefühl nicht.

Positiv aufgefallen ist mir z.B. https://www.hello-yuma.de/balkon-solaranlage/ und https://greenakku.de/ Aber die tauchen halt oben bei Google auf, was Rückschlüsse auf das Marketingbudget aber nicht die Qualität zulässt.

Die Montage wird kein Problem sein. Mein Nachbar ist Dachdecker, mein Bruder Elektrikermeister. Aber die Auswahl der Anlage an sich eben.

Hat von euch jemand so ein Balkonkraftwerk und kann mir etwas empfehlen?

Viele Grüße

Christian
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#2
Hallo Leute,

da schließe ich mich gleich mal an. Möchte in diesem Jahr auch eines mit 2 Modulen in leichter Ost-Westausrichtung auf unserem Gartenhaus mit Bitumendach montieren. Mir sind die Anlagen von hello yuma auch schon aufgefallen und ich habe mir bereits ein Angebot machen lassen, da ich ja für jede Dachseite eine Halterung benötige. Sollte jemand Erfahrung mit dieser Firma und deren Qualität haben, würde ich mich freuen hier davon zu lesen.

Beste Grüße

Markus
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#3
(07.03.2022, 10:52)Christian-P schrieb: Die Montage wird kein Problem sein. Mein Nachbar ist Dachdecker, mein Bruder Elektrikermeister. Aber die Auswahl der Anlage an sich eben.

Dein Bruder als Elektromeister kennt sich da doch bestimmt aus, oder?

Persönlich würde ich mir gerne ja eine PV-Anlage auf das Dach montieren lassen aber meine bessere Hälfte sträubt sich noch. Wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Energiepreise so ansieht, müsste man eigentlich jetzt handeln.

LG Mike
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#4
Mach dich mal bitte vorher Schlau, ob dein Energieversorger es zuläßt. In einigen Bundesländern wurde es zur Aufgabe für den Mieter gemacht, sich vorher einen Zweirichtungszähler, vom Energieversorger, installieren zu lassen, was die Kosten für das Balkonpanel dann wieder um einiges erhöht und somit nicht mehr rentabel erscheinen läßt.

Helmut, von Profwood hat das mal kurzzeitig zum Thema gemacht.

Guckst Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=zXSchGZ7m4o

Gruß Karsten
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#5
(07.03.2022, 13:28)MikeP schrieb:
(07.03.2022, 10:52)Christian-P schrieb: Die Montage wird kein Problem sein. Mein Nachbar ist Dachdecker, mein Bruder Elektrikermeister. Aber die Auswahl der Anlage an sich eben.

Dein Bruder als Elektromeister kennt sich da doch bestimmt aus, oder?

Persönlich würde ich mir gerne ja eine PV-Anlage auf das Dach montieren lassen aber meine bessere Hälfte sträubt sich noch. Wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Energiepreise so ansieht, müsste man eigentlich jetzt handeln.

LG Mike

Mein Bruder leitet bei einem großen Binnenhafen die Instandhaltung der Krananlagen. 230V ist für ihn "Klingeldraht". Aber einen Marktüberblick über Solaranlagen hat er nicht.

Was spricht für deine bessere Hälfte gegen eine solche Anlage? Meine Frau ist hier der maßgebliche Treiber (Ökogedanke).

(07.03.2022, 13:37)Hausmeesta schrieb: Mach dich mal bitte vorher Schlau, ob dein Energieversorger es zuläßt. In einigen Bundesländern wurde es zur Aufgabe für den Mieter gemacht, sich vorher einen Zweirichtungszähler, vom Energieversorger, installieren zu lassen, was die Kosten für das Balkonpanel dann wieder um einiges erhöht und somit nicht mehr rentabel erscheinen läßt.

Helmut, von Profwood hat das mal kurzzeitig zum Thema gemacht.

Guckst Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=zXSchGZ7m4o

Gruß Karsten

Das ist hier kein Problem. Den Antrag für den 2-Wege-Zähler habe ich schon raus. Der aktuelle Zähler hat keine Rücklaufsperre und ist daher unzulässig. Austausch kostet nichts, weil die Zähler lt. EU-Vorgabe bis 2030 eh alle ausgetauscht werden müssen.

Viele Grüße

Christian
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#6
Ich würde mir einen Solarausrüster suchen und mich dort beraten/betreuen lassen. Die kennen alle Hersteller, alle möglichen Förderungen usw.
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#7
Ich bin da nur so halb drin, aber eines kann ich Euch schon so sagen: Solarteure, die große Anlagen montieren, gucken Euch nur schief an.

Greenakku ist schon eine große Nummer in dem Geschäft. Weiter gibt es da noch Alpha-Solar und zum Beispiel Balkonkraftwerk-Vertrieb.de, wo der Holger Laudeley mehr oder weniger hinter steht.

Schau auch Mal bei machdeinenstrom.de vorbei.

MfG
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#8
Hallo Christian!

mich irritiert momentan Deine Aussage " Balkonkraftwerk am Dach montieren "?
Als Balkonkraftwerk versteht man eigentlich 2 - 3 PV Module die senkrecht an einem Geländer ( Balkon ) befestigt werden und direkt an eine Wieland Steckdose ins Hausnetz eingespeist werden:
Wieland 0784228591082 Solar-Geräte Wandsteckdose

2 Module auf das Dach? - wieso nicht mehr? 2 Module mit z.B. a 400wp = 800 wp - die bringen im besten Fall ( bei optimlen Bedingungen ) nicht mal annähernd 1 Kw Strom!? für die Gartenhütte ok aber nicht mehr!

Ich werde im Frühjahr eine PV Anlage mit 12 Modulen ( stehend im Garten mit ca. 25 Grad nach oben gerichtet ) errichten, wobei diese Module bei optimalen Bedingungen ca. 4800 Kwh Strom erzeugen können. Der Strombedarf für unser Haus beträgt derzeit ca. 5600 KwH pro Jahr ( Hausstrom, Luftwärmepumpe für Warmwasser und Erdwärmepumpe für Heizung ). Und wenn ich nur 3000 Kwh wegen schlechter Witterung schaffe, habe ich trotzdem gut gespart.

Dazu einen Wechselrichter von Fronius ( Symo Gen24 ) mit Notstromfunktion und einen Fronius SmartMeter der den Eigenverbrauch optimiert, die Lastkurve erfasst und verschiedene Energieflüsse steuert.

Die elektrischen Vorarbeiten im Technikraum im Keller habe ich bereits abgeschlossen ( 400 V Leitung und CAT 7A+ Verlegekabel verlegt und angeschlossen) und jetzt warte ich nur noch auf das Angebot und den Liefertermin für die PV Teile.

Unser Lieferant hat mir bereits mündlich die Kosten mit ca. € 1000.- pro Kw genannt, die wahrscheinlich jetzt sicherlich teurer wird.

lg Harry
lg Harry
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#9
Hallo wiedapp,

danke dir. Die Links schaue ich mir mal an.

Das Balkonkraftwerke bei den lokalen Elektrobetrieben nicht gern gesehen sind -weil Kinderkram- habe ich auch schon vermutet. Daher auch mein Ansatz, selber schlau mache und montieren.

Eine "große" Solaranlage möchte ich nicht. Der Aufwand mit Kleingewerbeanmeldung, stetig sinkender Einspeisevergütung, Umsatzsteuervoranmeldung usw. ist mir zu groß. Die Einspeisevergütung hat man bis letztes Jahr für (ich glaube) 10 Jahre garantiert bekommen. Jetzt ist es so, dass die Stadtwerke die jederzeit anpassen können. Damit ist ein Projekt mit einem Volumen von 10-20k€ nicht kalkulierbar und ich bin raus.

Ein Balkonkraftwerk rechnet sich in 5-6 Jahren und in der Zeit habe ich Spaß an der Technik und das gute Gefühl, etwas zur Energiewende beigetragen zu haben. Eine Meldung beim Marktstammdatenregister und fertig ist die Bürokratie.

Viele Grüße

Christian

(07.03.2022, 22:21)Flyer schrieb: Hallo Christian!

mich irritiert momentan Deine Aussage " Balkonkraftwerk am Dach montieren "?
Als Balkonkraftwerk versteht man eigentlich 2 - 3 PV Module die senkrecht an einem Geländer ( Balkon ) befestigt werden und direkt an eine Wieland Steckdose ins Hausnetz eingespeist werden:
Wieland 0784228591082 Solar-Geräte Wandsteckdose

2 Module auf das Dach? - wieso nicht mehr? 2 Module mit z.B. a 400wp = 800 wp - die bringen im besten Fall ( bei optimlen Bedingungen ) nicht mal annähernd 1 Kw Strom!? für die Gartenhütte ok aber nicht mehr!

Ich werde im Frühjahr eine PV Anlage mit 12 Modulen ( stehend im Garten mit ca. 25 Grad nach oben gerichtet ) errichten, wobei diese Module bei optimalen Bedingungen ca. 4800 Kwh Strom erzeugen können. Der Strombedarf für unser Haus beträgt derzeit ca. 5600 KwH pro Jahr ( Hausstrom, Luftwärmepumpe für Warmwasser und Erdwärmepumpe für Heizung ). Und wenn ich nur 3000 Kwh wegen schlechter Witterung schaffe, habe ich trotzdem gut gespart.

Dazu einen Wechselrichter von Fronius ( Symo Gen24 ) mit Notstromfunktion und einen Fronius SmartMeter der den Eigenverbrauch optimiert, die Lastkurve erfasst und verschiedene Energieflüsse steuert.

Die elektrischen Vorarbeiten im Technikraum im Keller habe ich bereits abgeschlossen ( 400 V Leitung und CAT 7A+ Verlegekabel verlegt und angeschlossen) und jetzt warte ich nur noch auf das Angebot und den Liefertermin für die PV Teile.

Unser Lieferant hat mir bereits mündlich die Kosten mit ca. € 1000.- pro Kw genannt, die wahrscheinlich jetzt sicherlich teurer wird.

lg Harry

Hallo Harry,

Balkonkraftwerk nennt sich das im Volksmund. Das kannst du auch aufs Dach, an die Fassade oder auf den Carport schrauben. Hauptsache, die Leistung übersteigt 600Kwh nicht. Daher 2 Module. Sonst ist man anmeldepflichtiger Energieerzeuger.

Die 1.000€/kWh stimmen als Hausnummer. Ich zahle für die 600kWh so 800€. Je größer die Anlage, je besser wird das Verhältnis.

Ich habe auch genug Dachfläche für eine große Anlage. Aber ich will das nicht zu meinem Zweitjob machen.

Viele Grüße

Christian
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#10
Christian, 
"600Kwh" ?
"Hauptsache, die Leistung übersteigt 600Kwh nicht. Daher 2 Module" ? 
Nee! 
- Die Stunden kannst du in deiner Rechnung über das Jahr annehmen, die Leistung selbst ist erstmal "Peak" und ohne Zeiteinheit.
- Die wohl gemeinte Leistungsgrenze für Balkonkraftwerke liegt bei 600W Einspeiseleistung also maximal 600W ins Hausnetz. 
Angel nicht 600 KILO-watt



Somit:
- Ja für zwei Module mit knapp 300 Watt gehen ohne Anmeldung
- Ja für 600W bei ca. 1.000 h Nutzung pro Jahr ergeben 600 W x 1.000 Stunden = 600.000 Wh p.a = 600 KWh p.a
... 1.000 h wären im Durchschnitt 1000/365 und vermutlich ein realistischer Wert für die Jahresleistung am Balkon (bei guter Lage und Ausrichtung am Dach evtl. etwas höher)

Bin gespannt über deine Ergebnisse hier im Thread.
VG
Holger
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