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Erfahrungsbericht Holzmann Ständerbohrmaschine
#1
Hallo zusammen,

   

Um diese Bohrmaschine geht es. Das ist meine Holzmann SB 3116 RMN Radialbohrmaschine kurz nach dem Kauf vor drei Jahren. Bezahlt habe ich 314 Euronen. Dass der der Bohrtisch, wie an anderer Stelle im Netz häufig kritisiert, nicht besonders stabil ist, hat mich nicht besonders überrascht. Aber dass man den Bohrkopf vor- und zurückdrehen kann hat mir sehr gut gefallen. Ich habe damals nichts Vergleichbares gefunden.

   

Die Festigkeit des Bohrtisches habe ich durch eine zusätzliche Stütze erhöht.Jetzt gibt nichts mahr nach. Ein paar Schrauben habe ich durch Sterngriffe Marke Eigenbau ersetzt. Auch einen handlicheren Tiefenanschlag habe ich auch angebaut. Ich habe keine Sekunde daran gedacht, den mitgelieferten Plastikschutz für das Bohrfutter zu montieren.

   

Doch nun habe ich feststellen müssen, daß die Pinole wackelt, das heißt Spiel hat. Die Lager sind in Ordnung. Das wurmt mich schon etwas. Ich wollte eigentlich einen Frequenzumrichter dranbauen und eventuell einen stärkeren Motor, da dieser mit dem Kreisschneider auch etwas schwächelt. Beim Bohrfutter wackeln die Spannbacken etwas, aber das wäre leicht zu beheben durch ein besseres Bohrfutter. Mit dem beigefügten Austreiber bekommt man es nicht ab. Der hatte hinterher eine Kerbe und das Bohrfutter war immer noch fest. Das mit dem Motor werde nicht machen, da das sicher den Verschleiß fördert.

So, nun habe ich genug gelästert. Von der Handbohrmaschine im Bohrständer (im ersten Bild links zu sehen) zu dieser Maschine ist es trotzdem ein Quantensprung für mich. Ich werden mit den Mängeln leben (müssen). Ich bohre hauptsächlich Holz damit. Man sollte eben keine zu hohen Erwartungen zu einer Maschine in dieser Preisklasse haben. Profimaschinen in dieser Bauform (Radialbohrmaschine) sind auch gebraucht unerschwinglich.

Nun würde mich interessieren, ob jemand im Forum auch so eine oder eine ähnliche Maschine hat, und wie er damit zufrieden ist.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#2
Hi,
durch einen Deal mit meinem Chef bin ich mal für umme an diese Maschine gekommen. Von daher haben mich die Unzulänglichkeiten nicht wirklich gestört. Der Tisch gibt nach - ist aber bei meinen Arbeiten auch nicht so tragisch. Der Verstellgriff, zum vor- und zurück schieben des Bohrkopfes ist rel. schnell gebrochen - ich hab's erst gemerkt, als er mal neben der Maschine lag. Das Bohfutter ist Mist - merkt man, wenn man mal mit kleinem Durchmesser in Metall bohren muss. Ich habe es gegen ein Röhm getauscht und gut war's. Ansonsten kein Highlight, für mich jedoch absolut ausreichend.
Grüße  Shy
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#3
Hi, vielleicht hilft bei der Abwägung zum Thema Bohrfutter noch meine Überarbeitung meiner billigen Standard-Holzmann:

https://www.youtube.com/playlist?list=PL...cvbM474ZZF

Mich hat es damals überzeugt, einige Verschraubungen habe ich auch sofort gegen Knebelgriffe ausgetauscht, der Bohrtisch ist auch nur gerade, wenn man ihn kräftig festzieht. Vermutlich werde ich das mal tauschen oder, wie in Deinem Beispiel, auch austauschen müssen.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#4
Hallo zuzsammen,

Das Bohrfutter war bei meiner Maschine anfangs in Ordnung. Die Videos von janus38 hatte ich mir damals schon angesehen und mir daraufhin von einem Freund so eine Meßuhr geliehen. Es hat mit einem neuen 10er HSS-Bohrer "nur" 0,04 mm geeiert. Kleine Bohrer konnte allerdings auch da schon nicht einspannen. Auch haben die Spannbacken anfangs nicht gewackelt.

Die Grundidee bei dieser Maschine ist meiner Meinung nach genial, aber die Ausführung läßt doch sehr zu wünschen übrig. Ich habe den Eindruck, dass bei vielen Maschinenarten keine Mittelklasse mehr erhältlich ist. Es gibt nur kurzlebige Billigmaschinen und hochwertige Profimaschinen. Dazwischen ist nichts mehr zu bekommen.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#5
Also die Holzmann habe ich in der Werkstatt für "schnell mal" und "das Grobe", sowie für die Trommelschleiferei - insbesondere das geht sehr auf die Lager und bislang hat sie sich bewährt. Allerdings denke ich, dass ich damit genau an der Schwachstelle dieser Maschine kratze, mal sehen wie lange sie so bleibt.

Als "richtige" Bohrmaschine steht uns eine Maxion B16 in der Werkstatt zur Verfügung, ein Trümmer, der aber auch sicher nicht für Schleifarbeiten missbraucht werden sollte, wenngleich die das anstandslos wegstecken würde. Ist aber auch nicht meine Maschine, daher nur "streng nach Vorschrift" ;-)
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

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