18.03.2025, 10:02
Hallo Leute.
Ich habe vorletzte Woche das Wohnzimmer renoviert. Die alten Strukturputz-Wände wurden glatt verputzt, die Holzdecke kam herunter und wurde durch eine Rigipsdecke ersetzt und der Laminatboden ist jetzt ein Eiche Parkett.
Nun habe ich jedoch ein kleines Problem mit der Decke, an das vorher niemand gedacht hat:
Ich hab eine recht potente HiFi-Anlage im Wohnzimmer stehen und nutze diese auch für Musik und Filme. Da gab es früher nie Probleme, selbst um drei Uhr morgens hat man in die Stockwerke darüber (dort wohnen meine Eltern und mein Bruder) nichts gehört. Nun kam letztens mein Bruder an und sagte, dass das Balkongeländer bei ihm im 3. Stock leicht vibriert, wenn ich die Musik laut habe. Erst dachte ich natürlich "cool" aber stark gewundert hat es mich nicht, da ich wirklich laute Musik an hatte.
Heute morgen um zwei bin ich von der Arbeit gekommen und hab mir einen Film angemacht. Um drei schreibt mir mein Bruder, ich solle bitte den Bass herunter drehen, er kann nicht schlafen. Ich selbst habe kaum etwas davon gehört, da ich um die Zeit natürlich eine eher leise Zimmerlautstärke gewählt habe.
Meine Vermutung:
Ich habe mit der neuen Rigipsdecke einen wunderbaren Resonanzkörper für das ganze Haus gebaut. Durch die glatte Decke und die Wände hallt es nun auch ein wenig mehr, was ich mit ein paar neuen Möbeln aber in den Griff bekommen habe.
Die Decke hat ca. 24qm, ist an Abhängern an der Betondecke aufgehängt. Dazwischen sitzen so dünne Schaumstoffteile, die Schall absorbieren sollen. Die Betondecke ist recht schief und ich hab eine Leinwand für den Beamer integriert, darum musste ich die Decke an einer Seite um ca. 11cm und an der anderen um ca. 7cm abhängen damit sie gerade wird. Das wurde mit dem Laser gemacht. Auch die Wandanschlüsse sind mit diesem dicken Band hinterlegt. Die Decke ist einfach beplankt und auf etwas zwischen Q2 und Q3 gespachtelt (war meine erste und spachteln ist noch nicht so meins, aber es sieht gut aus).
Nun hatte ich die Idee, den Hohlraum nachträglich zu isolieren. Mir ist dazu nur Bauschaum eingefallen, damit müsste man ja die Hohlräume gut ausspritzen können, oder? Ich müsste nur die Leinwand nochmal herausnehmen und Dosen für die Spots einbauen damit ich mir die nicht zuschaume. Zugang habe ich ja über das 3m breite Loch für die Leinwand (das ich noch verblenden muss) und die neun Spots, die man jederzeit herausnehmen kann.
Die Frage ist aber dann, ob das bei meinem Problem mit dem Bass etwas bringt oder ob ich es damit nur schlimmer mache. Ich hab zum Thema Decken nicht viel gefunden, meist werden nur Wände ausgeschaumt zwecks Wärmeisolierung. Ich bräuchte halt einen Schaum, der nicht drückt damit es mir die Decke nicht verzieht.
Die Decke herunterreißen werde ich nicht mehr, das hat mich eh eine Woche Arbeit gekostet. Im äußersten Notfall könnte man eine zweite Schicht Rigips aufbringen und dann halt nochmal verspachteln.
Hat das von euch schon jemand gemacht oder hat Erfahrung mit sowas?
Ich habe vorletzte Woche das Wohnzimmer renoviert. Die alten Strukturputz-Wände wurden glatt verputzt, die Holzdecke kam herunter und wurde durch eine Rigipsdecke ersetzt und der Laminatboden ist jetzt ein Eiche Parkett.
Nun habe ich jedoch ein kleines Problem mit der Decke, an das vorher niemand gedacht hat:
Ich hab eine recht potente HiFi-Anlage im Wohnzimmer stehen und nutze diese auch für Musik und Filme. Da gab es früher nie Probleme, selbst um drei Uhr morgens hat man in die Stockwerke darüber (dort wohnen meine Eltern und mein Bruder) nichts gehört. Nun kam letztens mein Bruder an und sagte, dass das Balkongeländer bei ihm im 3. Stock leicht vibriert, wenn ich die Musik laut habe. Erst dachte ich natürlich "cool" aber stark gewundert hat es mich nicht, da ich wirklich laute Musik an hatte.
Heute morgen um zwei bin ich von der Arbeit gekommen und hab mir einen Film angemacht. Um drei schreibt mir mein Bruder, ich solle bitte den Bass herunter drehen, er kann nicht schlafen. Ich selbst habe kaum etwas davon gehört, da ich um die Zeit natürlich eine eher leise Zimmerlautstärke gewählt habe.
Meine Vermutung:
Ich habe mit der neuen Rigipsdecke einen wunderbaren Resonanzkörper für das ganze Haus gebaut. Durch die glatte Decke und die Wände hallt es nun auch ein wenig mehr, was ich mit ein paar neuen Möbeln aber in den Griff bekommen habe.
Die Decke hat ca. 24qm, ist an Abhängern an der Betondecke aufgehängt. Dazwischen sitzen so dünne Schaumstoffteile, die Schall absorbieren sollen. Die Betondecke ist recht schief und ich hab eine Leinwand für den Beamer integriert, darum musste ich die Decke an einer Seite um ca. 11cm und an der anderen um ca. 7cm abhängen damit sie gerade wird. Das wurde mit dem Laser gemacht. Auch die Wandanschlüsse sind mit diesem dicken Band hinterlegt. Die Decke ist einfach beplankt und auf etwas zwischen Q2 und Q3 gespachtelt (war meine erste und spachteln ist noch nicht so meins, aber es sieht gut aus).
Nun hatte ich die Idee, den Hohlraum nachträglich zu isolieren. Mir ist dazu nur Bauschaum eingefallen, damit müsste man ja die Hohlräume gut ausspritzen können, oder? Ich müsste nur die Leinwand nochmal herausnehmen und Dosen für die Spots einbauen damit ich mir die nicht zuschaume. Zugang habe ich ja über das 3m breite Loch für die Leinwand (das ich noch verblenden muss) und die neun Spots, die man jederzeit herausnehmen kann.
Die Frage ist aber dann, ob das bei meinem Problem mit dem Bass etwas bringt oder ob ich es damit nur schlimmer mache. Ich hab zum Thema Decken nicht viel gefunden, meist werden nur Wände ausgeschaumt zwecks Wärmeisolierung. Ich bräuchte halt einen Schaum, der nicht drückt damit es mir die Decke nicht verzieht.
Die Decke herunterreißen werde ich nicht mehr, das hat mich eh eine Woche Arbeit gekostet. Im äußersten Notfall könnte man eine zweite Schicht Rigips aufbringen und dann halt nochmal verspachteln.
Hat das von euch schon jemand gemacht oder hat Erfahrung mit sowas?