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Schraubstock für die Werkbank
#1
Hallo zusammen,

ich suche einen Schraubstock für meine Werkbank. Den Anwendungsbereich würde ich mit "alles rund um Haus und Werkstatt" beschreiben. Ich weiß, es gibt bei Dieter Schmid gute von Heuer und York. Aber die sind mir irgendwie zu schade, denn sie übernehmen ja häufig die gröberen Aufgaben. Da klemmt man auch mal was für die Flex ein, biegt ein Rohr daran, rutscht aus Versehen mit der Pfeile drüber oder kloppt mit dem Hammer drauf, etc. Ich bin nicht sicher, was wirklich Sinn macht. Sollte ich lieber einen großen und schweren kaufen, oder tut es auch der kleine leichte? Ich möchte auch nicht am falschen Ende sparen. 

Was habt ihr für Erfahrungen mit euren Schraubstöcken gemacht und was könnt ihr empfehlen.

Bin gespannt auf eure Antworten!

Viele Grüße,
Simon
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#2
Hi, die von Lux aus dem Obi sind eine günstige Angelegenheit, dabei ein Modell aussuchen, bei dem die Backen auch gleichmäßig schließen, aber das gilt für alle. Bei der Auswahl hab ich mir einen geholt, der zwei kleine Knebel an der Fußplatte hat und sich auf der Ecke um 90° horizontal schwenken läßt. Ist je nach Werkstatt ganz nett, weil man verschiedene Einspannrichtungen hat.

Ansonsten suche doch mal in der Nähe via Kleinanzeigen, da bekommst Du für das gleiche Geld uralte Teile, aber die haben ganz andere Spannbereiche und Verarbeitungen. Sind halt nicht mehr hübsch und haben auch schon Macken, aber egal. Für einen Allroundschraubstock "rund um's Haus" genau richtig.

Schraubstöcke sind ja auch keine Wissenschaft in der Prüfung, ob sie noch funktionieren. Achte halt auf den gleichmäßigen Schluss.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#3
Moin Simon!

(06.04.2017, 22:01)SiKr schrieb: ....Aber die sind mir irgendwie zu schade, denn sie übernehmen ja häufig die gröberen Aufgaben. Da klemmt man auch mal was für die Flex ein, biegt ein Rohr daran, rutscht aus Versehen mit der Pfeile drüber oder kloppt mit dem Hammer drauf,...

Falsche Ansicht. Einen guten Schraubstock kaufst Du genau ein Mal. Die Heuer sind natürlich teuer, aber eben auch Heuer.
Besser wirds für nicht Profis sicher nicht mehr.
Mit den Heuer teilen kannst Du fast alles machen was Du willst, die gehen nicht kaputt. haben parallele Backen und machen was sie sollen: Sie halten fest.

Die York sind schon auch okay. Aber wenn ich sehe daß ich ( Preise vergleichen!) einen 100mm Heuer für nur wenig mehr Geld bekommen kann als einen York wäre meine Entscheidung klar. Hier würde ich blind auf den Namen vertrauen.

Ich habe einen uralten 60mm Schraubstock von meinem Opa. Keine Ahnung wer den gebaut hat, der ist etwas klein, aber der geht nicht kaputt.
Daher sehe ich Gebraucht als eine Option. Nur sind die Gebrauchtpreise teils sehr unverschämt.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#4
Kürzlich aber ich mir den https://youtu.be/Zf1ZeZUzjiI zugelegt. Die Lieferung hat zwar etwas lange gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt. Der Vorteil von diesem Teil ist die Vielseitigkeit der Verstellmöglichkeiten.
Viele Grüße aus dem verregneten Berlin
Wilfried
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#5
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für Eure Antworten. Das Video werde ich mir morgen in Ruhe ansehen.

Ich werde auch noch mal in mich gehen und von den 30 - 50 Euro Dingern Abstand nehmen. Kann auch bestätigen, dass die alten bei den Kleinanzeigen teils unverschämt teuer angeboten werden.

Vielleicht fahre ich auch mal beim Obi vorbei. Mein Lux-Fliesenschneider hat bisher einen überraschend guten Eindruck hinterlassen.

Gruß,
Simon
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#6
Die Preise in den Kleinanzeigen musst Du ja nicht zahlen. Ansehen und sagen, was das Teil Dir wert ist. Und sehen, was passiert, wenn man gescheit vor Ort fragt, geht noch oft noch einiges am Preis.

Bei mir meist auch :-D
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#7
Hallo zusammen,

habe mir nun über Kleinanzeigen einen besorgt, einen Leinen E 125. War mit 75 EUR nicht ganz günstig, aber er macht einen äußerst robusten Eindruck, schließt und fährt sauber und wiegt knapp 30 kg. Ob das ein gutes Geschäft war, wird sich zeigen.

Er ist ziemlich verschmutzt. Ich dachte, ein bisschen WD40 (für die Oberfläche, nicht für die gleitenden Teile oder Gewinde) und n Lappen, dann wird das schon. Aber ganz so leicht geht die Patina nicht runter. Wer sachdienliche Hinweise zur erfolgreichen Reinigung hat, nur zu Smile. Vielleicht sollte ich ihn auch einmal komplett zerlegen?

           

Gruß,
Simon
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#8
Moin zusammen,

danke für eure Tipps. Ich werde erst mal die groben Fett- und Ölablagerungen entfernen und es dann mit einer Draht- oder Messingbürste auf der Bohrmaschine probieren. Ein wenig Patina ist ok, aber wenn man den in die Hand nimmt, sind die Finger schwarz oder vielmehr braun. Zerlegen wird dann wohl das beste sein. Zumindest läuft er wortwörtlich wie geschmiert und seidenweich.

Schönes langes Wochenende euch allen!
Simon
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#9
Hallo zusammen,

hier mal wieder was von meinem Schraubstock. Ich habe ihn weitestgehend zerlegt und mit verschiedenen Drahtbürsten-Aufsätzen auf der Bohrmaschine bearbeitet. Das Ergebnis ist ganz gut. Nun würde ich gerne die Gewindestange aus dem "Gehäuse" nehmen und beides reinigen. Diese Gewindestange ist an der Außenseite mit so etwas ähnlichem wie einem Sprengring befestigt. Hat jemand eine Idee, wie ich diesen Ring dort rauslösen kann? Der Ring ist recht massiv, ca. 3 - 4 mm dick. Vielleicht ist der auch gar nicht zum Lösen gedacht. Anbei mal zwei Bilder.

       

Dank und Gruß,
Simon
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#10
Hallo sklausi,

danke für die Info. Gestern Abend habe ich die Spindel endlich gelöst bekommen. Es steckte von unten ein Bolzen drin, wo ich eine Schraube erwartet hatte. Diverse Seiten im Internet haben mich auf die richtige Fährte gebracht.

Besonders beeindruckt hat mich auf meiner Suche übrigens diese Seite: Leinen D100 Schraubstock, bzw. vielmehr das Ergebnis. Wohl dem, der eine Drehbank hat, und eine Möglichkeit zum Sandstrahlen, und Lackieren, und...  Smile

Nun überlege ich auch, meinen Schraubstock zum Sandstrahlen zu bringen.

Deinen Draper-Schraubstock habe ich gerade schon an Deiner Werkbank bewundert (ziemlich krasses Teil). Den werde ich mir mal für meine vormerken.

Viele Grüße,
Simon
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