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Akazie ablagern / Bohlen schneiden
#1
Ihr lieben, ich hab da mal ein Problem zu dem ich keine Ahnung habe, hoffe einer von Euch hat Ahnung dazu,

Auf unserem Grundstück fallen demnächst, wahrscheinlich Ende November oder Mitte Dezember 3-4 Akazien da deren Standsicherheit am Hang zu wünschen übrig lässt.

Nun kam mir der Gedanke aus den Stämmen Bohlen zu schneiden und diese abzulagern.

Dachte an eine Stärke von ca 12 cm bei einer Länge von 4 Metern um daraus sobald das Holz trocken ist eine Werkbankplatte zu bauen.

Hierzu gleich mal ein paar Fragen
- gibt es Sinn eine Werkbankplatte aus Akazie bauen zu wollen ?
- gibt es Sinn die Bohlen auf 12 cm Stärke zu schneiden oder doch lieber am ende mehrere dünnere Bohlen übereinander zu nutzen ?
- sind die 4 Meter Länge am Stück sinnvoll oder auch hier lieber 2x2 Meter nehmen und verbinden ?

Und allgemeine Fragen:
- lässt sich Akazie überhaupt halbwegs verzugfrei und Rissfrei trocknen ?
Die Trocknung würde im Wettergeschützten Außenbereich stattfinden, habe die Befürchtung das dies nicht ausreichend ist wenn das Holz anschließend in einem trockeneren Raum verwendet werden soll.....

Oder vielleicht doch den Stamm in Bohlen schneiden und im nächsten Sägewerk dort maschinell trocknen lassen ? (sofern unser Sägewerk das mitspielt)


Hoffe hier haben ein paar von Euch Ahnung davon...

Bis dahin
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#2
Wachsen bei Dir wirklich Akazien auf dem Grundstück? Oder sind das eher die einheimischen Robinien ...

Akazie kann ich Dir nicht sagen, aber Robinie habe ich mich schon versucht. Ist bei uns Massen"unkraut". Frisch (da geht's noch leicht) aus einem Stamm mit Durchmessermittel 300 mm in das Format 50xfallendx2.200 mm schneiden lassen. Im Freien getrocknet, haben sich die Stücke teilweise schon im ersten Jahr stark verzogen. Diesen Versuch habe ich bis heute nicht mehr wiederholt.

Ob sich das bei technischer Trockung im Sägewerk anders verhält, vermag ich nicht zu sagen. Einfach mal mit einem Sägewerksbesitzer sprechen.

Wolfgang

PS: Robine ist ein echt starkes Holz. Ein Kamerad von mir hat sich daraus Langbogen gebaut.
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#3
(03.11.2017, 13:20)Wolfgang EG schrieb: Wachsen bei Dir wirklich Akazien auf dem Grundstück? Oder sind das eher die einheimischen Robinien ...

Akazie kann ich Dir nicht sagen, aber Robinie habe ich mich schon versucht. Ist bei uns Massen"unkraut". Frisch (da geht's noch leicht) aus einem Stamm mit Durchmessermittel 300 mm in das Format 50xfallendx2.200 mm schneiden lassen. Im Freien getrocknet, haben sich die Stücke teilweise schon im ersten Jahr stark verzogen. Diesen Versuch habe ich bis heute nicht mehr wiederholt.

Ob sich das bei technischer Trockung im Sägewerk anders verhält, vermag ich nicht zu sagen. Einfach mal mit einem Sägewerksbesitzer sprechen.

Wolfgang

PS: Robine ist ein echt starkes Holz. Ein Kamerad von mir hat sich daraus Langbogen gebaut.

Ach erwischt....Natürlich die Robinien.... Big Grin
Wachsen echte Akazien überhaupt in unseren Breitengraden ?

Hm, das klingt ja bisher nicht so Erfolg versprechend...


Gerade weil es eigentlich ein unkaputtbares Holz ist wären eben die Akazien interessant, zumal kostenloses Material...
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#4
Man kann seine Bankplatte aus allem möglichen machen. Ich sehe keine Probleme.
Mir persönlich wäre Akazie für eine Werkbank viel zu schön und Wertvoll als daß ich so ein Holz zu einer Werkbank degradieren würde.
Aber das ist Dein Bier.

Pro Jahr trocknet das Holz um einen Zentimeter. So als Richtwert. Natürlich von allen Seiten.
Aber, wie lange willst Du auf die Bohlen warten?

12cm Stark auf 4 Meter:
Wer soll das bewegen?


Eine Bankplatte aus durchgehenden dicken Bohlen ist zwar ein schöner Traum, lässt sich nachhaltig (Riss und Verzugsfrei) aber nur mit gut (seehr lange) abgelagertem Holz machen.
Wenn Du noch ein

Ah, Robinie... keine Ahnung von dem Holz, aber wie erwähnt. Ziemlich dick das alles. Finde ich.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#5
Wenn du den Platz und die Jahre Zeit hast versuche es. Selbst wenn es dann nur Kleine Bretter von 2x2 m werden hast Du was gutes.
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#6
Platz ist vorhanden und die Stämme dann eben auch, werde es wohl einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen und mal schauen was bei raus kommt
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#7
(04.11.2017, 14:04)Planschkuh schrieb: Platz ist vorhanden und die Stämme dann eben auch, werde es wohl einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen und mal schauen was bei raus kommt

DAS ist die richtige Einstellung: Selber probieren! Thumbs Up . Du kannst z. B. ganz andere Ergebnisse erzielen, als ich sie hatte. Kommt ja auf viele Faktoren an.

Wolfgang
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