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Weiternutzung eines alten Trafos
#1
Tongue 
Mein Denkproblem : wie kann ich einen offenen 2 x 24v 0,5A Trafo sinnvoll nutzen ?

Wenn ich da nen Brückengleichrichter und nen dicken Kondensator dranschalte, lande ich bei ca 30 V !
DAS IST VIEL ZUVIEL !
Brauchen tue ich nur 15V 1A für meine Modellbahn (N-Spur,Gleichstrom-Analog, Licht- u. ELektronikversorgung, Fahrstrom läuft extra..)

Mit nem gängigen Spannungsregler (LM317K o.ä.) müßte ich also 15V * 1 A = 15Watt VERHEIZEN !
Soll ich mein Auto als Kühlkörper nehmen Big Grin  ?

möchte den Trafo eigentlich nicht ungenutzt rumliegen lassen..

wer weiß Rad ?
viel Bastelspaß und VIEL Sicherheit
wünscht rhönwolf(tubawolf)
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#2
Moin Wolf,

eine Möglichkeit wäre, wenn die Bauweise des Trafos das zuläßt, von den Sekundärwicklungen (also den 24 V Wicklungen) welche herunterzuwickeln. In mehreren Schritten, dazwischen immer wieder die Ausgangsspannung messen, bis der gewünschte Wert erreicht ist.

ZUM ABWICKELN MUSS DER TRAFO SPANNUNGSFREI SEIN !

Nur so als Hinweis, da ich nichts über Deine elektrischen Kenntnisse weiß.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#3
Einfach einen Step-Down-Schaltregler von der Stange nehmen.
Die einfachen Platinenvarianten gibt's ja sogar einstellbar, es gibt sowas allerdings auch mit Festwerten und vergossen.

Die verheizen nichts, wie die alten, analogen Spannungsregler.

Du hast halt nur etwas Ripple im Ausgang - aber nichts, wo eine Modellbahn nicht mit klarkommen sollte.

MfG
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#4
moin, danke für Antwort,
und danke an den Admin, daß er die Vorstellung und das Sachthema auseinandergefieselt und in zwei Beiträge geteilt hat !

"Du hast halt nur etwas Ripple im Ausgang - aber nichts, wo eine Modellbahn nicht mit klarkommen sollte."

ok, ich gurgle mal..aber der Ripple kann den Arduino töten wie auch Schwingungen ! Das muß dann auf jeden Fall
geglättet werden !

Bin mittlerweile zu der Einsicht gekommen, den erwähnten Trafo bei der Bucht zu verscheuern und stattdessen einen von
den älteren Märklin-Lichttrafos aus der Bucht einzukaufen :
die liefern 16V 3,2 A , nach Gleichrichtung u. Siebkondensator wären das ca 20V Gleichstrom,
mit den alten Spannungsreglern verbleiben dann einstellbare 6-16V.

Bei den Schaltreglern weiß ich jetzt nicht, wieviel von den 20V abgezogen werden muß ..

Schaumermaldannsehnmerscho..

p.s. :

wie funktioniert eigentlich so ein Schaltregler..sollte da wohl auch mal gurgeln..
man arbeitet da ja nur an der Sekundärseite, gelle ?

Schaltnetzteile : gibt es das eine sichere galvanische Trennung vom Netz ?

bei meinen Mobas muß ich ja auch an die Sicherheit denken, wenn meine Schwipp-Enkelin mal
soweit ist..da muß das spielzeugmäßig sicher sein !!!!!

schönen Sonntag vom rhönwolf (tubawolf)
viel Bastelspaß und VIEL Sicherheit
wünscht rhönwolf(tubawolf)
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#5
(14.11.2021, 08:33)Regina schrieb: Moin Wolf,

eine Möglichkeit wäre, wenn die Bauweise des Trafos das zuläßt, von den Sekundärwicklungen (also den 24 V Wicklungen) welche herunterzuwickeln. In mehreren Schritten, dazwischen immer wieder die Ausgangsspannung messen, bis der gewünschte Wert erreicht ist.

ZUM ABWICKELN MUSS DER TRAFO SPANNUNGSFREI SEIN !

Nur so als Hinweis, da ich nichts über Deine elektrischen Kenntnisse weiß.

LG Regina

hi Regina,

nee, sowas mache ich Nicht. Trafos haben wir in jugendlicher Amateurfunkzeit (DK4OC)
für Hochspannung für die Senderöhren selbst gewickelt, da gabs auch Literatur dazu.

Lediglich um Kupferlackdraht für Signalzuleitungen zu bekommen hab ich letztes Jahr (Corona)
mal Trafos aus defekten Steckernetzteilen zerlegt.

Aber in heutiger Zeit gibts soviel fertiges am Markt, da gehe ich keine Risko ein ! Auch ich mache mal Fehler !

Lieber etwas weggeschmissen oder unter Preis verjubelt als nen Unfall zu verursachen und sich ne Klage reinzuziehen !

Und meine Sachen müssen weitestgehend Spielzeugmäßig sicher sein, wenn da später kleine Kinder ranwollen !

nix für ungut

der alte rhönwolf

na, so einfach ist das mit de Schaltregler wohl auch nicht..muß ich
wohl mal E-Technk studieren ?

"
Elektronik-Entwicklung
21. Jan. 2014 | 11:55 Uhr | von Ralph Waggitt
Neu betrachtet
Schaltregler versus Linearregler

In vielen Anwendungen werden Schaltregler eingesetzt. Der wichtigste Grund dafür ist deren hohe Energieeffizienz, daher nimmt man ihre Nachteile – mehr Bauteile, komplexere Schaltung und höhere Kosten – in Kauf. Jüngste Entwicklungen bei Linearreglern stellen jedoch in Verbindung mit weiteren Faktoren diesen Status quo in Frage und geben dazu Anlass, dieses Thema neu zu betrachten."

aha..
viel Bastelspaß und VIEL Sicherheit
wünscht rhönwolf(tubawolf)
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#6
noch zum Linearregler :
- Festspannungsregler (Dreibein) wie LM7805 usw. einfach zu handhaben (Schutzdioden aber wichtig !)
- auch variable Spannungsregler (Drei - oder Fünfbein) wie LM317, L200 oft einfach zu handhaben

ACHTUNG : auf Schwingungen kontrollieren (Oszillograph !) , bei Anwendung von Prozessoren (Arduino ..)
können diese ZERSTÖRT werden (Zeigermeßinstrumente zeigen da gerne ZUWENIG Spannung an)
viel Bastelspaß und VIEL Sicherheit
wünscht rhönwolf(tubawolf)
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