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Werkstattinsel bauen, welches Material
#1
Ich vermisse immer wieder in meiner Werkstatt eine größere Arbeitsfläche. Jetzt habe ich überlegt, eine Insel zu bauen. Ich wollte meine beiden Werkstattwagen gegenüber in diese Insel integrieren, rechts eine Tischkreissäge (entweder Metabo TS254m oder GTS10XC) . Das Mammutprojekt von Michael habe ich natürlich gelesen und bewundert, so gut und schön wird es bei mir nicht werden, muss es auch nicht. Was für ein Material macht da mehr Sinn? KVH wie bei Michael oder 30x30 Stahl-Quadratrohr? Stahl ist platzsparender, Holz ist einfacher zu bearbeiten.
Dazu kommt noch, dass ich hier irgendwann ausziehen werde. Das Ding muss dann die enge Kellertreppe hoch. Also muss es irgendwie einmal zerlegbar sein. Stahl kann ich durchflexen und später wieder verschweissen. Holz zersägen und wieder verleimen? Was macht mehr Sinn?
Die Größe soll so ca 1m x 1,3 m sein.
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#2
Hallo LarsK,

ich würde das Material verwenden, das mir mehr liegt. Für mich würde sich die Frage nicht stellen, da ich zur holzverarbeitenden Fraktion gehöre. Aus Holz wird es sicher auch nicht so viel kosten.

Man könnte das Ganze so zerlegbar bauen, daß man nur ein paar Schrauben rausdrehen muß und Teil nach dem Umzug wieder zusammen setzt. Eine Option wäre, gleich 2 Werkbänke mi 1 m x 0,65 m zu bauen und diese mit ein paar Schrauben Rückwand an Rückwand zu verbinden oder du läßt die Platte ganz und verschraubst sie mit den beiden Untergestellen. Was am besten ist, hängt natürlich von der Kellertreppe ab.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#3
Was muss die Werkbank denn aushalten können? Ich habe eine Werkbank 1,30x0,80m als Insel auf Rollen. Getragen wird das ganze von 80x80mm Fichterahmen. Im Rahmen ist ein Schrank aus 15mm OSB, oben 2x15mm OSB als Arbeitsfläche. Wenn die oberste Platte mal hin ist, kann ich sie einfach ersetzen. Mit 2 Personen bekäme ich das Ding zur Not aus dem Keller. Bei deiner geplanten Breit von 1m wird es mit Treppenhaus und Türen wohl eng.
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#4
Hi, mir liegt im Ursprung Metall mehr als Holz, da ich anfänglich ja mit Käferbastelei die Werkstatt bekam und lange vor Holzarbeiten schon geschweißt habe.
Aber eine Werkbank aus solidem Holz finde ich doch für die beschriebenen Einsatzzwecke deutlich besser. Metallwerkbänke sind unflexibel und starr, wenn gut gebaut dann mit sehr hoher Genauigkeit und Präzision, was auch als Richtplatte sehr gut geeignet ist. Dann muss man aber wirklich gut mit Metall arbeiten können, das baut man nicht mit ner Elektrodenschweißung. Ich habe meinen schweren Konstruktionstisch aus massivem Stahl mit einer MDF Platte drauf.

Holzwerkbänke (und eine solche nutze ich für alle anderen Arbeiten außer Montage) finde ich viel angenehmer vom Klang (beim drauf Klopfen, Stemmen...), sie "setzen" sich doch etwas bei leichten Bodenunebenheiten und mit einer 40mm Multiplex sind sie trotzdem noch sehr gut als Bezugsfläche.

Dazu fühlt es sich satter an, an einer Holzwerkbank zu arbeiten als an einem Stahlgestell, neben dem einfachen praktischen Punkt:
Du kannst jederzeit und überall leicht etwas verändern, mal hier ne Schraube rein, ne Halterung da, Schubladen, Querverbindungen, Loch rein für irgendeinen Stift... Bei Metall ist es stets aufwändig und einmal fertig willst Du auch nicht ständig noch irgendwo was anschweißen, wenn man mal ne Halterung woanders braucht. Dann gilt wieder Schleifen, Grundieren, Lackieren... das nervt. Und mal ehrlich, wer bohrt denn aufwändig dann nen Loch rein und schneidet Gewinde, wenn man die Halterung mit zwei Holzschrauben nach PimalAuge in einer Minute platzieren kann??
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#5
Vielen Dank schon mal für eure Antworten. Der Tipp von Fuzzy mit den 2 Werkbänken ist klasse, warum bin ich da nicht selber draufgekommen? Damit sollte es eigentlich passen. Das Argument mit dem satteren anfühlen leuchtet mir auch ein, das basteln mit Holz soll ja Spaß machen, auch das schnelle ändern durch eine weitere Bohrung ist ein Argument. Die endgültige Größe der Insel steht noch nicht fest, da ich meine Kreissäge noch durch eine andere ersetzen werde. (auch die GTS 635 216 steht im Moment zur Debatte)
Damit ist das Material Holz gesetzt.
80x80 Kantholz wird wohl reichen, 100x100 wird wohl mixbambullis vorbehalten Wink bleiben.
Eine 40er Multiplex Platte wird es wohl auch werden.
Es dauert noch etwas bis ich anfange, der Job nimmt mich im Moment ziemlich in Anspruch.
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#6
jepp - 100 x 100 darf nur nach Genehmigung durch Michael verwendet werden (Lizenzfragen) 8-))

... 80mm ist schon sehr ordentlich - wichtiger als die paar Millimeter ist eine stabile Bauweise!

... Zur MPLX: 30mm sind schon SEHR SEHR stabil und schwer - 40mm sind eher für Montagen am Panzer - 20mm MDF sind auch schon "ordentlich"... (auch hier ist es eine Frage der Abstützung und weniger eine Materialschlacht).

Was willst du auf der Werkbank machen? (! falls du "später" eine Lochreihe o.ä. nutzen willst, das die Platte nicht zu dick werden).
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#7
Hiermit gebe ich Die offiziell die Erlaubnis, meine Lieblingsbalken 100x100mm verwenden zu dürfen [Bild: b090.gif].

Nee, mal im Ernst, ich liebe es halt stabil. Deshalb hat meine Arbeitsplatte der Insel auch wie meine Doppelwerkbank eine 40mm Buche Leimholzplatte, in die ich ja die Banklöcher gebohrt habe. Die hält schon was aus.

Wenn bei Dir alles abbaubar und transportabel sein soll, dann würde ich auch den Vorschlag von @Fuzzy favorisieren und 2 einzelne Werkbänke bauen, die mit ein paar Schrauben aneinandergefügt werden können.

Für mich kommt nur Holz als Material in Frage, da es sich schön verarbeiten lässt und Wärme ausstrahlt. Bei Metallwerkbänken würde ich mich nicht wohlfühlen. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache Wink
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

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#8
(11.04.2021, 18:37)Fuzzy schrieb: Hallo LarsK,

ich würde das Material verwenden, das mir mehr liegt. Für mich würde sich die Frage nicht stellen, da ich zur holzverarbeitenden Fraktion gehöre. Aus Holz wird es sicher auch nicht so viel kosten.

Man könnte das Ganze so zerlegbar bauen, daß man nur ein paar Schrauben rausdrehen muß und Teil nach dem Umzug wieder zusammen setzt. Eine Option wäre, gleich 2 Werkbänke mi 1 m x 0,65 m zu bauen und diese mit ein paar Schrauben Rückwand an Rückwand zu verbinden oder du läßt die Platte ganz und verschraubst sie mit den beiden Untergestellen. Was am besten ist, hängt natürlich von der Kellertreppe ab.

MfG

Walter

Ich kann mich Walter nur anschließen. Wenn man denn unterbau schlicht aber massiv hält dann sollte es sehr stabil sein. Gleichzeitig kannst du es dann später wieder auseinander bauen. Ich gehe so bei vielen Arbeiten vor, da ich öfter umziehe und orientiere mich an der IKEA Philosophie, dass alles auseinandergebaut ein kleines Packmaß hat. Über die Qualität von IKEA kann man natürlich nicht streiten. Das meiste ist halt mittlere Qualität. Aber die Idee dahinter ist gut.
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#9
Ich habe mich dann für Holz entschieden, heute habe ich 10 Balken a 2 Meter mit 58x78 mm gekauft.
Eventuell komme ich nächste Woche schon dazu, anzufangen. Ich überlege dieses Mal nach einer Skizze zu arbeiten. Normalerweise bastel ich einfach drauf los.
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#10
Auch wenn Du das Material schon gekauft hast, hier sei noch erwähnt, dass es auch mit Holzplattenwerkstoffen sehr gut klappt, Beine zu bauen: Man sägt sich zwei (vier) Streifen und verbindet sie um 90°. Ist ein schöner und sehr stabiler Ersatz für Kantholz und Leimbinder und einfacher mit der TKS oder HKS zu sägen
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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