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Fräslift für Bosch POF 1400 ACE
#1
Ich habe mir eine Oberfräse von Bosch gekauft. Die möchte ich auch in einen Frästisch einsetzen können. Problem ist, dafür einen Fräslift zu bauen. Hab zwar schon ein paar Ideen gesehen (Wagenheber, einfacher Hebel etc), aber so richtig gefallen hat mir da noch keine Lösung.

Ich wollte das hier nachbauen, leider hat meine alte Workmate nicht mal annähernd genug Spannweite





Außerdem funktioniert das mit dem Hebel nur, wenn ich die Feder für den Verriegelungshebel löse, der die Höhenverstellung der Fräse blockiert. Sonst brauche ich drei Hände, um die Höhe zu verstellen. Da ich die Oberfräse optional auch von Hand verwenden will möchte ich nicht jedes mal die Feder wieder befestigen.

Ich könnte auch einen Fräslift wie diesen hier bauen, aber dann geht mir die Option der Absaugung von unten verloren bzw würde aufwändiger.

Brauche mal ein paar Anregungen, wie ich das machen könnte. Hat jemand Ideen?
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#2
(12.09.2017, 18:02)burli schrieb: ... Da ich die Oberfräse optional auch von Hand verwenden will möchte ich nicht jedes mal die Feder wieder befestigen. ...

Deshalb habe ich mir für die "Handarbeit" eine extra Fräse zugelegt. Das ständige Wechseln zwischen Frästisch und Handführung ging mir schlichtweg auf den Zeiger.

Für den Fräslift würde mir diese Lösung zusagen. Ich glaube, T hat so etwas auch vorgestellt.

Wolfgang
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#3
Der Fräslift funktioniert halt nur mit Fräsern, die so eine runde Aufnahme haben. Ich will mir im Moment keine zweite Oberfräse kaufen, deshalb muss es erst mal die tun bis ich das Geld für eine neue hab. Aber dann würde ich mir gleich eine Triton kaufen. Damit spare ich mir den Oberlift ganz
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#4
Servus,

alternative kannst du auch über ein 45° Winkel deine Fräse hoch und runter fahren.
Ganz nach dem Vorbild -John Heisz- siehe hier YouTube

Und anstatt eine Fräse einzuspannen drückst du deine Bosch eben nach oben.


Rein mal als Idee für dich!
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
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#5


In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#6
Den Lift finde ich nicht so dolle. Und dürfte mit meinem Fräser auch nicht funktionieren.

Ich hatte allerdings schon die Idee, die Stangen vom Parallelanschlag bzw passende Stangen zu verwenden, um den Fräser zu befestigen. Allerdings etwas anders als in dem Video.
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#7
@tnn Ich hab inzwischen eine ganz andere Idee für der Frästisch. Von daher bringt mir deine Zeichnung wenig. Trotzdem Danke.

Das mit der schrägen Belastung ist auch eine Sorge, die ich habe.

Ich möchte einen Frästisch mit einer geteilten Platte bauen. In den Platten sind zwei Stangen, auf die man die Fräse schieben kann. Dann werden die beiden Platten zusammengeschoben. Ich bin am überlegen, ob die Fräse mit ihrer normalen Grundplatte oben raus schauen soll.

Also so ähnlich wie in dem Video, das MartinG gepostet hat, nur eben ein kompletter Tisch. Das erleichtert den Auf- und Abbau.

Hatte gerade auch noch eine andere Idee. Vielleicht verwende ich sogar den Parallelanschlag. Muss mal experimentieren

Als Lift nehme ich eher so etwas in der Richtung

https://thewoodtinkerer.blogspot.de/2010...tisch.html
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#8
Danke für den Tipp, @burli ! Thumbs Up

Ich besitze ja schon seit ein paar Jahren die kleine Schwester (POF 1200 AE) deiner POF ACE 1400 und deinen Hinweis habe ich heute gleich genutzt, um ihm Taten folgen zu lassen. Da ich sowieso gerade einen neuen Frästisch baue konnte ich den Fräslift auch gleich mit einfließen lassen.
Also ging es in der Mittagspause rasch in den Keller, um die Druckplatte für das Gehäuse der Fräse zu bauen.

Ich weiß ja nicht wie es bei der ACE 1400 ist, aber in mein Gehäuse der OF passen nur 8er Holzdübel, die den Druck gleichmäßig ausüben und nicht wie vorgegeben 10er.
Wie auch immer, die 8er Holzdübel passen wie angegossen. Thumbs Up

   

In der Mitte kam allerdings kein Kugellager zum Einsatz, wie beim Original, sonder nur eine einfache 8er Einschlagmutter, die nachdem Einpressen ihrem Innengewinde beraubt wurde, um die spätere Gewindestange spielfrei aufzunehmen. 

   

Da noch ein wenig Zeit von meiner Mittagspause übrig war, konnte ich mich noch um die Gewindestange kümmern.
Wie gesagt, die Einschlagmutter wurde auf 7,9mm aufgebohrt, um die Gewindestange aufzunehmen.
Auf die Gewindestange kommen eine Karosseriescheibe und zwei Muttern die gekontert werden, um sich nicht von alleine zu lösen, wenn sie gegen die Grundplatte drückt.
Der Faulheit geschuldet habe ich auf den späteren Einsatz der Kurbel verzichtet und habe eine Verbindungsmutter auf die Gewindestange geschweißt in die dann eine Imbusschraube geschraubt und verschweißt wurde. So kann ich Wahlweise auf einen Imbus - oder Maulschlüssel zurückgreifen, um die Feineinstellung vorzunehmen.
Vielleicht ändere ich das auch noch mal und es kommt ein einfacher Sterngriff drauf. Wink 

   

Morgen kümmere ich mich um den Korpus, wenn es mir die Zeit gestattet. Sleepy

Gruß Karsten
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#9
Naja, mein erster Frästisch bekommt nicht gleich einen Lift. Das wird erst mal "ein Brett mit einem Loch". Ich habe mir dann überlegt, doch zuerst einen Scherenwagenheber zu verwenden. Eventuell kann ich später die Spindel von dem Wagenheber verwenden, weil die eine größere Steigung hat als normale Gewindestangen. Mit denen kurbelt man sich ja tot
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#10
(13.09.2017, 23:14)burli schrieb: Naja, mein erster Frästisch bekommt nicht gleich einen Lift. Das wird erst mal "ein Brett mit einem Loch".  Ich habe mir dann überlegt, doch zuerst einen Scherenwagenheber zu verwenden. Eventuell kann ich später die Spindel von dem Wagenheber verwenden, weil die eine größere Steigung hat als normale Gewindestangen. Mit denen kurbelt man sich ja tot

@ burli,

das ist Richtig, aber meine POF 1200 verfügt nicht über die Feineinstellung, die die POF 1400 hat und deshalb ist die Gewindestange für mich die bessere Lösung.
Das metrische Gewinde hat eine Steigung von 1,25mm und das heißt, das ich bei jeder Umdrehung die OF um diesen Wert nach Oben bewege.
Zudem kann ich durch die Gewindestange eine Feinjustierung besser erreichen als mit der Spindel eines Wagenhebers.
Alles hat eben zwei Seiten. Wink

Gruß Karsten
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