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Kaufberatung HKS
#1
Hallo zusammen, 

hab heute paar Bretter mit der HKS (Bosch PKS 55A) gesägt und festgestellt: da muss was anderes her!

Die Frage ist nur: was? Ich brauch das Ding ja nicht so oft. Eigentlich nur für Sachen die für meine TKS zu lang sind. 

Also eine "gute" TKS kaufen, oder vielleicht eine Tauchsäge? Kappsäge, die ich dann nicht stationär fest mache (da Keller, bzw Arbeitsfläche dann wieder zu klein).

Ihr könnt ja mal bisserl aus eurer Erfahrung berichten und mir vielleicht die entscheidenden Tipps geben, die mir eine Entscheidung leichter machen.  Thumbs Up
Gruß Wolfgang
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#2
Die Frage ist wo das Problem liegt.
Die PKS 55A ist so schlecht nicht, nur gibts glaube ich keine Schiene für die Säge.

Eine Tauchsäge ist eine feine Sache wenn man sie zusammen mit der passenden Schiene verwendet.
Aber braucht man die um zu ein Brett abzulängen?
Von einer Handkreissäge mit Schiene rate ich Dir ab. Dann gleich Tauchsäge.
Meiner Erfahrung mit der GKS 65 GCE (oder so) hat gezeigt daß die beste Säge nix taugt wenn man sie auf der Schiene nicht einstellen kann.

Wie schon erwähnt, der Anwendungszweck spielt halt schon eine Rolle.
Wenn Du dauernd für den Garten, den Keller oder wo auch immer Kanthölzer ablängst dann ist eine Kappsäge ein Traum.
Die Hilft Dir aber nicht wenn eine Platte der Länge nach zersägt werden muss.
Und wenn die Platten größer als 100x100 werden dann ist so eine Normale Tischkreissäge auch schon an der Grenze.
Da wäre mehr Auflagefläche an der TKS schon besser..
Oder eben eine Tauchsäge..

Ich für meinen Teil hätte gerne ein mobile Säge mit der ich kurz mal was Absägen kann, ohne Aufwand.
Ich Schiele also schon länger nach einer Akkubetriebenen Handkreissäge um nicht alles von Hand machen zu müssen wenn ich keine Lust auf Verlängerungskabel habe.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#3
(12.02.2020, 22:31)MartinG schrieb: Die Frage ist wo das Problem liegt.
Die PKS 55A ist so schlecht nicht, nur gibts glaube ich keine Schiene für die Säge.
ja, da liegt wohl der Hund begraben (in der ersten Wut  Rolleyes )
Wollte mir zunächst einen kleinen Universal-Anschlag basteln, dann aber festgestellt, dass unter dem Motor kaum Platz ist. Also nix mit Holz. Habs dann auch die altbackene Art probiert, dann sind aber wieder die Zwingen im Weg. Auf der anderen Seite keinen Platz, im freien gings halt nicht, Garage nicht vorhanden, ....  Cry
Auf der "kurzen" Seite (wo der Motor nicht stört) war es nicht möglich einen rechtwinkligen Schnitt hinzukriegen.  Idea Rolleyes Undecided
Zum Glück hatten die Bretter "Überlänge" und ich konnte sie grob ablängen und dann mit der TKS in den Winkel bringen. 
Dauert dann ewig nur um ein paar Bretter winklig abzuschneiden. Und sowas ärgert mich dann immer. 
Ich suche also die eierlegende Wollmilchsau, die alles kann (und natürlich preisgünstig ist  Angel )
Gruß Wolfgang
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#4
Wolfgang, 
es sind natürlich vielfältige Möglichkeiten - und es bleibt dann deine "Bewertung" - bzw. letztendlich die Eingangsfrage "WAS sind deine Parameter?"

- "nur" die nicht passende Führungsschiene (FS)?
- Schnitttiefe?
- Preisgrenzen?
- ... wenn man die HKS kaum/ nur selten benötigt, dann könnte man es sich lassen wie vorhanden

Meine Erfahrung zu meiner HKS:
- ich hatte eine HKS aus der 50-Taler-Klasse
- hat in ca 10 Jahren kam aus dem Karton gedurft, beim Kellerverkleiden sich an OSB-Platten ausgetobt (mit ne Holzleiste und Zwingen als Anschlag); War in Ordnung aber etwas nervig
- habe nach wochenlangen Abendgedanken eine Festool TS 55 REBQ-Plus gekauft und eine FS nachträglich
...
- Ne Zeit lang hatte ich gedacht: "oh virile Geld und wenig Benutzung"
- Mittlerweile denke ich bei jeder Benutzung: "tolle Maschine" und ich nutze sie öfter! 
- Neben der für mich angenehmen Bedienung gefällt mir besonders die gute Staubabsaugung 
   (ein Vorteil von Tauchsägen)

Wie immer im Leben:
Nach einer gewissen Zeit ist der Preis ja "Vergangenheit" und es steht nur noch die Maschine vor einem  Angel ) 


Und wenn man die Maschine(n) sowie deren Möglichkeiten nutzt, dann sind auch höhere Anschaffungspreis in gewisser Art und Weise preiswert.

Ich würde sie wieder kaufen  Thumbs Up 



Hoffe das gibt die einen Eindruck ...

Geh' doch einfach mal zum Händler deines Vertrauens zum Maschinenstreicheln...?

VG
Holger
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#5
Hallo,
meine HKS, die Bosch GKS 55+G, möchte ich nicht missen und kann sie nur empfehlen.
Ich nutze sie, je nach Bedarf, mit 2 Führungsschienen. Aufgrund meiner Räumlichkeit
kann ich an TKS nur Platten bis ca 160cm Länge sägen.
Mit den Führungsschienen geht es perfekt, winkelig anreißen, Schiene anlegen, absägen.
Die Staubabsaugung funktioniert gut, ein Rückschlagstopp ist in der Schiene vorhanden.
Eine Tauchsäge hätte ich auch kaufen können, habe damals aber keinen Vorteil darin
gesehen und bis heute auch noch nicht vermisst.

Gruß
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#6
Ich hab mir vor kurzem die Scheppach PL55Li in schwarz gekauft weil ich da einen Ebay Gutschein hatte und mir für meine Anwendungen die Tauchsägen der Markenhersteller einfach zu teuer sind. Führungsschiene ist auch dabei. Ich hab mit Gutschein knapp über 100€ gezahlt.

Ich hab damit schon ein bisschen was geschnitten und bin recht zufrieden. Die Einstellungen passen, Spaltkeil ist drin, die Leistung reicht für Buche und der Akku hält lange genug für meine Anforderungen.

Nachteile (die ich leider vorher nicht wusste): Das Ladegerät braucht recht lange und ein Ersatzakku ist relativ teuer falls man einen braucht. Außerdem kann man sie nicht fest stellen wenn sie getaucht ist, ich weis aber nicht ob das andere Maschinen können. Das animiert dazu das Werkstück immer fest zu spannen, was ja auch nie verkehrt ist Wink.

Wer nicht 500€ für eine Tauchsäge ausgeben will kann die mal probieren.

Die gibt es auch mit 75mm Schnitttiefe.
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#7
Morgen!

Ich habe eine Bosch GKS 190 die ich eher selten verwende. Keine Schiene und ständig Anschlag einspannen ist nervig. Aber für kleinere Sachen bin ich trotzdem froh diese Säge zu haben. Die Schnittqualität ist auch ganz gut!

Das meiste Holz wird bei mir mit der TKS oder noch viel lieber mit der großen Zug/Kappsäge geschnitten.
lg
Harry

Guter Pfusch ist besser als schlechte Arbeit! Angel
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#8
Moin, 
nach einer Nacht drüber schlafen und lesen eurer Ausführungen (danke dafür), bin ich nun gedanklich bei einer Zug-, Kapp-, Gehrungssäge.
Die könnte ich auf einem Rollwagen stationär in der Werkstatt betreiben und bei Bedarf (längere Teile) in den Vorkeller rollen. Mmhh  Idea , ja, damit wäre einiges abgedeckt. Die kleine Bosch dann weiterhin für (seltene längere Schnitte).

Ok, worauf müsste ich achten? 
- Stärke des Motors
- Schnitttiefe, Schnittbreite
- Verstellbereich Winkel
...
- ???

Beim ersten Suchen fiel mir spontan die Einhell TC-SM 2534 Dual ins Auge. 
Preis und Bewertungen sprechen neben der Ausstattung dafür: ca. 170€, 2350W, Schnittbreite 340mm, Winkel in zwei Ebenen verstellbar (Gehrung nur bis +-45 Grad).

Denke für meine Zwecke wäre die ausreichend. Das einzige was ich jetzt auf die Schnelle nicht rausfinden konnte, was ich aber beachten muss: welche Tiefe benötigt die Säge.
Nicht das die mir in der eh beengten Werkstatt zu weit in den Raum steht.  Rolleyes
Gruß Wolfgang
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#9
Moin,

ich besitze eine ca. 18 Jahre alte Bosch grün HKS (auch was mit 55 oder so). Dazu verwende ich eine Wolfkraft Universalschiene. Einmal auf die Säge eingestellt funzt diese Kombi echt gut. Ablängen von OSB Platten geht damit ruckzuck.

Gruß Don
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#10
Hi,

selber habe ich eine Makita Tauchsäge, eine Bosch TKS und eine Metabo Zug- und Kappsäge. Missen möchte ich davon keine. Jede hat ihre Anwendung, wobei es aber auch Schnittmengen gibt. Daher solltest du mal beschreiben, was so deine Anwendungen sind.

Wenn ich nur eine Säge haben "dürfte", wäre das wohl die Tauchsäge mit Schiene + ggf. ein paar Handsägen für Balken und Co.

Sicher, 5 gleiche Einlegeböden schneiden geht mit der TKS wesentlich einfacher. Aber brauchst du das? Mit der Tauchsäge dauert das länger, geht aber auch.

Mein Projekt im letzten Sommer war 20m Gartenzaun mit Lärche Rombusleisten. Da habe ich 400m Leisten zugeschnitten und die Kappsäge war ein Muß. Aber brauchst du das?

Bei meiner Tauchsäge habe ich gedacht, ich könnte Geld sparen. Habe erst eine PKS40 ohne Schiene gehabt. War nichts. Also eine Metabo HKS mit Schiene. War auch nicht so wirklich was, aber schon besser. Dann kam die Makita SP6000. Für mich perfekt.

Die Makita habe ich vor 10 Jahren gekauft. Da gabe es unterhalb noch keinen Mitbewerb wie heute z.B. die Scheppach. Mein Bruder hat eine Parkside Tauchsäge, die ich auch mal ausprobiert habe. Ja, es gibt Unterschiede zur Makita. Aber ob die 200 € groß sind, ist die Frage.

Viele Grüße

Christian
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