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Hobel für Einsteiger
#1
Ich hätte da ein paar Allgemeine Fragen zu Handhobeln, die Auswahl ist ja riesig und schwer zu überschauen.

Mir ist bei den letzten Projekten öfters aufgefallen das ein Handhobel bei den ein oder anderen Projekten mit Massivholz
vorzuziehen wären (denke ich) und vom handling sicherlich besser wie ein E Hobel sind.
Bin da ja jetzt auf Marken wie Juuma , Kunz, Stanley , Dictum gestossen die vom Preis noch einigermassen zu bewältigen wären,
Veritas, Clifton, Lie Nielsen wären mir Preislich zu hoch.

Was ist Eure Erfahrung mit angesprochenen Hobeln und welche Art von Hobel sollte man sich als Einsteiger zulegen ?

Gibt es noch was vor Gebrauch der Hobel zu beachten ? hab da was von schärfen gelesen mit Steinen die Unterschiedlich Körnungen haben müssen 
und bei den Steinen gibt es leider auch Auswahl ohne Ende und verliere da schnell den Überblick welcher Stein wofür sein sollte ^^

Ich weiß das sind einige Fragen und würde mich freuen, wenn hier ein paar ihre Erfahrungen und Tips einbringen könnten.


Gruss Woody
Meine Projekte  Smile

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#2
Hab mir ja selbst einige Hoble zugelegt. Meine sind alles Holzhobel von Ulmia, die ich gebraucht gekauft habe. Da kam leider eins zum anderen und ich habe einiges an extra Geld ausgeben müssen für Schleif Utensilien. Das Problem bei gebrauchten Hobeln ist, dass man nie weiß, in welchem Zustand die Messer wirklich sind. Ich musste einige Stunden aufbringen, die Messer wieder auf ein brauchbares Nivea zu bringen.

Als Grundlage: es gibt zunächst zwei Arten von Hobeln. Es gibt Holzhobel und Metallhobel. Metallhobel dürften für den Einsteiger einfacher sein, weil man sie bequem mit Stellrädchen einstellen kann.

Dann gibt es verschieden Funktionen. Die wichtigsten sind Schlichthobel, Putzhobel, Schrupphobel, Simshobel, Grundhobel und Raubank. Gibt natürlich noch ein paar mehr.

Jetzt kommt es darauf an, was du machen willst. Am häufigsten dürfte man Schlicht- und Putzhobel brauchen. Eine Raubank und Schrupphobel braucht man eigentlich nur, wenn man wirklich unbehandeltes Holz gerade bekommen will
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#3
Hi Burli, ich wollte mich in Zukunft mehr den Möbelbau widmen und Fronten aus Massivholz herstellen und zwischendurch wird sicherlich
das ein oder andere Lautsprecherprojekt dazukommen.

Was ich für mich herrausgefunden habe , ist das man Hartholz wie Buche wesentlich besser verarbeiten kann wie Weichholz Fichte/ Kiefer
und es auch richtig Spass macht solch Holz ohne Maschinen zu bearbeiten.
Wie ich auch gelesen habe ist eine gehobelte Oberfläche von der Güte her höher wie eine geschliffene Oberfläche und genau das möchte ich
für mich rausfinden.

Wenn ich mir für den Anfang ein Schlichthobel und einen Einhandhobel zum ausprobieren zulege sollte ! was wären denn da für gängige Größen die ein recht breites
Arbeitsspektrum abdecken ?

Es soll auf jeden Fall ein Eisenhobel werden der nicht ganz zu schwer einzustellen ist .
P.S  (wie gesagt das wäre für mich Neuland und habe einen Hobel bisher nur im Baumarkt gesehen)

Und was bräuchte man noch als Grundausstattung zum schärfen ?
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#4
Das stimmt. Gehobelte Oberflächen, vorausgesetzt das Messer ist richtig scharf, sind richtig schön glatt.

Ein allerwelts Hobel ist ein Stanley No 4. Mit dem würde ich vielleicht anfangen. Ich würde aber einen neuen kaufen, es sei denn, du kannst dir sicher sein dass das Messer wirklich einwandfrei ist.
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#5
Ich hätte jetzt für den Anfang auch einen 4er empfohlen.
Der Dictum Nr. 4 hat, wie ich finde ein sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis.

Und wenn du willst gibt es hier auch ein komplettes Einsteigerset, mit dem bist du auf jeden Fall mal für den Anfang gut aufgestellt.
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


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#6
Den Dictum No 4  habe ich auch schon in die engere Wahl mit einbezogen und das Set sieht auch sehr interessant aus.

Um noch einmal das Thema schleifen an zuschneiden, was würdet ihr als Grundaustattung empfehlen ?

Bräuchte man zum schleifen auch eine Vorrichtung oder wird das Eisen einfach über den Stein gezogen ?
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#7
Ich hab mir die Veritas Schleifhilfe gekauft. Kostet etwas mehr, ist aber super. Vor allem wenn du gebrauchte Hobel hast sehr hilfreich.

Zum schleifen hab ich drei Steine. Einen Schruppstein für grobe Geschichten, eine Kombinationsstein mit 2000 und 5000 und einen 8000er. Zum Abrichten hab ich eine Fliese und Nassschleifpapier.
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#8
Servus,

hierzu hatte ich neulich auch ein Thema, bezüglich Schleifen.

Schau dir mal den Thread an: Schleifen

Ich habe mir die DMT Diamantschleifplatten gekauft und werde diese zukünftig auch mit der Veritas Schleifhilfe verwenden.
DMT Dia Sharp

Die Schleifhilfe ist super wenn man alte Hobel wieder herrichten möchte oder auch einfach den Winkel der Schneide ändern möchte.

Das ganze kostet zwar ein paar Öken, aber dies hat man ja auch schließlich ne ganze Weile. Und was bring einem der beste Hobel, wenn das Messer nicht scharf ist.
Ich Fahr ja auch kein Sprotwagen mit 600PS und mach mir aber Runderneuerte Reifen drauf!!! Wink

Allerdings denke ich, dass es zu der Veritas Schleifhilfe tatsächlich eventuell auch günstigere alternativen gibt. Aber da war ich ehrlich gesagt zu faul um zu suchen, bei dieser Marke und den Rezessionen hab ich nicht lange nach anderen Möglichkeiten gesucht.
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


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#9
Es gibt günstigere Schleifhilfen, aber keine wirklichen Alternativen. Mit der Anschlagslehre ist es einfach, dass das Messer im rechten Winkel ist und man kann problemlos den gewünschten Fasenwinkel einstellen.

Außerdem kann man leicht eine Mikrofase schleifen. Hab noch keine Schleifhilfe gesehen, die das kann
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#10
(03.10.2017, 22:29)burli schrieb: Es gibt günstigere Schleifhilfen, aber keine wirklichen Alternativen. Mit der Anschlagslehre ist es einfach, dass das Messer im rechten Winkel ist und man kann problemlos den gewünschten Fasenwinkel einstellen.

Außerdem kann man leicht eine Mikrofase schleifen. Hab noch keine Schleifhilfe gesehen, die das kann

Absolut, so ist es!!
Grüße Christian



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